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Silberwald
Originaltitel: Silberwald
  Drama, 2010
Länge: 85 Minuten
Buch & Regie: Christine Repond
Produzentin: Karin Koch
Kamera: Michael Leuthner
Schnitt: Ulrike Tortora
Format: 35 mm, Farbe
Hauptdarsteller: Saladin Dellers, Naftali Wyler, Basil Medici, Heidi Züger, Dieter Stoll, Carmen Klug Supp u.a.
Mehr: Stab und Besetzung

Regie-Anmerkungen

Filmpreise: Max Ophüls Festival- Preis der Interfilm-Jury


Regiepreis des NDR Filmkunstfest Schwerin

Starter-Filmpreis der Stadt München 2011

Berner Filmpreis - Regiepreis 2011

Best Feature Film 12th Du Grain a Demoudre film festival France

Berichte über Silberwald:

Zeitungsbericht
Beitrag Schweizer Fernsehen
Saarländischer Rundfunk
Saarbrücker Zeitung
Schnitt.de
Interfilm
Berner Zeitung

Eine Produktion der Dschoint Ventschr Zürich in Koproduktion mit Allary Film, TV & Media
Anmerkungen der Regie

Inhalt

 

In einem friedlichen Dorf im Emmental leben der fünfzehnjährige Sascha und seine gleichaltrigen Freunde Patrick und Moni. An der Schwelle zum Erwachsenwerden versuchen die drei Jugendlichen ihrem monotonen Alltag zu entkommen.

Während seine Freunde tagsüber in Lehrbetrieben arbeiten, bleibt Sascha oft allein, auf sich bezogen und wartet auf eine Welt, die ihn scheinbar nicht will.

Sein unverschuldetes Unglück ist es, bei niemandem Anerkennung zu finden. Seine Schicht arbeitende Mutter sieht er kaum, sein Vater ist vor langem ausgezogen. Kälte, Verzweiflung und Wut begleiten Sascha auf seiner Suche nach Zuneigung und Identität.

Seine stummen Hilfeschreie nimmt niemand wahr.
Sascha will vor seinen Freunden Stärke ausstrahlen, will ihnen wenigstens in kleinen Raufereien überlegen und bei riskanten Unternehmungen besonders kühn sein. 

Als sie eines Tages im nächtlichen Wald herumstreunen, entdecken sie eine hell erleuchtete Hütte, in der kahlgeschorene Männer grölend feiern und tanzen.

Was für seine Freunde Zeitvertreib und Abenteuer bleibt, hat für Sascha tiefere Bedeutung. Hin- und hergerissen zwischen Furcht und Anziehung treibt ihn die Sehnsucht nach Geborgenheit und Anerkennung zurück zur Waldhütte.

Ein Film über die Schwierigkeiten eines Heranwachsenden seinen Weg zu finden, hin- und hergerissen zwischen Versuchung und Vernunft.

Welturaufführung: Solothurner Filmtage und Filmfestival Max Ophüls Preis 2011

 

 

 

 

 

 

Silberwald


Pressestimmen:

"SILBERWALD, prämiert mit dem Interfilmpreis, ist kein Film über eine Radikalisierungskarriere, sondern besser, wichtiger, eine Beispiel für den Weg dahin, eine fundamentale Story, die entsprechend früher einsetzt. Schmerzhaft eindringlich zeigt Repond, die auch das Buch geschrieben hat, zusammen mit der frösteligen, aber unverkünstelten Kamera von Michael Leuthner das Fatale hinter der Langweile und Zukunftslosigkeit, dem Wut und der Angst, die sich darin und dahinter aufstaut, und die gerade mit all den politischen Sozialparolen und politischen Wohlmeinerei schlicht nicht zu adressieren ist, weil die völlig vorbeigehen an dem Dilemma, sich in eine identitäre, berufliche, emotionale Bewegungs- und Ausweglosigkeit zu verrennen.

SILBERWALD inspiziert die Dynamik eines monströsen alltäglichen, individuellen wie gesellschaftlichen Stillstands mit einem darauffolgenden Abdriften und geht dabei still, heimlich ans Eingemachte. Bedrückend und gut."

(Screenshot-online)

 

"Repond lässt Ausgrenzung und Fremdenfeindlichkeit anklingen, ohne dogmatisch zu wirken, und findet in der winterlichen Natur passende Bilder zur inneren Verzweiflung der Hauptfigur." - (Berner Zeitung)

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"Facettenreich und sensibel zeichnet Christine Repond den Prozess einer Radikalisierung." - (Max Ophüls Festival)

 

"Es ist eine mutige Entscheidung, sich an dieses Thema zu wagen (…) Zumal auch das Thema nichts von seiner Brisanz eingebüßt hat, sondern nicht mehr im Blickfeld der Medien ist. Deswegen ist es noch erfreulicher, dass Repond es schafft, immer wieder die Fallen des stereotypen Neonazi-Films zu umgehen bzw. zu verlassen und sich ganz auf die Innenleben ihrer Protagonisten konzentriert, das immer wieder mit dem Umfeld kollidiert.
Und ihr gelingt es, den Moment der Entscheidung und der damit verbunden Verantwortung für das eigene Handeln als eigentliches Zentrum des Films herauszuarbeiten. " - (Schnitt.de)

Filmkunstfest Schwerin: Regiepreis 2011 für Silberwald

Begründung der Jury: Christine Repond konfrontiert den Zuschauer mit einer archaischen, bodenständigen Welt, in der die Gefahr der Fremdenfeindlichkeit und des Faschismus schlummern. In dieser Welt sucht der junge Sascha nach Orientierung und Zugehörigkeit. Hinter dem dokumentarisch anmutenden Erzählgestus des Films verbirgt sich eine kluge und entschlossene Inszenierung. Christine Repond führt ihre Laiendarsteller zu großer Wahrhaftigkeit. Sie erzählt ihre Geschichte in einprägsamen Bildern und fein beobachteten Situationen. Ihren Winterfilm hat sie tief in Natur und Landschaft verwurzelt. So gewinnt die Bodenständigkeit Ambivalenz: Die Naturverbundenheit macht auch Hoffnung.


Max Ophüls Preis: Silberwald gewinnt Preis der Interfilmjury

"Facettenreich und sensibel zeichnet Christine Repond den Prozess einer Radikalisierung."    - Max Ophüls Festival

"Repond lässt Ausgrenzung und Fremdenfeindlichkeit anklingen, ohne dogmatisch zu wirken, und findet in der winterlichen Natur passende Bilder zur inneren Verzweiflung der Hauptfigur."    - Berner Zeitung

Berner Filmpreis 2011 für Regie (November 2011)

"Mit ihrem ersten Kinospielfilm "Silberwald" schafft es Christine Repond, den Prozess einer Rechtsradikalisierung von jungen Menschen intelligent und sensibel nachzuzeichnen. Angesiedelt im Emmental, baut der Film in ruhigen Bildern und mit wenig Worten eine beklemmende Atmosphäre auf und erzählt uns eine universelle und aktuelle Geschichte. Die Regisseurin beeindruckt mit einem guten Drehbuch, großem Einfühlungsvermögen und einer starker Handschrift. "

 

Silberwald  Silberwald

ALLE FOTOS: BENJAMIN ZURBRIGGEN

 

Ein Beitrag über Christine Reponds Film »Silberwald« und die Dreharbeiten im Emmental auf SF Kulturplatz vom 22. Dezember 2010:
Schweizer Fernsehen 

Kinostart:

  • Kino Kunstmuseum Bern 
  • Kellerkino Bern 
  • Ab 8 März 2012 in Zürich

Pressestimmen online:

Auszeichnungen

  • Bern, Berner Filmförderung, Berner Filmpreis - Regiepreis 2011
  • München, Starter Filmpreis der Landeshauptstadt München 2011
  • Saarbrücken, Filmfestival Max Ophüls Preis, Interfilmpreis 2011
  • Schwerin, Filmkunstfest Mecklenburg-Vorpommern, NDR-Regiepreis 2011
  • Valencìa, Valencia Festival Internacional de Cine Cinema Jove, Special Mention of the Jury 2011
  • Starter-Filmpreis der Stadt München 
  • Syracuse International Film Festival: Judges Citation for BEST CINEMATOGRAPHY -Kameramann Michael Leuthner 
  • Best Feature Film 12th Du Grain a Demoudre film festival France
  • Nominierung von Saladin Dellers als Bester Schauspieler beim Schweizer Filmpreis

Festivals

  • 36. Festival Max Ophüls Preis, Saarbrücken
  • 46. Solothurner Filmtage
  • 21. Filmkunstfest Schwerin
  • CASTELLINARIA Festival Internazionale del Cinema giovane, Bellinzona,
  • SYRFILMFEST' 11, Syracuse New York (in competition) 
  • Copenhagen, BUSTER Copenhagen International Film Festival for Children and Youth
  • Athens, 17th Athens International Film Festival 
  • Locarno, 64° Festival del film Locarno
  • Gilching, 5. Fünf Seen Film Festival, Competition 
  • Valencìa, 26° Festival Internacional de Cine Cinema Jove Valencia, Competition
  • Buenos Aires, 13° Buenos Aires Festival Internacional de Cine Independente
  • Stresa International Filmfestival
  • Dokfest 2012 Sektion DOKFiction

Verfügbarkeit

  • Filmkopien 35 mm, Lichtton in Berndeutsch (wahlweise mit Untertiteln in Französisch, Englisch, Deutsch)

   Anmerkungen der Regisseurin zum Film

   Übersicht Stab und Besetzung