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Anna und Thomas bei Nacht in ihrem KleinbusWestdeutsche Zeitung:

„[…] Allary weist [in ,Keinerlei Besorgnis‘] anekdotisch und satirisch auf Tschernobyl und die Folgen hin. Der alltägliche Wahnsinn, der einem durch den Notstand des Atom-Regens vom eigenen Bewußtsein diktiert wird, führt zu absurden Lebensveränderungen: Ein Paar schließt sich in seinem Auto ein, um sich zu schützen, ein Mann kittet und klebt sein Fenster zu, all das um den Preis menschlicher Vereinsamung, Abschottung und zunehmender Aggressivität.“

Rheinische Post:

„‚Keinerlei Besorgnis‘ schildert in bizarren Einzelszenen die Folgen eines Reaktorunfalls. Während die Medien sich alle Mühe geben, die Katastrophe herunterzuspielen, gerät ein junges Paar auf dem Rückweg vom Supermarkt in einen Wolkenbruch und beschließt, aus Angst vor dem, was der Regen mit sich führt, den sicheren Lieferwagen nicht zu verlassen.“