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| Arbeitstitel: |
Icing |
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Dokumentation |
| Status: |
Produktion |
| Regie: |
Mathias Allary |
| Drehbuch: |
Mathias Allary |
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Inhalt
Sie wirken zart und zerbrechlich – bis sie in ihre Ausrüstung
schlüpfen. Sie versinken nahezu in knielangen Trikots, die wie vom großen
Bruder geborgt wirken.
Bewehrt mit Helm und Schläger geht es dann aufs Eis, wo die Kinder in
Vor- und Grundschulalter dem Puck hinterher jagen. Sie schenken sich
gegenseitig nichts, nicht selten gibt es Rempeleien, Stürze und zerbrochene
Schläger. Das ist der Nachwuchs vom MEKJ, dem Münchener Eishockeyverein
für Kinder und Jugendliche.
Einen Winter lang begleitet der Film die Kinder bei Training, Turnieren
und Wettkämpfen. Er zeichnet unterschiedliche Befindlichkeiten der jungen
Spieler und das Besondere der Sportart aus verschiedenen Blickwinkeln nach.
Spielen
statt Kämpfen
Größe und Stärke sind nur scheinbar die wichtigsten Eigenschaften eines
Eishockeyspielers. Der Sport ist mehr als bloßes Austoben und Prügeln,
vielmehr lernen die Kinder Teamgeist, Disziplin und Spaß am Sport. Ohne das
vorrangige Ziel des Siegens haben alle Kinder die Möglichkeit zu spielen,
egal ob gut oder schlecht, ob klein oder groß.
Eishockey als Lebenshaltung
Viele von den Spielern, die anfangs eher schüchtern und wenig
selbstbewusst waren, wurden durch das Training
zu selbstsicheren Kindern. Auf dem Eis lernen sie, die Balance zu halten und
blitzschnell zu reagieren. Ganz gleich, wie oft sie hinfliegen – sie stehen
wieder auf und machen weiter, eine Haltung, die auch für den Alltag wertvoll
ist.
In den großen Eishockeynationen wie Finnland oder Kanada werden die
Kinder erst einmal zum Ballett geschickt, um fit fürs Eis zu werden.
Auch die Münchener legen besonderen Wert auf Balance, Technik und Taktik,
wozu vor allem das Beherrschen des Eislaufens gehört.
Denn so roh die Spielabläufe auch wirken, sobald die Kinder ihre
Schutzpanzer wieder ablegen, sind sie doch wieder Kinder, verletzlich und
liebenswert zugleich.
Anders
als bei den erwachsenen Profispielern mit ihren „Pokergesichtern“ liegen
bei den Kindern alle Emotionen noch offen, bleiben dem Beobachter nicht
verschlossen. Und auch den Trainern werden gänzlich andere Qualitäten als
gewöhnlich abverlangt. So eröffnet der Film neue Perspektiven und begleitet
die Kinder durch Regen, Wind und Schnee, bis sich im Frühjahr wieder eine
Eissaison dem Ende neigt.
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