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| Originaltitel: |
Nicht
das Leben |
| Länge: |
63 Minuten |
| Format: |
720p 50p Farbe |
| Regie: |
Christine Repond |
| Kamera: |
Mathias Allary |
| Aufnahmeformat: |
DVCPRO
HD (P2) |
| Ton: |
5.1 Surround |
| Tongestaltung: |
Jörg
Elsner |
| Tonmischung: |
Michael
Hinreiner |
| mehr: |
Stab |
| Pressestimmen:
Sennhausers
Filmblog |
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NICHT DAS LEBEN
Der Film begleitet die Hardrocker Burkhard, Florian, Ben und Flo durch
zwei Jahre voller Höhen und Tiefen. Ausgangspunkt für die sehr
individuellen Lebenswege ist ihre Band "Shoot Dolores", mit der sie
gemeinsam "nach oben" rocken wollen. Doch alles soll ganz anders
kommen... aus einem Film über eine Rockband wurde ein Film über das Leben.
Rocker zu sein ist ein Lebensgefühl fernab geregelter Tagesabläufe und
Normen. Dazu gehören Tattoos, Piercings, enge Hosen, Motorräder, sowie
ungewöhnliche Jobs fürs Überleben.
Doch all diese äußeren Insignien verbergen nur dürftig die sensiblen
Musikerseelen, die um einiges vielschichtiger sind als die Sandwiches, von
denen sie sich im Proberaum ernähren.
Einige ihrer Songs hätten das Zeug zum Hit, bis dahin müssen noch so
manche Hürden genommen werden. Da ist der Verlust des Probenraums das
kleinste Problem, schon bald findet sich ein freier Keller unter einem
Waschsalon, wo sich fortan lautstarke Schlagzeug,- und Stromgitarren-Sounds
unter das Rotieren der Wäscheschleudern mischen.
Schwerer wiegen da schon künstlerische Differenzen, welche die heterogene
Musikergruppe auf eine harte Probe stellen. Kalkulierte Erfolgsstrategien
treffen auf eigensinnigen Willen zu künstlerischer Freiheit. Rocker sind
eben auch und vor allem Menschen,- unterschiedlichste Vorstellungen, Ziele
und Sehnsüchte prallen ungebremst aufeinander.
Und was noch viel schwerwiegender ist- der Alltag macht mit all seinen
unerwarteten Wechselfällen auch bei Hardrockern keine Ausnahme und macht
"Nicht das Leben" zu einem vielschichtigen und emotional
berührenden Film. Existenzängste, starke Vater-Sohn Beziehungen,
Krebserkrankung und überraschende Babys ergreifen wie Naturgewalten Besitz
von den Protagonisten.
Schicksalhaftes wird sichtbar an Menschen, von denen man das so nicht
erwartet. "NICHT DAS LEBEN" ist ein Film über die Träume einer
Band und das Unkalkulierbarste, womit Menschen konfrontiert werden - das
Leben.
Premiere
Welturaufführung
2011 auf dem Münchner DOKFest im Atelier-Kino
Internationale Premiere
Solothurner Filmtage 2012, Landhaus Kino, Palace-Kino
Pressestimmen
"Nicht das Leben ist ein Dokumentarfilm, und er braucht eine Weile,
um auf den Punkt zu kommen. Aber das scheint Teil des Konzeptes zu sein,
spiegelt das Verfahren doch letztlich die Lebensperspektive der Protagonisten
des Films. Im letzten Drittel kommt es dann um so dicker...
...Am Ende ist einmal mehr alles anders und natürlich wird auch der Titel
ins seiner Mehrdeutigkeit noch polyvalenter. Das ist ein beharrlicher
Dokumentarfilm, der auf ein Kinopublikum setzt, das sitzen bleibt und auf die
Ernte wartet, die schließlich eingefahren wird. TV-tauglich ist das nur
bedingt. Und das ist für einmal durchaus gut so."
Kritik in ganzer Länge auf Sennhausers
Filmblog
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