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Westdeutsche
Zeitung:
„[…] Allary weist [in ,Keinerlei Besorgnis‘]
anekdotisch und satirisch auf Tschernobyl und die Folgen hin. Der
alltägliche Wahnsinn, der einem durch den Notstand des Atom-Regens vom
eigenen Bewußtsein diktiert wird, führt zu absurden Lebensveränderungen:
Ein Paar schließt sich in seinem Auto ein, um sich zu schützen, ein Mann
kittet und klebt sein Fenster zu, all das um den Preis menschlicher
Vereinsamung, Abschottung und zunehmender Aggressivität.“
Rheinische Post:
„‚Keinerlei Besorgnis‘ schildert in bizarren
Einzelszenen die Folgen eines Reaktorunfalls. Während die Medien sich alle
Mühe geben, die Katastrophe herunterzuspielen, gerät ein junges Paar auf
dem Rückweg vom Supermarkt in einen Wolkenbruch und beschließt, aus Angst
vor dem, was der Regen mit sich führt, den sicheren Lieferwagen nicht zu
verlassen.“ |