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Seltene Kritik

Trip in die Langeweile

Eigentlich schlucken heimische Fernsehzuschauer so ziemlich alles. Ungewöhnlich, dass sich hier und da doch mal jemand beklagt über eines der vielen unterirdischen TV-Spiele. Marianne Wellershoff lässt im Spiegel höflich aber begründet, ihrem Unmut freien Lauf. Das macht Mut für ein kritischeres Fernsehjahr!.

(Quelle: Spiegel) 31.12.02
Sandalen-Wettrennen

Alexander-Verfilmungen

Die Story von Alexander dem Großen wird zum Wettlauf mit der Zeit. Baz Luhrmann und Oliver Stone wollen im Frühjahr oder Sommer beginnen, ein Epos über den klassischen mazedonischen Feldherren zu drehen. Darsteller von Mel Gibson bis Leonardo di Caprio stehen in den Startlöchern, die Hauptrolle zu übernehmen. Damit treten sie in die Fußstapfen früherer Alexander-Verfilmungen etwa von 1956 mit Richard Burton.

(Quelle: Guardian) 30.12.02
George Roy Hill gestorben

Kult-Regisseur starb 81 jährig

Berühmt wurde er mit der Regie zu "Butch Cassidy und Sundance Kid" und "Der Clou". Doch auch mit späteren Arbeiten wie "Tollkühne Flieger" oder "Garp und wie er die Welt sah" setzte er sich filmische Denkmähler. Am 27. Dezember starb er in seinem New Yorker Apartment

(Quelle: Yahoo News) 28.12.02
Werk und Wenders

Millionenschwere Steuerlast

Wim Wenders fühlt sich von seinen Partnern, darunter auch der derzeitige Holding-Vorstand Christian Leonhardt, betrogen. Vorbei die Glanzzeiten, als z.B. die "Das Werk AG" bei ihrem Börsengang gleich am ersten Tag 115 Prozent zulegte. 2 Millionen Euro Steuern habe er in den letzten zwei Monaten nachgezahlt, und von der Cash-Ausschüttung seiner Partner bei Gründung der AG, in Höhe von 8 Millionen Mark pro Kopf, habe er auch nichts mitbekommen. Nur Aktienanteile hat er bekommen, die einer Sperrfrist unterlagen, und er somit zwischenzeitlich in Liquiditätsmangel kam. Da musste er dann Anteile für 600.000 Euro gesellschaftsintern verkaufen, um Steuern zahlen zu können. Und nun soll dies nur ein Darlehen gewesen sein, dass er zurückzahlen soll. Ganz am Boden scheint Wenders jedoch noch nicht zu sein, immerhin hat er zusammen mit einem Partner dem Insolvenzverwalter ein Angebot gemacht, um seine damals in die AG eingebrachten Road-Movies-Anteile zurückzukaufen.

(Quelle: spiegel) 23.12.02
Mercure gibt auf

Independant Verleih liquidiert

Der französische Independant Verleih "Mercure Distibution" wird liquidiert. Unter der Leitung von Jaques Le Glou hatte der Verleih international anerkannte Filme wie "Harry meint es gut mit Dir" oder "Schöne Venus" erfolgreich vertrieben. Le Glou kündigte allerdings an, dass er schon einen Vertrag mit "Films Distibution" als Berater unterschrieben hat, bleibt dem französischen Film somit erhalten.

(Quelle: screendaily) 23.12.02
Premieres neue Eigner

Permira übernimmt Großanteil

Die private Beteiligungsgesellschaft Permira übernimmt den Pay-TV Sender Premiere, inklusive eines Großteils der Aktien. Premiere ist der erste Teil des zusammengebrochenen Kirch-Imperiums, der einen neuen Investor gefunden hat. Für das 4.te Quartal 2002 erwartet Premiere ausserdem einen Rekordzuwachs an Abonennten, allein für Dezember etwa 100.000.

(Quelle: screendaily) 20.12.02
Nichts Neues aus Cannes

Gilles Jacob wiedergewählt

Gilles Jacob, derzeitiger Präsident der Filmfestspiele in Cannes, ist bereits seit 25 Jahren dabei, davon 20 Jahre als Kopf der Auswahlkommission. Diesen Job gab er allerdings vor 2 Jahren an Thierry Fremaux und Veronique Cayla ab, hatte aber immer noch einen wichtigen Anteil bei der Auswahl für die Hauptkategorien. Er wurde einstimmig von den 28-Jurymitgliedern wiedergewählt, und erhielt einen neuen Drei-Jahres-Vertrag als Präsident.

(Quelle: screendaily) 20.12.02
130.000 Euro für Drehbuchentwicklung

FFA vergibt Fördergelder

In Ihrer 81. Sitzung am 17. Dezember 2002 in Berlin, unter dem Vorsitz von Herrn Gunther Witte, vergab die Filmförderungsanstalt ( FFA ) Fördergelder für vier Drehbuchprojekte und die Fortentwicklung eines Drehbuchs. Die neuen Einreichungstermine für das Jahr 2003 sind der 31. Januar, 30. April, 30. Juli und 30. September.

(Quelle: filmzeitung) 19.12.02
Kein Kino ohne Constantin

2002 gehört Bernd Eichinger

Von den knapp 10% Marktanteil des deutschen Films hierzulande, wurden gut 2/3 von Bernd Eichingers Constantin Film in die Kinos gebracht. Dazu gehören auch die 6 erfolgreichsten „deutschen" Produktionen dieses Jahres, „Bibi Blocksberg" (2,1 Millionen), das fernwehige „Nirgendwo in Afrika" (1,3) die erotisch verklemmten „Knallharten Jungs" (1,0), das Science-Fiction-Abenteuer „Resident Evil", Doris Dörries „Nackt" und die zweite Auflage von „Erkan & Stefan". Nicht auszudenken wo wir ohne Eichinger wären ...

(Quelle: Die Welt) 19.12.02
Mitternachtspremiere

Herr der Ringe-Fortsetzung

In der vergangenen Nacht fand deutschlandweit die Premiere des 2.Teils der „Herr der Ringe"-Verfilmung statt. Begeistert verließen die zum Teil verkleideten Tolkien-Fans in den frühen Morgenstunden die nahezu ausverkauften Kinosäle. Heute sollen „Die zwei Türme" weltweit in die Kinos kommen, mit allein 1000 Kopien in Deutschland. In vielen Städten wurde dem Premierenpublikum ein besonderes Vorprogramm geboten. Aufgrund zahlreicher Kartenvorbestellungen wird dem Film schon jetzt ein gigantischer Erfolg prophezeit und als ernstzunehmende Konkurrenz für Harry Potter und James Bond betrachtet.

(Quelle: Spiegel online) 18.12.02
Amerikanische Filmindustrie

Rekordjahr

Für die amerikanische Filmindustrie scheint 2002 ein absolutes Rekordjahr gewesen zu sein, sofern sich die bisher geschätzten Einnahmen von 10 Mrd. $ bewahrheiten werden.Sechs Filme durchbrachen die 200 Mio. $-Grenze und weitere18 spielten immerhin noch 100 Mio. $ ein. Besonders vor dem Hintergrund eine ansonsten eher vor sich plätschernden Wirtschaftssituation ist das Ergebnis für Amerika ein großer Erfolg. Für 2003 und 2004 sind bereits zahlreiche Fortsetzungen von Kinoerfolgen wie Matrix, Terminator, Spider Man und Herr der Ringe geplant. Man darf gespannt sein, ob im nächsten Jahr an die rekordverdächtigen Einspielergebnisse angeknüpft werden kann.

(Quelle: Financial Times) 18.12.02
Es bleibt spannend

The Blues Brothers strike back

Michael und Rainer Kölmel werden mithilfe der nun zugesicherten Finanzierung durch die Stadtsparkasse Leipzig das insolvente Unternehmen Kinowelt übernehmen. Verwunderlich bei diesem Deal ist, dass den Kölmelbrüdern, angesichts der Tatsache, dass sie diejenigen waren, die das Unternehmen den Zustand der Insolvenz beschert haben, dennoch ein derartiges Vertrauen entgegengebracht wird. Auch, dass die Staatsanwaltschaft gegen Michael Kölmel wegen des Verdachts auf Untreue und Insolvenzverschleppung ermittelt, scheint man nicht so ernst nehmen zu wollen.

(Quelle: ftd.de) 17.12.02
Streit um Filmzensur

Hollywood klagt

Hollywoodfirmen, wie Disney, Warner Bros., oder MGM wollen sich gerichtlich gegen den Verleih und Verkauf von „gesäuberten Filmen“ wehren. Damit schließe man sich einer Klage von Filmemachern an, die sich gegen - angeblich - speziell auf Zensur spezialisierte Firmen wendet. Zuvor versuchte das Video-Unternehmen Clean Ficks sich gegen 16 prominente Regisseure das Recht einzuklagen, anstößige, brutale und erotische Szenen aus Videos herauszuschneiden. Der Verband der Regisseure reagierte daraufhin mit einer Gegenklage.

(Quelle: n-tv) 16.12.02
Bond oder nicht Bond

Nordkorea kontra 007

In dem neuem James Bond-Streifen „Die Another Day“ stehen koreanische Agenten auf der Seite der Übeltäter und machen dem britischen Spion das Leben schwer. Jetzt meldet sich Nordkorea in der Realität zu Wort und ruft die USA dazu auf, den Film nicht länger in den Kinos zu zeigen. Dieser sei eine Beleidigung für die gesamte koreanische Nation und stelle das Land als einen Teil der „Achse des Bösen“ dar.

(Quelle: BBC) 16.12.02
Größter Video-Pirat Europas

Zu vier Jahren Gefängnis verurteilt

Am Donnerstag wurde in England der 56 jährige Allen Watts verurteilt. In seiner Video-Kopierfirma hatte er jahrelang Blockbuster wie „Herr der Ringe“, „Gladiator“, „Matrix“ u.a.  eine halbe Million Mal illegal auf Video kopiert. Der Schwindel fiel auf, als zahlreiche Kunden ihre Videobänder wegen mangelhafter Qualität wieder in  Videotheken zurück brachten. Daraufhin schaltete die englische Anti-Piracy-Vereinigung FACT Privatdetektive ein.

(Quelle: Hollywoodreporter) 14.12.02
Hausdurchsuchungen Vivendi

Verdacht auf falsche Buchführung

Am Donnerstag begann ein Team von Ermittlern der Pariser Staatsanwaltschaft mit der Untersuchung wegen falscher Buchführung gegen die Vivendi Universal's in Paris. Auch die Privatresidenz des ehemaligen Vorsitzenden Jean-Marie Messier wurde dabei durchsucht.

(Quelle: Hollywoodreporter) 13.12.02
Hollywood kontra Bush

Promis protestieren gegen Irak-Krieg

Die Irak-Politik von George W. Bush scheint in Hollywood keinen Nährboden zu finden. Über 100 amerikanische Prominente protestierten in einem Brief an den US-Präsidenten gegen eine militärische Lösung des Irak-Konflikts. Unter den Unterzeichnern finden sich Namen, wie Kim Basinger, Matt Damon, Helen Hunt, Samuel L. Jackson, Susan Sarandon, oder Ethan Hawke, aber auch Persönlichkeiten aus Diplomatie und Militär. Schauspieler Martin Sheen überreichte den Protestbrief mit den Worten: „Ich war immer der Überzeugung, dass Krieg nur Verzweiflung widerspiegelt, und ich weigere mich, verzweifelt zu sein“.

(Quelle: Spiegel) 12.12.02
Zeitungstod

Filmdienst bedroht

Angeblich soll aus finanziellen Gründen das „katholische Institut für Medieninformation“ eingestellt werden, wodurch auch der „Filmdienst“, sowie die „Funkkorrespondenz“ in ihrer Existenz bedroht wären. In einem Brief an den Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz schreiben Vertreter der Kurzfilmtage: „Für uns wie für alle filmkulturell arbeitenden Institutionen in Deutschland ist der „filmdienst“ eines der wichtigsten Medien der Reflektion und der Information. Sein enormes Fachwissen, seine Kompetenz, sein Stamm versierter Autoren und vor allem seine inhaltliche Qualität machen ihn unersetzbar.“

(Quelle: Filmzeitung.de) 11.12.02
Deutsches Filmjahr 2002 traurig

„Bibi Blocksberg“ erfolgreichster Film

Der deutsche Film hat es schwer dieses Jahr, nur magere 10% Marktanteil konnte er gegen die Ausländische Konkurrenz (vornehmlich natürlich Amerika) erkämpfen. Dabei ist das Ergebnis auch noch ein wenig verfälscht, weil z.B. die Bernd Eichinger Produktion „Resident Evil“ als deutscher Film zählt, obwohl mit ausländischen Darstellern und einem US-Team gedreht wurde. Kleine Lichtblicke dieses Jahres waren Sandra Nettelbecks „Bella Martha“ und Caroline Links Romanverfilmung „Nirgendwo in Afrika“, der immerhin 1,3 Millionen Menschen ins Kino lockte. Erfolgreichster deutscher Film dieses Jahres jedoch war „Bibi Blocksberg“, mit knapp 2 Millionen Zuschauern

(Quelle:Spiegel online) 10.12.02
Nachspiel der ITV-Pleite

Box zurück oder zahlen

Der in Insolvenz gegangene britische Pay-TV Sender ITV hat einen Schuldenberg in Höhe von 1,24 Milliarden Pfund hinterlassen. Um diesen etwas abzubauen, sollen die ehemaligen Abonnenten, die sich zu besseren Zeiten für das digitale Fernsehen entschieden haben, jetzt einmalig 39,99 Pfund zahlen, oder die Box zurück geben. Es wird geschätzt, dass noch etwa 1 Millionen Set-Top-Boxen existieren, da nach der Pleite von ITV diese benutzt werden konnten um Freeview zu sehen, der Ersatzservice für ITV, der 29 freie Kanäle anbietet.

(Quelle: Media Guardian) 10.12.02
Europäischer Filmpreis

Pedro Almodóvar räumt ab

Pedro Almodóvar erhielt für seinen Liebesfilm „Sprich mit ihr“ ( „Habla Con Ella“ ) gleich drei Filmpreise. Auf der Zeremonie in Rom wurde er nicht für das beste Drehbuch und die beste Regie ausgezeichnet, sondern auch für den besten Film des Jahres. Dagegen gab es Enttäuschung bei den Hoffnungsträgern für Roman Polanskis Film „Der Pianist“. Dieser in Babelsberg gedrehte Streifen spielte bereits im Vorfeld eine Favoritenrolle für die Auszeichnung zum „Film des Jahres“, doch immerhin erhielt er „den Preis für die beste Kamera“.

(Quelle:Spiegel online) 09.12.02
Kampf um Kermit

Neue Interessenten

Der Verkauf der Muppet-Firma Jim Jenson rückt immer näher. Nachdem der Billionär Haim Saban ein Angebot vorgelegt hat, folgen ihm nun immer mehr Interessenten. Allerdings sind Firmen wie Walt Disney und Viacom dabei nicht vertreten. Es wird aber spekuliert, dass sie sich bisher vor allem aus taktischen Gründen zurück gehalten haben und sich erst in letzter Sekunde einmischen werden. Der Filmrechtehändler EM-TV, dem die Muppet-Firma Jim Jenson gehört, benötigt dringend bis Ende des Jahres Bargeld um ein Darlehen in Höhe von $65 Millionen zu begleichen. „Classic Media“ soll bereits eine Absichtserklärung für ein Gebot an der Muppet Firma unterschrieben haben.

(Quelle:Hollywoodreporter) 09.12.02
Italien: Fernsehstreik

RAI in der Krise

Der italienische öffentlich-rechtliche Fernsehsender RAI, der drei Kanäle betreibt, steht nach Missmanagement und heißen politischen Auseinandersetzungen vor einer schweren Krise. Gewerkschaften, welche die Mehrheit der etwa 10000 Angestellten vertreten, kündigten einen Streik für den zwanzigsten Dezember an, damit endlich ein neues Management eingesetzt wird.

(Quelle:Hollywoodreporter) 06.12.02
Neuer Leiter beim Hamburger Filmfest

Josef Wutz wird abgelöst

Albert Wiederspiel wurde zum neuen Leiter des Hamburger Filmfests ernannt und wird damit seinen Vorgänger Josef Wutz ab Januar nächsten Jahres ablösen. Seine langjährige Zusammenarbeit mit internationalen Firmen, wie beispielsweise 20th Century Fox, Universal Pictures, oder Tobis StudioCanal, durch die er unzählige Kontakte zu Produktionsfirmen und Festivals knüpfen konnte, macht ihn seiner neuen Aufgabe würdig. Der Leitungswechsel wurde durch eine Neuorganisation des Filmfests begleitet - dieses wird ab 2003 zu einer Tochterfirma der Hamburger Filmförderung.

(Quelle: Screendaily) 05.12.02
Davon träumen heimische DVD-Kunden

Prozess gegen Walt Disney Japan

Die DVD-Version des japanischen Films „Spirited Away“ soll dessen Farbe fehlerhaft wiedergeben. Das behaupten drei Käufer in einem Gerichtsprozess vor dem Kyoter Landesgericht. Sie fordern nun als Entschädigung für jeden von sich $81 und eine Ersatz-DVD. Sie beanstanden, daß der Film durch einen roten Farbton verdunkelt wird, der den Filmgenuss erheblich beeinträchtigt. Eine Computeranalyse der DVD stützt ihre Behauptung. Falls die Schadensersatzklage Erfolg hat, könnte dies weitreichende Folgen für Disney haben. Drei Millionen DVD-Kopien sollen bereits seit Juli in Umlauf sein. Disney plant allerdings keine Entschädigung für die bereits verkauften DVD's.

(Quelle: Screendaily) 05.12.02
Vereinsgründung

Deutscher Kamerapreises Köln e.V

Am Montag Nachmittag wurde vom Kölner Oberbürgermeister und Kuratoriumsvorsitzenden Fritz Schramma und den Trägern des Deutschen Kamerapreises Köln der Verein Deutscher Kamerapreis Köln e. V. ins Lebens gerufen. Seit 1982 gibt es den Kamerapreis mit dem bisher zwölf mal herausragende Kamera- und Schnittleistungen ausgezeichnet wurden. Die Stadt Köln zeigt damit die Wichtigkeit von qualitativ hochwertiger Arbeiten in der Medienproduktion und unterstreicht die Bedeutung Kölns als Medienstandort. Mit dem Deutsche Kamerapreis Köln werden Beiträge in den szenischen Kategorien Spielfilm, Fernsehfilm, Kurzfilm und in den nichtszenischen Kategorien Bericht, Reportage und Dokumentation/Kulturfilm prämiert. Der 13. Wettbewerb beginnt am 6. Januar 2003 und endet am 24. März 2003.

(Quelle: Agentur Ulrike Boldt) 04.12.02
Europäischer Filmpreis

Verleihung in Rom

Am 7. Dezember findet in Rom die Verleihung des Europäischen Filmpreises statt. Acht Filme sind für die begehrte Trophäe nominiert, u.a. „Der Pianist“ (Roman Polanski), „8 Frauen“ (François Ozon) und „Sprich mit ihr“ (Pedro Almodovar), die alle drei als heimliche Favoriten gehandelt werden. Polanski wurde außerdem auch als bester europäischer Regisseur neben Andreas Dresen (Deutschland), Aki Kaurismäki (Finnland) und Ken Loach (Großbritannien) nominiert. Der deutsche Film „Nichts bereuen“ von Benjamin Quabeck mit Daniel Brühl gehört zu den Nominierten für den Fassbinder-Preis „Europäische Entdeckung 2002“. Der Europäische Dokumentarfilmpreis Prix Arte wurde bereits gewählt und geht an den französischen Film „Sein und Haben“ von Nicolas Philibert.

(Quelle: ntv) 03.12.02
And the Oscar goes to ...

Vorauswahl steht fest

Die 54 Kandidaten zur Nominierung für den Oskar „Bester ausländischer Film“ stehen fest. Für Deutschland tritt dabei „Nirgendwo in Afrika“ von Caroline Link an, für Frankreich Francois Ozon’s „8 Frauen“.

(Quelle: screendaily) 03.12.02
Senator Entertainment

Umsatzeinbußen

Der Berliner Rechtehändler und Filmproduzent Senator Entertainment gab am Freitag einen Verlust von 59,5 Mio. Euro innerhalb der ersten neun Monate diesen Jahres bekannt. Im Vorjahr dagegen konnten sie noch einen Gewinn von 6,9 Mio. Euro verbuchen. Als Grund für diesen enormen Einbruch nannten sie Abschreibungen in Höhe von 95 Mio. Euro. Außerdem halbierte sich der Umsatz von 115,9 Mio. Euro auf 60,6 Mio. Euro. Dies lag vor allem an der verspäteten Fertigstellung von internationalen Filmprojekten. Eine Veränderung scheint nicht in Sicht zu sein. Schuld daran sollen Filme wie Harry Potter und James Bond sein, die die Kinos dominieren. Senator Film plant jetzt einen Wechsel vom Neuen Markt in den geregelten Markt.

(Quelle: Financial Times) 02.12.02
ARD auf Sparkurs

Weniger Serien und Experimente

Die ARD will aufgrund der aktuellen Medienkrise im nächsten Jahr einen zweistelligen Millionenbetrag einsparen. Programmdirektor Günter Struve meinte: „Es wird weniger Serien und weniger Experimente geben“. Man konzentriere sich im nächsten Jahr auf das über Werbung finanzierte Vorabend-Programm und die Fernsehrechte für die Fussball - Bundesliga übernehme man nur, wenn kein anderer Sender interessiert sei.

(Quelle: Spiegel) 02.12.02
Nicht jeder klagt...

US-Studios freuen sich auf 2003

Die desaströsen Zusammenbrüche deutscher Filmhändler betrachten die großen US Studios als Chance, verlorenen Boden zurückzugewinnen. Je weniger Konkurrenten es in Deutschland gibt, desto leichteres Spiel haben Sie 2003 ihre Ware zu ihren Bedingungen abzusetzen.

(Quelle: Hollywood-Reporter) 31.12.02
Markenzeichen beschädigt

Eastwood verklagt Biographen

Schauspieler Clint Eastwood hat Autor und Verlag einer Biografie verklagt, in der einige Stationen seines Lebens nach seiner Auffassung falsch oder unschön dargestellt wurden. Vor allem die Darstellung, er sei ein Kriegsängstlicher Feigling, Atheist und habe Frauen geschlagen, entbehre jeder Grundlage. Für die Beschädigung des Eastwood-Images verlangt der Star ein Schmerzensgeld von 10 Millionen US Dollar.

(Quelle: Entertainment News) 30.12.02
Neuer Pro 7 Besitzer

Bauer-Verlag expandiert

Nach eigenen Angaben seien sich Kirch Media und der Bauer-Verlag in allen Punkten über den Inhalt des Kaufvertrages der ProSiebenSat1 Media AG einig. Der Geschäftsführer der Münchner Kirch Media, Hans-Joachim Ziems, erklärte: "Wir wollen sämtliche Verträge bis Ende Januar abschließen und unterzeichnen" (...)"Beide Parteien sind mit diesem Stand der Verhandlungen sehr zufrieden". Die insolvente Kirch Media hatte sich Ende Oktober für einen Verkauf des Kerngeschäfts an den Hamburger Verlag entschieden. Sämtliche Verträge sollen nun bis Ende Januar abgeschlossen und unterzeichnet sein.

(Quelle: focus) 23.12.02
Spanischer Film rückläufig

Weniger Besucher im Jahr 2002

Der spanische Film schreibt für das Jahr 2002 rückläufige Zahlen. Während 2001 noch ein Anteil von 18,5% bzw. 26,2 Mio. verkaufte Kinokarten zu verzeichnen waren, sind es dieses Jahr nur noch 13,4% bzw. 16,2 Mio. Besucher. Dementsprechend liegt der Spanische Film, mit Einnahmen von 72,1 Mio. Dollar, weit hinter den ausländischen Produktionen, die insgesamt 464 Mio. Dollar einspielen konnten. Spaniens größter Erfolg ist wohl "The other Side of the Bed". Seit seinem Kinostart im April diesen Jahres brachte dieser Film 10,9 Mio. Dollar ein.

(Quelle: hollywoodreporte)  23.12.02
Golden Globe Nominierung

„Nirgendwo in Afrika" dabei

Caroline Links Romanverfilmung „Nirgendwo in Afrika" ist für den „Best Foreign Language Film Golden Globe Award" nominiert worden, der am 19.Januar.2003 in Los Angeles verliehen wird. Bereits am 23.Oktober.2002 ist der Film von der Export Union des Deutschen Films als Kandidat für eine Oscarnominierung als bester nicht-englischer Film ausgewählt worden. Der Kinostart in den USA ist für das Frühjahr 2003 geplant.

(Quelle: filmzeitung) 20.12.02
Star-Trek Fans aufgepasst

Ausstellung in London

Eine riesige Star-Trek-Ausstellung im Wert von 30 Mio. Dollar wurde diese Woche im Londoner Hyde Park eröffnet und ist dort wohl die Größte seit dem Jahre 1851. Die Veranstaltung erstreckt sich über 7000 m² und lockt die Fans der Science-Fiction Serie mit Flugsimulatoren und interaktiven Bildschirmen, die sich fünf Jahrzehnten Star-Trek-Geschichte widmen. Ab Februar 2003 ist eine weltweite Präsentation der Ausstellung in Planung.

(Quelle: BBC) 19.12.02
Reality Show abgesagt

Klage gegen Musiksender

Das Ehepaar Liza Minelli und David Gest hat den Musiksender VH1 auf einen Schadensersatz in Höhe von 23 Millionen Dollar verklagt. Das Paar hatte bereist 60 Stunden Filmmaterial für eine Reality - Show produziert, als der Fernsehsender kurzfristig eben diese Show absagte. Während „Liza und David" dem Sender Diffamierung und Vertragsbruch vorwerfen, begründet VH1 seine Entscheidung mit der fehlenden Kooperationsbereitschaft des Paares.

(Quelle: n-tv) 19.12.02
Kritik der US-Regierung

Umstrittener ARD-Dokumentarfilm

Das deutsch-amerikanische Verhältnis wird erneut auf die Probe gestellt. Diesmal sorgt der ARD-Dokumentarfilm „Das Massaker in Afghanistan - Haben die Amerikaner zugesehen?" des irischen Filmemachers Jamie Doran für Aufruhr auf Seiten der US-Regierung. Der Film soll diesen Mittwoch ausgestrahlt werden und grausame Kriegsverbrechen der Amerikaner belegen. Die US-Regierung weist diese Beschuldigungen weit von sich. Ihrer Ansicht nach sollen Gegner der Militäraktion in Afghanistan für den Fortbestand der Vorwürfe gesorgt haben. Die UNO wird nun versuchen den Fall aufzuklären.

(Quelle: Spiegel online) 18.12.02
Noch einer muss gehen

Vivendi feuert Vorstand

Dem Führungswechsel im Hause Vivendi und seines Pay-TV-Senders „Canal Plus“ fiel ein weiterer Arbeitspatz zum Opfer. Nun muss der Vorstandsvorsitzende der Europäischen Abteilung „StudioCanal“ Richard Lenormand bis zum Ende dieses Jahres seinen Arbeitsplatz räumen. Dieser löste einst Vincent Grimond ab, der seinerseits der Abteilung wesentlich zu seinem großen Einfluss auf dem europäischen Filmmarkt verholfen hat.

(Quelle: Hollywoodreporter) 17.12.02
David gegen Goliath

Komödie löst Mega-Filme ab

Die Filmcharts in den Vereinigten Staaten Amerikas stehen Kopf. Nicht etwa der feiste Zauberlehrling Potter oder der kecke Agent Bond führen sie an, sondern die kleine simple Komödie „Maid in Manhatten“ mit Jennifer Lopez und Ralph Fiennes in den Hauptrollen. Im Wocheneinspiel konnte die Ulkromanze am US Box-Office ganze 19 Millionen Dollar verzeichnen.

(Quelle: n-tv) 17.12.02
Sean Penn in Bagdad

Schauspieler setzt sich für Frieden ein

Schauspieler Sean Penn ist nach Bagdad gereist und will sich für ein besseres Verständnis zwischen der USA und dem Irak einsetzen. Er wolle keine Regierung kritisieren, aber er sei überzeugt, dass die amerikanische Öffentlichkeit nach wie vor zu wenig über den Irak bescheid wisse. Man würde noch viel gewichtigere Beweise benötigen, um tatsächlich einen Krieg gegen Sadam Hussein rechtfertigen zu können. Während seines dreitägigen Aufenthalts traf sich Sean Penn mit Außenminister Tariq Aziz und besuchte u.a. ein Kinderkrankenhaus in Bagdad.

(Quelle: BBC) 16.12.02
Medienkrise in Kanada

Man zieht sich warm an

Kanadas einflussreichste Filmförderungsagentur Telefilm verkündete gestern, dass von der Liste der Produktionsfirmen, die nächstes Jahr Förderkontingente bekommen sollen, fünfzehn Firmen gestrichen werden. Da nun lediglich noch fünf Produktionsfirmen in den Genuss der Förderung kommen, ist diese konzentrierende Maßnahme als durchaus drastisch zu bezeichnen.

(Quelle: Screendaily) 13.12.02
Nick Nolte verurteilt

Drogen am Steuer

Der Hollywood-Star Nick Nolte (61), bekannt aus Filmen wie „48 Stunden“, ist zu drei Jahren auf Bewährung verurteilt worden, da er unter Einfluss der Partydroge GHB (Gammahydroxybuttersäure) auf dem Highway 1 in der Nähe von Malibu (Kalifornien) erwischt worden war. Gleich nach der Festnahme meldete er sich zur Therapie an, und entschuldigte sich auch vor Gericht für sein Verhalten.

(Quelle: Spiegel-Online) 13.12.02
Herr der Ringe

Premiere der „Zwei Türme“

Der zweite Teil der Tolkien-Trilogie wurde am Dienstag dieser Woche in Paris uraufgeführt. Ein ganzes Jahr lang mussten die Fans auf die „die zwei Türme“ warten, doch nun dürfen sie sich auf ein dreistündiges Kinoerlebnis freuen, das vor allem durch seine Spezialeffekte fasziniert und wieder einmal die Grenzen des technisch Machbaren ein gutes Stück hinausschiebt. Die meisten Stars aus „Herr der Ringe“ waren selbstverständlich bei der Premiere in Paris anwesend und einstimmig bezeichneten sie ihren Regisseur als „Genie“ und „großen Kommunikator“. Jackson habe es mit Hingabe und Beharrlichkeit geschafft, alle Fäden des 270 Mio. Dollar teuren Projekts kunstvoll zu verweben.

(Quelle: n-tv) 12.12.02
Schauspieler verhaftet

Tom Sizemore, kein Gentleman

Tom Sizemore, bekannt aus „Der Soldat James Ryan“ und „Black Hawk Down“, wurde verhaftet, weil er anscheinend eine Frau belästigt, ins Gesicht geschlagen und zu Boden geworfen hat. Er kam vorläufig für 2500 Dollar Kaution frei, bis zur Verhandlung am 8. Januar.

(Quelle: CNN) 10.12.02
TV-Journalisten verhaftet

In Bangladesh vor Gericht

Zwei Journalisten des Fernsehsenders Channel 4 wurden in Bangladesh verhaftet und sind in ein Gerichtsverfahren verwickelt, dessen Urteil sogar die Todesstrafe sein könnte. Zaiba Malik und Bruno Sorrentino reisten im letzten Monat nach Bangladesh, um die dortige politische Situation zu dokumentieren. Eigentlich hatten sie einen Aufenthalt von nur drei Wochen in Planung, doch man entschied sich noch für einige Aufnahmen des Inlandes. Nun werden sie durch die Regierung beschuldigt, das Ansehen des Landes schmälern zu wollen, indem man ein fundamentalistisches Staatsystem darstelle.

(Quelle: MediaGurdian) 09.12.02
Kirch im Visier

Staatsanwaltschaft ermittelt

Die Staatsanwaltschaft München hat ein Ermittlungsverfahren gegen Leo Kirch und einige seiner Ex-Manager wegen „Verdachts Strafbarer Handlungen“ eingeleitet. In der Fahndung überprüfe man Millionendarlehen an ehemalige Führungskräfte und Sohn Thomas Kirch, sowie den unzulässigen Transfer ursprünglicher Firmenwerten, wie z.B. eines Anteils am spanischen Fernsehsender Telecicnco. Die Ermittler haben bereits mehrere Vernehmungen durchgeführt, die Befragung von Leo Kirch steht allerdings noch bevor.

(Quelle: Focus) 09.12.02
Winona Ryder verurteilt

Soziale Tätigkeit und 3 Jahre Bewährung

Schauspielerin Winona Ryder wurde ausgerechnet am Nikolaustag wegen ihres Kaufhausdiebstahls in Beverly Hills verurteilt. 240 Stunden sozialer Tätigkeit und eine dreijährige Bewährungszeit, so das Strafmaß. Verbunden war das Urteil mit der richterlichen Warnung, beim nächsten Diebstahl ins Gefängnis zu müssen. Bei ihrer Festnahme sagte sie aus, ein Regisseur habe sie angewiesen, für einen Film stehlen zu üben.

(Quelle: CNN) 07.12.02
Europäischer Filmpreis nicht im TV

Alle dabei, außer Deutsche und Franzosen

IDeutsche und französische Fernsehsender weigern sich, die Verleihung des Europäischen Filmpreises diesen Samstag zu übertragen. Ihrer Meinung nach, würde die Entwicklung der europäischen Filmkultur nicht in Ihrer Verantwortung liegen, und dies obwohl der deutsch-französische Sender ARTE einen der Preise sogar sponsert.

(Quelle: screendaily) 06.12.02
Zeichentrick-Animator verunglückt

William Henson verstorben

William Henson, oder auch „Tex“ Henson, war bekannt durch seine Arbeit bei Disney, wo er z.B. die Serie „Chip und Chap“ oder auch „Bullwinkle“ kreierte. Zuletzt unterrichtete er in Dallas Animation und zeichnete Cartoons für die örtliche Zeitung. Nach einem Autounfall in seiner Nachbarschaft, erlag er im Alter von 78 Jahren im Dallas Parkland Memorial Hospital seinen schweren Kopfverletzungen.

(Quelle: cnn.com) 06.12.02
Davon träumen heimische Filmproduzenten

Videorechte unterm Hammer

In sehr ungewöhnlicher Weise wurden die Videorechte des chinesischen Films „Hero“ an die Vertriebsbranche verkauft. In einer Auktionsveranstaltung in Peking wurde weit mehr Geld, als der Mindestpreis von 956.000 Dollar, für den neuen Streifen geboten. Letztendlich konnten drei Firmen unter Zusammenschluss und einer Bezahlung von 2,15 Mio Dollar die Rechte ergattern. Die Organisierung der 90-minütigen Auktion übernahm die Koproduktionsfirma des Films .

(Quelle: Screendaily) 05.12.02
Ermordeter Regisseur

Film oscarverdächtig

„FireDancer“, der Film des ermordeten afghanischen Regisseurs Jawed Wassel, ist in die Liste der Filme aufgenommen worden, aus denen eine Jury fünf Filme für eine Oscarnominierung auswählen wird. Es ist der erste afghanische Film der bisher für eine Nominierung in die engere Auswahl gezogen wurde. Der Produzent des Films, Nathan C. Powell, wird beschuldigt Wassel im Oktober 2001 ermordet zu haben. In seinem Auto fand man Körperteile und in seinem Gefrierschrank den Kopf von Wassel. Powels Rechtsanwalt gab an, dass sein Klient schizophren ist und wütend wurde als Wassel die Vereinigten Staaten beschuldigte die Anschläge des 11. September angestiftet zu haben. Am 11. Februar, sechs Wochen vor der Oscarverleihung, wird die Jury die Nominierten bekannt geben.

(Quelle: bbc) 04.12.02
Klaus Löwitsch

„Peter Strom“- Darsteller tot

Im Alter von 66 Jahren ist der Schauspieler Klaus Löwitsch an Bauchspeicheldrüsenkrebs Dienstag morgen in einer Münchner Klinik gestorben. Noch vor kurzem plante Löwitsch ein Comeback auf den Fernsehbildschirm. Drei neue Projekte sollten bereits in Planung sein. Infolge eines öffentlichen Prozesses wegen sexueller Nötigung und Körperverletzung wurde es ab Mitte 2001 still um den Schauspieler. Bekannt wurde Löwitsch in der Rolle des TV-Polizisten „Peter Strohm“. Seine Laufbahn begann er im Ballet der Wiener Volksoper, danach folgten diverse Münchner Bühnen. Auch in der Film- und Fernsehbranche konnte er Fuß fassen. Durch die Zusammenarbeit mit Rainer Werner Fassbinder konnte er sich schließlich nach mehreren zweitklassigen Produktionen als Charakterschauspieler etablieren. 1970 erhielt er den Bundesfilmpreis und 1998 den Adolf-Grimme-Preis und den Bayerischen Fernsehpreis.

(Quelle: Spiegel online) 04.12.02
Disneys „Treasure Planet“

Nur Platz 4 am Thanksgiving-Wochenende

Disney wird wohl mit seinem neuen Animationsfilm „Treasure Planet“ nicht die 100 Mio. Dollar Produktionskosten wieder einspielen können, was den Quartal-Gewinn voraussichtlich von 222 Mio. Dollar auf 175 Mio. Dollar reduzieren wird. Zu diesem Schluss kam der Vorstand, nachdem „Treasure Planet“ an dem sonst so lukrativen Thanksgiving-Wochenende nur 16,6 Mio. Dollar eingespielt hatte. Disney erwartet außerdem, dass die Einnahmen im ersten Quartal 2003 etwa um 1 Cent pro Aktie sinken werden.

(Quelle: Hollywoodreporter) 04.12.02
DVD-Boom in Deutschland

Spitzenreiter in Europa

Bis Ende des Jahres werden 6,6 Millionen oder 18 Prozent der privaten Haushalte in Deutschland über ein DVD-Abspielgerät verfügen, teilte die DVD-Arbeitsgemeinschaft am Freitag in Hamburg mit. Im Vergleich zum Vorjahr betrage die Steigerung 135 Prozent und liege damit weit über den Prognosen, die zuletzt im April auf 5,2 Millionen Geräte angehoben worden waren. Die Wachstumsrate in Deutschland werde von keinem anderen Land Europas übertroffen.

(Quelle: financial times online) 03.12.02
Science Fiction aus Südafrika

Mit starker deutscher Beteiligung

„Sumuru“ spielt auf einem fernen Planten, auf dem zwei Astronauten bruchlanden, und der von Amazonen ähnlichen Frauen regiert wird, die die Männer unterdrücken. Gedreht wurde etwa 6 Wochen in Johannisburg, unter großer deutscher und englischer Beteiligung. Die Hauptdarstellerin „Sumuru“ wird von der deutschen Alexandra Kamp gespielt, und die Special Effects kommen von der Firma Framewerk, einer Tochterfirma von „Das Werk“. Auch der Fernsehsender RTL ist mit 11% an dem Projekt beteiligt, und eventuell soll aus dem Film heraus auch eine Serie entstehen.

(Quelle: screendaily) 03.12.02
Harry Potter wieder vorne

200 Mio. Dollar eingespielt

„Harry Potter und die Kammer des Schreckens“ hat nun, 17 Tage nach seiner Premiere, die 200 Mio. Dollar Grenze überschritten. Damit landet der neue James-Bond-Streifen auf Platz zwei, nachdem er letzte Woche noch an der Spitze der Filmcharts lag. Dabei spielte „Die Another Day“ schon nach 10 Tagen 100 Mio. Dollar ein. Der neue Harry Potter Film konnte aber nicht seinen letzten Rekord halten. „Der Stein der Weisen“ erreichte bereits nach 15 Tagen die 200 Mio. Dollar Grenze.

(Quelle: BBC) 02.12.02
Daniel Gélin

Schauspieler gestorben

Der französische Schauspieler Daniel Gélin ist im Alter von 81 Jahren an einem Nierenleiden gestorben. Seine Laufbahn begann am Theater und seit den 50er Jahren ist er von der Kinoleinwand nicht mehr wegzudenken. International bekannt wurde er mit „La Ronde“ („Der Reigen“, 1950, Max Ophüls). Die Liste der Filme, in denen er mitgespielt hat, scheint kein Ende zu nehmen. Aber auch als Theater- und Filmregisseur, Lyriker, sowie Schriftsteller war er tätig.

(Quelle: filmzeitung online) 02.12.02

 

November 2002

Kinobrüder

Frist verpasst

Die Koelmel-Brüder haben die Zahlungsfrist für den Kauf von „Kinowelt“ überschritten. Der entsprechende Geldtransfer in einer Höhe von 32 Millionen Euro hätte am Mittwoch, den 27. November stattfinden sollen. Obwohl Insolvenzverwalter Wolfgang Ott noch am 22. November erklärte, er würde bei Nichteinhaltung der Vereinbarungen die Abmachung rückgängig machen, gewährt er jetzt aufgrund einer Erklärung der Sparkasse Leipzig eine Aufschiebung des Fristtermins.

(Quelle: Screendaily) 29.11.
Eurimages- Krise

Frankreich steigt aus

Frankreich, Europas führende Nation in punkto Filmproduktion, überlegt, aus dem pan-europäischen Koproduktionsfonds „Eurimages“ auszusteigen. Dies beinhaltet ein Bericht der „Centre National de la Cinematographie (CNC)“, der sich mit dem Nutzen des Filmfonds beschäftigt. Nach Angaben der CNC könne der Fonds nur noch Filmproduktionen in ihrer Finanzierung vervollständigen. Mit Hilfe des „Eurimages“ sei man aber nicht in der Lage, Koproduktionen ins Leben zu rufen.

(Quelle: Screendaily) 28.11.
Blues Brothers

Ex-Finanzchef kontra Haffa-Brüder

Der Ex-Finazchef von EM.TV belastet Thomas und Florian Haffa mit neuen Vorwürfen. Ulrich Goebel sagte am Dienstag, er habe im September 2000 auf fehlerhafte Halbjahreszahlen hingewiesen. Trotz dieser Warnung hätte man die Halbjahreszahlen in den Wochen darauf bekräftigt. Erst im Oktober korrigierten die Haffa-Brüder die Zahlen öffentlich und lösten damit eine Kurssturz der Aktie aus. Goebels Aussagen bestätigen die Staatsanwaltschaft in ihrer Annahme auf Kursbetrug.

(Quelle: Financial Times) 28.11.
Der Fall des Werks

Weitere Insolvenzanträge

Nach und nach fällt die gesamte „Das Werk AG“ wie ein Kartenhaus in sich zusammen. Zuerst geht die „Holding“ den Bach runter, nun wandeln auch die GmbHs der AG auf dem Pfad der Insolvenz. Unternehmensangaben zufolge ist die drohende Zahlungsunfähigkeit der „Das-Werk-GmbHs“ in Berlin, Hamburg, München u.v.a. verantwortlich für die weiteren Insolvenzanträge. Bezeichnenderweise fiel die Aktie der „Das Werk AG“ seit Ende August von 0,83 Euro auf 0,15 Euro am gestrigen Mittag.

(Quelle: Mediabiz) 27.11.
Versteigerung

Spocks Ohren unterm Hammer

Die legendären Lauscher von Mr. Spock aus der Science-Fiction-Reihe „Star Trek“ sollen anfang Dezember versteigert werden. Die Ohren, die der bisheriger Besitzer vor fast zehn Jahren in einer Fernsehshow gewann, werden inklusive Echtheits-Zertifikat von Spock-Darsteller Leonard Nimoy verkauft. Das Auktionshaus rechnet mit einem Preis zwischen 1.500 und 2.000 Pfund.

(Quelle: n-tv) 27.11.
Erstmals vergeben

Ruge-Stipendium

Die Filmstiftung NRW hat zum ersten Mal ein Stipendium für Dokumentarfilmer vergeben. Auf diese Weise soll ein hochwertiges Dokumentarfilmprojekt für das Kino entwickelt werden. Mehr als 70 Anträge hatte die Jury unter Vorsitz von Gerd Ruge zu begutachten. Die zwei Projekte „Weiße Raben“ von Tamara Trampe und „Celluloid Dreams“ von Uli Gaulke & Jeanette Egger wurden für ein Stipendium im Wert von 100.000 Euro und 62.888 Euro ausgewählt. Das Projekt „Die Poesie des Todes“ von Seyhan Derin erhält eine initiale Unterstützung. Auf der Jahresfilmprogrammprämienverleihung am Montag wurden die Gewinner bekannt gegeben. Geplant ist eine jährliche Vergabe des Stipendiums.

(Quelle: filmzeitung online) 26.11.
Vivendi Universal

Schuldenabbau

Der französisch-amerikanische Medienkonzern „Vivendi Universal“ hat sich mit einer Gruppe französischer Investoren darauf geeinigt auf Grund seiner hohen Verschuldung seine Anteile am Wasserversorger „Vivendi Environnement“ zu verkaufen. Dies würde bedeuten, dass sich die Schulden bis Ende des Jahres auf etwa 14 Mrd. Euro (verglichen mit 37 Mrd. Euro Ende 2001) reduzieren ließen. Ferner zeigte „Vivendi Universal“ Interesse an einer Übernahme des Mobilfunkunternehmens „Cegetel“, an dem sie bereits zu 44 Prozent beteiligt sind. Dies würde allerdings zu einer weiteren Erhöhung der Verschuldung führen.

(Quelle: Financial Times) 25.11.
Kinowelt verloren im Weltall

Rettung unsicherer denn je

Für die Zusage der Kölmel-Brüder, das Kerngeschäft des insolventen Medienunternehmens für 32 Millionen Euro zurückkaufen zu wollen, liegt bis jetzt keine finanzielle Deckung vor. Nachdem die Staatsanwaltschaft gegen die Brüder wegen Verdachts der Untreue ermittelte, hat die Sparkasse Leipzig angeblich ihre Kreditzusage wieder zurückgezogen. Der Konkursverwalter hat den Brüdern bis Mittwoch kommender Woche eine Frist gesetzt, die Kaufsumme bereitzustellen.

(Quelle: Hollywood-Reporter) 23.11.
Das goldene Rehkitz

Ehrung und Verleihung

Und wieder einmal wollte man in Berlin Stars eine kleine Freude machen, indem man Ihnen einen Bambi schenkt. In der Disziplin „Musiker“ konnte der Pop-Psychopath Michael Jackson eine dieser Trophäen mit auf seine Ranch nehmen und auch der ersten schwarzen Oscar-Gewinnerin Halle Barry warf man ein Kitz in den Schoß. Zu guter Letzt ehrte man noch fleißig Maria Schell samt Bruder Maximilian und schon flossen die Tränen.

(Quelle: Spiegel online) 22.11.
Bond-Premiere in Berlin

Brosnan und Berry bejubelt

Mittwoch Abend fand in Berlin die Premiere des aktuellen Bond-Abenteuers statt. Pierce Brosnan und Halle Berry, die Hauptdarsteller des Films, wurden mit Rufen der Begeisterung von Fans des kecken Geheimagenten gehuldigt. Das nunmehr zwanzigste Mal schlürft Bond seinen Martini und natürlich muss auch diesmal wieder wirklich die ganze Welt vom obligatorischen Bond-Nemesis bedroht werden. Man kann sich diesmal gar auf kleine, andächtige Zitate älterer Episoden freuen.

(Quelle: Cinema) 22.11.
Goethe-Mann wird Festivalchef in München

Stroehl wird Hauff nächstes Jahr ablösen

Das Müncher-Film-Festival, Deutschlands Zweitgrößtes, wird ab 1.Oktober 2003 von Andreas Max Stroehl, der bisher am Goethe-Institut Leiter der Film- und Fernsehabteilung war, geleitet. Er löst damit Eberhard Hauff ab, der das Festival seit seiner Gründung im Jahre 1979 geleitet hat. Stroehl hat bereits am Dienstag angekündigt, dass er die einzelnen Kategorien schärfer definieren, und auch die Anzahl der gezeigten Filme reduzieren will. Allerdings möchte er sich auch mehr auf die jungen Filmemachern konzentrieren.

(Quelle: hollywoodreporter) 21.11.
Italiens Fernsehsender und die Politik

RAI verliert Vorstände

Der italienische Fernsehsender RAI hat am Mittwoch zwei seiner Vorstandsmitglieder verloren, und zwar die einzigen zwei, die aus der Opposition der italienischen Regierung kommen. Sie protestieren damit gegen die Politik des General-Direktors und eines weiteren Vorstandmitgliedes, die beide von Premierminister Berlusconi eingesetzt worden waren.

(Quelle: hollywoodreporter) 21.11.
„Aardman Animation“

Knetgummi-Animateure trennen sich

Nach achtjähriger Zusammenarbeit mit der britischen Firma „Aardman Animation“, die z.B. für „Chicken Run“ Knetfiguren-Animationen realisierten, gab Michael Rose bekannt, dass er „Aardman Animations“ verlassen werde um sich dem Aufbau seiner eigenen Firma „Sirolo Films“ zu widmen. Mit Hengameh Panahi, dem Gründer von „Celluloid Dreams“, mit dem er bereits 1994 im Rahmen der Aardman „Wallace & Gromit“- Kollektion gearbeitet hat, strebt er eine formlose Kooperation an. Trotz seines Alleingangs wird er „Aardman“ aber nicht völlig den Rücken kehren, sondern bereits im Februar, bei der neuen „Aardman“ Produktion von Nick Parkers „Wallace and Gromit“, die von „DreamWorks“ unterstützt wird, dabei sein. Aardman , die im Frühjahr nächsten Jahres die Filme „Tortoise And The Hare“ und „Flushed Away“ planen, werden nun einen neuen Firmenchef ernennen.

(Quelle: Screendaily) 20.11.
Herzinfarkt

James Coburn tot

Im Alter von 74 Jahren starb der US-Schauspieler und Oscar-Preisträger James Coburn an einem Herzinfarkt, der ihn ereilte als er zusammen mit seiner Frau im gemeinsamen Haus Musik hörte. Bekannt wurde er mit Filmen wie die „Die glorreichen Sieben“ und „Pat Garrett and Billy the Kid“. Auf der Leinwand war er meist als Raubein oder Bösewicht in zahlreichen Western-, Kriminal- und Kriegsfilmen zu sehen. Aber auch sein komödiantisches Talent durfte er in einigen Filmen unter Beweis stellen. Eine Arthritiserkrankung zwang ihn in den 80er Jahren zu einem Rückzug aus dem Filmgeschäft.

(Quelle: ntv) 19.11.
DVD-Recorder

Ersetzt er den Videorecorder?

Laut der Nürnberger Gesellschaft für Konsumforschung wird Ende des Jahres in jedem 7. deutschen Haushalt ein DVD-Abspielgerät stehen. Von den DVD-Recordern werden allerdings gegenwärtig noch nicht sehr viele verkauft. Doch längerfristig rechnet man damit, dass sie den Videorecorder ersetzten werden, allerdings noch nicht in den nächsten drei bis vier Jahren. Was daran liegt, dass sich der Wechsel von einer Technik zur nächsten auf Seiten des Kunden eher langsam vollzieht und der Kunde durch wechselseitig inkompatible Standards verunsichert ist. Dabei überwiegen die Gründe der DVD deutlich gegenüber der Videokassette. Sie sind einfacher in der Handhabung und auch das lange Spulen entfällt. Um die 800 Euro kostet allerdings ein DVD-Recorder und auch die leeren DVDs sind erheblich teurer als die Videoleerkassetten. Ein Ende des Videorecorders scheint also doch noch nicht in Sicht zu sein. Es ist eher wahrscheinlich, dass mehrere Techniken nebeneinander existieren werden.

(Quelle: Süddeutsche online) 19.11.
Fehler über Fehler

Wirbel um Harry Potter

Kaum ist die Diskussion um die Freigabe ab 6 Jahren verebt, gibt es auch schon wieder neue Schlagzeilen um den vor kurzem angelaufenen Harry Potter Streifen. Aufmerksame Kinogänger entdeckten unzählige Fehler und bombardierten am Wochenende die Webseiten der Produzenten. Doch Anstoß der Kritik waren nicht etwa Abweichungen vom Original der Schriftstellerin Joanne K. Rowling, sondern zahlreiche Anschlussfehler und Umgereimtheiten in der Regie- und Kameraführung. So wurden z.B. der Bahnhof und das Haus von Harrys Onkel kurzerhand an andere Schauplätze verlegt. Auch ist es Harry möglich sich ohne Probleme auf seinen kurz zuvor gebrochenen Arm zu stützen. Ebenfalls entdeckten die Zuschauer Drähte an denen die scheinbar fliegenden Eulen befestigt waren..

(Quelle: Spiegel online) 18.11.
Jetzt in Irland

Kürzung der Filmförderung

Die irische Regierung will angeblich den Filmförderungsbeitrag um 12,5% kürzen. Schockiert von den Nachrichten, erklärte Tania Banotti, die ausgehende Chefin von „Film Makers Irland“, dass die irische Filmindustrie nicht kampflos aufgeben werde. FMI hatte sich für eine Erhöhung des Filmförderungsbeitrags ausgesprochen, so dass diese Kürzung, Banotti zufolge, eine ziemlich enttäuschende Nachricht gewesen sei. Der Chef des Film-Boards Rod Stoneman rechtfertigte die Kürzungen als eine Maßnahme gegen die wachsende Krise in der irische Wirtschaft.

(Quelle: Screendaily) 18.11.
Stuhl von TV-Chef wackelt

Tschechisches Fernsehen erneut in Krise

Nach nur einem Jahr Tätigkeit als Chef des tschechischen Fernsehens droht Jiri Balvin die Entlassung. Nach monatelangem Chaos innerhalb des staatlichen Fernsehens wurde Balvin ursprünglich als ordnende Hand begrüßt. Jetzt werden ihm zahlreiche Fehlentscheidungen und kriminelle Verhaltensweisen in Zusammenhang mit einem Angebot für eine 2 Millionen Dollar teuere Außenübertragungseinheit vorgeworfen.

(Quelle: Hollywood-Reporter) 16.11.
Prügelknabe

„Gladiator“ kriegt Kloppe

Russell Crowe, der schon seit seinem Angriff auf den Programmdirektor der British Academy Film Awards nicht mehr als ganz beherrscht gilt, hatte wieder mal Ärger. In dem Londoner-Szene Restaurant „Zuma“ prügelte er sich mit dem neuseeländischen Geschäftsmann Eric Watson auf der Herrentoilette. Streitpunkt war wohl eine unbekannte brünette Dame. Als die Polizei eintraf war allerdings wieder Ruhe eingekehrt ...

(Quelle: n-tv) 15.11.
Harry Potter

Freigabe ab 6

Der neue Harry Potter bekam von FSK und FBW die sehr begehrte, weil geldbringende, Altersfreigabe ab 6 Jahren. Dies scheint angesichts der teilweise nervenaufreibenden Szenen doch sehr fragwürdig, und man bekommt so ein Gefühl, als ob sich da jemand dem Druck der großen Major-Studios gebeugt hat. Gut, die FSK weist zusätzlich darauf hin, dass kleine Kinder unter 8 Jahren von ihren Eltern begleitet werden sollten, aber wofür haben wir dann die Altersfreigaben?

(Quelle:filmzeitung) 15.11.
Potter-Premiere

Das Warten hat ein Ende

Kurz nach Mitternacht lief der zweite Teil von Harry Potter in den deutschen Kinos an. Obwohl die „Kammer des Schreckens“ allein in Berlin in 35 Kinos präsentiert wurde, war es Spätentschlossenen kaum möglich, noch eine der restlichen Kinokarten zu ergattern. Nach Angaben von „Warner Bros.“ startete „Harry Potter 2“ in Deutschland mit einer Rekordzahl von 1200 Filmkopien. Vor wenigen Tagen feierten bereits zahlreiche Fans die Weltpremiere in London.

(Quelle: n-tv) 14.11.
Space-Trip als Preis

Gewinner besuchen die „ISS“

Ein russischer TV-Sender hat sich bereit erklärt, mehrere Millionen Dollar für einen Weltraumtrip zu bezahlen, denn der Gewinner einer Gameshow soll die einmalige Gelegenheit erhalten, die Internationale Weltraumstation „ISS“ zu besuchen. „Channel One“ macht keine Angaben darüber, wie viel der Deal mit der russischen Rumfahrtbehörde kosten wird, aber es wird eine erste Bezahlung von ca. 2 Millionen Dollar angenommen. Für die Teilnehmer der Gameshow wird zwar keine Altersbegrenzung festgelegt, allerdings sind eine gute körperliche Verfassung, sowie Englischkenntnisse Voraussetzung..

(Quelle: BBC) 14.11.
Merlin Santana tot

US-Schauspieler ermordet

In der Nacht zum 9.11.02 wurde der US-Schauspieler Merlin Santana in einem parkenden Auto erschossen. Eine noch ungeklärte Anzahl Unbekannter näherten sich dem Wagen und schossen auf den sich auf dem Beifahrersitz befindenden Santana, der kurze Zeit später starb. Der 26-Jährige wurde bekannt durch Nebenrollen in Filmen und Serien, wie etwa die „Bill Cosby Show“.

(Quelle: Netzeitung) 12.11.
Comeback

Deutsches Kino in Hollywood

Das deutsche Kino scheint immer mehr Akzeptanz in Hollywood zur gewinnen. Eine dritte deutsche Kinowelle entwickelte sich mit Filmen wie „Lola Rennt“ oder „Bella Martha“ als stärkste Vertreter. Corina Danckwerts, Produzentin und Auslandsbeauftragte der Export-Union des Deutschen Films in Los Angeles, erklärt, dass der deutscher Film sich „thematisch verjüngt hat“ und sei „selbstbewusst, eigenständig und weniger Hollywood-fixiert“. Natürlich aber hat die Verbreitung der deutschen Filmes im amerikanischen Publikum noch viele Probleme, z.B. in der Synchronisierung und der Adaption.

(Quelle:Der Spiegel 11.11.
Besucherrückgang

Deutsche Kinos in Not

Die Besucherzahlen in deutschen Kinos sind in den ersten drei Quartalen des Jahres 2002 um insgesamt 8 % gesunken. Der Grund für diesen Rückgang seien nach Ansicht des „FFA“ eine Kombination aus sehr schönem Wetter im August und September, den Überschwemmungen in Ostdeutschland und weniger neuen Filmpräsentationen in den deutschen Kinos. Ebenso habe dieses Jahr ein „Blockbuster“, wie der „Schuh des Manitu“ gefehlt, der 2001 unzählige Besucher in die Kinos lockte. Nun erhofft man sich durch Filme, wie „Harry Potter“, „James Bond“, oder „Herr der Ringe“ mehr Kinobesucher im vierten Quartal.

(Quelle: Screendaily) 6.11.
Spielberg trifft Fidel Castro

Regisseur gegen US-Embargo

Steven Spielberg ist diesen Montag nach Kuba gereist, um noch am selben Tag an der Premiere von „Minority Report“ teilzunehmen. Höhepunkt während seinem einwöchigen Aufenthalt wird das Treffen mit Fidel Castro sein. Spielberg fordert von der US-Regierung eine Aufhebung der seit 40 Jahren bestehenden Blockade gegen den Karibikstaat. Es habe keinen Sinn, dass Washington mit Nordkorea und China Handel treibe, aber nicht mit mit Kuba. Außerdem wünsche er sich, dort einen seiner nächsten Filme zu drehen.

(Quelle: derstandard) 6.11.
Eine Karriere endet

Haffa-Brüder vor Gericht

Im Februar 2000 steht die „EMTV“- Aktie bei 116 Euro und die Firma ist an der Börse 27 Milliarden Mark wert. Dann fällt die Aktie tief und liegt Ende des Jahres nur noch bei 5 Euro. Jetzt lautet die Anklage auf Kursbetrug. Thomas und Florian Haffa sollen im August 2000 falsche Halbjahreszahlen gemeldet haben. Erst im Oktober gestanden die Brüder, dass Bilanzierungs-Fehler begangen wurden. Eine Gewinnwarnung kündigte „EMTV“ erst im Dezember an.

(Quelle: N-TV) 5.11.
Filmfest in Tokyo

Grand Prix für „Broken Wings“

Der israelische Film „Broken Wings“ von Regisseur Nir Bergman gewann den Grand Prix (83,000 Dollar) beim 15. Internationalen Fimfest in Tokyo. In den Kategorien „Bester Regisseur“ und „Bestes Drehbuch“ gewannen Carlo Rola für seinen Film „Sass“ und Jason Xenopoulos für sein Werk „Promised Land“. Die Darsteller-Preise gingen an die Schauspieler Donatella Finocchiaro für „Angela“ und an Graham Greene für „Skins“. Yuji Nakaes Film „Hotel Hibiscus“ bekam den „speziellen Preis“ der Jury.

(Quelle: Screendaily) 5.11.
Kritik an Bush

Woody Allen gegen Krieg

Der amerikanische Filmregisseur Woody Allen übt scharfe Kritik an der Politik, der die US-Regierung unter Präsident George W. Bush nachgeht. Bushs Gründe für einen zweiten Krieg gegen den Irak seien nicht überzeugend genug, es bestehe keine Rechtfertigung. Der Stadtneurotiker Allen nimmt an, dass Bushs Beweggründe persönlicher Natur seien: Nach der massiven Unterstützung seiner Person nach dem 11. September, hätte Bush „sonst keine andere Idee“.

(Quelle: Spiegel.de) 4.11.
Senator sattelt um

Neuer Markt lohnt nicht mehr

Wie letzten Donnerstag angekündigt wird sich die deutsche Filmproduktions-, und Filmverleihfirma Senator Entertainment aus der Liste der Aktien des Neuen Marktes zurückziehen. Die Gründe hierfür sind das Abwenden vieler Investoren von diesem Gebiet, sowie die Ankündigung der Frankfurter Börse, diesen Aktienindex zu schließen. Die mit der Listung verbundenen Kosten seien darüber hinaus  angesichts der Rückzüge vieler Aktieninhaber nicht länger tragbar.

(Quelle: Hollywoodreporter) 4.11.
Geheimnis um Potter

Warner Bros. im Kontrollwahn

Die Produktionsfirma, die sich um die Verfilmung der Harry Potter Romane kümmert, hält sich strikt an ein jüngst eigens aufgestelltes Regelwerk: Die „Do's and Don'ts“ der Pottervermarktung. Dieses verbietet alle möglichen Blicke hinter die Kulissen der Mammutproduktion, wie zum Beispiel „Making of“- Berichte, um einer möglichen Entzauberung des Pottermythos entgegenzuwirken.

(Quelle: Welt am Sonntag) 4.11.
Bruce Willis Stuntman

Tödlich verunglückt?

Stuntman Michael Barber, der als einer von neun Fallschirmspringern für den neuen Bruce Willis-Film „Tears of the sun“ aus einem Flugzeug absprang, ist offensichtlich ins Meer gestürzt. Seit zwei Tagen suchen Rettungskräfte verzweifelt nach ihm, konnten jedoch keine Spur finden. Die Produktionsfirma Revolution Studios spricht von einem tragischen Unfall.

(Quelle: n-tv) 1.11.
ZDF sendet im Internet

Verstoß gegen Vertrag

Heute startet das ZDF eine Internet/TV Show namens „iDay“ und verstößt damit gegen den Rundfunkstaatsvertrag. Dieser sieht Internetaktivitäten der öffentlich-rechtlichen Sender nur als Programmbegleitung vor, das ZDF hingegen kehrt das Prinzip schlichtweg um. „iDay“ ist ausschließlich über das Internet per Livestream erreichbar, wobei das Fernsehen nur eine begleitende Rolle spielt. Der „Verband Privater Rundfunk und Telekommunikation e.V. ( VPRT )“ fordert jetzt die Medienpolitik und die Räte der öffentlich-rechtlichen Sender zum wiederholten Male auf, dem Expansionswillen im Internet ein Ende zu setzen. Private Medienunternehmen könnten sich aus Kostengründen niemals solche „Internetrekorde“ leisten.

(Quelle: n-tv) 29.11.
Karel Reisz

Regisseur stirbt mit 76 Jahren

Der tschechische Regisseur Karel Reisz ist im Alter von 76 Jahren gestorben. Sein Tod ist angeblich auf eine Blutkrankheit zurückzuführen. Karel Reisz ist als 12-jähriger Junge aus der von Nationalsozialisten besetzten Tschechoslowakei nach Großbritannien geflüchtet und wurde dort zu einem der führenden Filmemacher. Er wurde durch Filme bekannt, wie „The gritty Saturday Night and Sunday Morning“, oder „Morgan: A Suitable Case For Treatment“, doch sein größter Triumph ist wohl „The French Lieutenant's Woman“.

(Quelle: BBC) 28.11.
Wolfgang Preiss

Schauspieler stirbt mit 92 Jahren

Der Film- und Fernsehschauspieler Wolfgang Preis ist diesen Mittwoch im Alter von 92 Jahren gestorben. Neben seinem Studium im Bereich Germanistik, Philosophie und Theaterwissenschaft, nahm er parallel Schauspielunterricht und absolvierte eine Tanzausbildung. Später übernahm er Filmrollen unter anderem in „Canaris“, „Der 20.Juli“, “Rosen für den Staatsanwalt“, oder „Der längste Tag“. Zuletzt trat er 1997 als Alexander von Humboldt in der venezolanischen Produktion „Aire libre“ vor die Kamera.

(Quelle: Spiegel) 28.11.
Kevin Spacey als Mentor

Nachwuchsförderung in Hollywood

Der bekannte Charaktermime Kevin Spacey rief die Internetseite www.triggerstreet.com ins Leben, um unentdeckten Talenten den Weg in die Filmbranche zu erleichtern. Die Seite basiert auf dem Grundgedanken, dass die alten Hasen der Filmindustrie Ihre Erfahrung an junge Talente weitergeben sollen. Filmschaffenden soll es sogar ermöglicht werden, ihre fertiggestellten Kurzfilme auf der Seite zu präsentieren und an einem Online-Filmfestival teilzunehmen, das drei mal im Jahr stattfindet.

(Quelle: BBC) 27.11.
Erfolg für Heinrich Breloer

Emmy für „Die Manns“

Regisseur und Co-Drehbuchautor Heinrich Breloer gewann für seinen Dreiteiler „Die Manns - Ein Jahrhundertroman“ den „International Emmy“. Die Fernsehproduktion erhielt zwar bereits den Grimme-Preis und den Deutschen Fernsehpreis, doch der „Emmy“ ist wohl ihr größter Erfolg. Sichtlich erfreut zeigte sich Heinrich Broloer, als ihm Schauspielerin Joan Collins den „Fernseh-Oscar“ überreichte. Seit Wolfgang Petersens Untersee-Drama „Das Boot“, das 1985 einen „Emmy“ gewann, hat es keinen deutschen Sieger mehr gegeben.

(Quelle:n-tv) 27.11.
80ziger Revival

21 Jump Street im Kino

Alte TV- Serien-Jahre erleben ja seit einiger Zeit ein Revival im Kino, allerdings nicht immer mit Erfolg. „Twin Peaks“ und „Mit Schrim, Charme und Melone“ waren eher keine Kassenknüller, dafür räumte aber „3 Engel für Charlie“ einiges ab. Jetzt soll die 80ziger Jahre Serie „21 Jump Street“ verfilmt werden. Es ging um Cops im jugendlichen Alter, die Verbrechen auf der Highschool aufklärten. Hauptdarsteller war damals Johnny Depp, der aber inzwischen mit seinen 39 Jahren zu alt sein wird, um einen Highschool-Teenager zu spielen.

(Quelle: bild-online) 27.11.
Köln

„Film+“- Festival

In diesem Jahr findet in Köln erstmals das „Film+“-Festival statt, das sich vor allem der Kunst des Filmschnitts widmen wird. Im Vordergrund steht dabei die Kombination von Filmvorführung und Diskussion. Auf diese Weise soll den Cuttern die Möglichkeit gegeben werden sich mit Regisseuren und Schauspielern über Theorie und Praxis des Editierens auszutauschen. Ferner soll Klaus Dudenhöfer für sein Lebenswerk, das Filme wie „Des Teufels General“ und „Serengeti darf nicht sterben“ mit einschließt, ausgezeichnet. Höhepunkt wird die Verleihung des 4. Schnitt-Preises in Höhe von 7500 Euro sein, mit dem die beste Schnittleistung in einem deutschen Kinofilm gewürdigt wird.

(Quelle: zeit online) 26.11.
EM-TV-Prozess

Haffa-Brüder verlieren Boden

Die wegen Kursbetrugs angeklagten Brüder Florian und Thomas Haffa (ehemalige Vorstände von EM-TV) werden wohl nicht auf die Hilfe von Sat1-Chef Urs Rohner hoffen können. Rohner sagte am Montag aus, dass er im Jahr 2000 zwar mit Thomas Haffa über einen Erwerb von 250 Folgen der US-Serie „Die Simpsons“ gesprochen hat, aber dieser Vertrag auf Grund zu hoher Preisforderungen von EM-TV nicht zu stande gekommen ist. Die Haffa-Bruder gaben allerdings an, dass es eine mündliche Zusage von Rohner über den 200 Millionen-Deal gab. Ihr Ziel ist es zu beweisen, dass im Herbst 2000, als ihrer Meinung nach der Vertrag mit Rohner zustande gekommen war, die Unternehmenskrise noch nicht vorherzusehen war. Auch Leo Kirch, der vor zwei Wochen zu diesem Prozess ausgesagt hatte, konnte kein Zustandekommen des Vertrags bestätigen. Aber auch bei dem stark verschuldeten EM-TV kann man nicht von besonders rosigen Zeiten sprechen, da ihnen nun auch noch ein Rechtsstreit um die Anteile an der Formel 1 droht.

(Quelle: handelsblatt online) 26.11.
Wie aus einem schlechten Drehbuch

Seagal Erpressungsfall

Für die Drohungen gegen einen L.A. - Journalisten im andauernden Seagal-Erpressungsfall ist angeblich Seagal selbst und nicht ein Mafiosi, wie zuletzt angenommen, verantwortlich. Bisher wurde Alexander Proctor für die Einschüchterung der Reporterin beschuldigt, doch dieser teilte einem FBI-Informanten mit, dass Steven Seagal  für die Drohungen verantwortlich sei.

(Quelle: Yahoo.com) 25.11.
Shopping-Stimmung

Kirch Media kauft ein

Im Rahmen eines Vertrages mit Buena Vista International Television (BVI-TV) sichert sich Kirch Media die Ausstrahlungsrechte an diversen Filmen von „Touchstone“ , „Walt Disney Pictures“ und „Miramax“. Neben Filmen wie „Signs“ und „Sweet Home Alabama“ konnte man für ProSieben die Disney-Zeichentrickserien „Tarzan“ und „Buzz Lightyear“ an Land ziehen. Untergangsstimmung scheint man also schön kaufen zu können.

(Quelle: Mediabiz) 22.11.
Sexsymbol verhohnepipelt

Clooney wird zum Besten gehalten

George Clooney, der den Ruf eines großherzigen Mannes genießt, wurde von einer Frau mit einem sterbenden Kind im Krankenhaus kontaktiert. Der von dem Schicksal des todgeweihten Mädchen stark berührte Clooney telefonierte drei ganze Monate regelmäßig mit Mutter und Tochter. Über das betreffende Krankenhaus erfuhr Clooney jedoch, dass dieses Mädchen gar nicht existiert: Die angebliche Mutter war einfach nur ein Fan, der seine Stimme gut verstellen konnte.

(Quelle: Access Hollywood) 22.11.
Späte Erkenntnis

Celebrity Big Brother Gewinner verurteilt das Format

Jack Dee, Celebrity Big Brother Gewinner aus England, verurteilt die neue Sendung als „müdes Format eines Senders der keine Ideen mehr hat“. Er selbst habe damals bei der ersten Sendung des Celebrity Big Brother gedacht, er würde nur ein paar Bücher lesen und nach zwei Tagen rausfliegen. Er hatte nicht damit gerechnet, dass daraus so eine große Sache werden würde, und bereut inzwischen, mitgemacht zu haben.

(Quelle: MediaGuardian) 21.11.
Kodak stellt neues Filmmaterial vor

Kodak Vision2 startet mit 500T

Am Dienstag war Premiere des neuen Kodak-Materials Vision2 500T in München. Kodak verspricht mit dem neuen Material eine feinere Körnung, mehr als 10 Blenden Umfang, natürlichere Töne und geraderen Farbverlauf. Erreicht wurde dies durch Neuentwicklungen in der Emulsionstechnik. Das alte Vision 500T Material wird allerdings noch eine Weile erhaltbar sein, bis es dann komplett vom neuen Vision2 500T abgelöst wird. Ausserdem ist damit zu rechnen, dass es demänchst auch andere Produkte der alten Vision-Reihe in der neuen Vision2 Version geben wird.

(Quelle: kodak) 21.11.
„Eurimages“

Neuer Präsident

Der ehemalige Kulturminister Frankreichs Jacques Toubon wurde als neuer Chef von „Eurimages“, dem Fond des Europarates für Koproduktion, Verleih und Ausstellung gewählt. Toubon, der in Frankreich viele Ministerposten erhielt, wird der Nachfolger von Gianni Massaro, der Ende Oktober zurückgetreten ist.

(Quelle: Screendaily) 20.11.
Pierce Brosnan

Neuer Gegner: Die Anti-Raucherorganisation

Anstoß der Kritik ist der neue James Bond Film „Stirb an einem anderen Tag“, in dem sich der Geheimagent eine Zigarre anzündet. Die britische Anti-Raucherorganisation „Ash“ vermutet dahinter einen raffinierten Zug der Tabakindustrie. Doch diesen Verdacht weist Brosnan weit von sich. Er selbst habe vorgeschlagen, dass Bond im Film eine Zigarre - angesichts der kubanischen Umgebung - rauchen könnte. Auch die Produktionsfirma kann den Wirbel nicht ganz nachvollziehen. Denn wenn James Bond auf Menschen schießt, hält es sich mit der Vorbildfunktion ja auch ziemlich in Grenzen. Heute feiert „Stirb an einem andern Tag“ in London seine Weltpremiere, zu der Königin Elizabeth II persönlich erscheinen wird.

(Quelle: n-tv) 19.11.
 IM auf Sparkurs

Kürzungen und Entlassung

Die Produktions- und Filmvertriebsfirma Internationalmedia (IM) kündigte am Montag umgreifende Kostsenkungen und Kündigungen an. Die Firma, die Ihren Hauptsitz in München hat, prognostiziert, dass sie durch eine Reduzierung der Angestelltenanzahl auf knapp 60 Mitarbeiter, die Gehaltsliste um ein Drittel kürzen kann. Zusammen mit Sparmaßnahmen in der Entwicklung und Produktion erwartet man bei IM, ungefähr 30 Millionen Dollar im Jahr zu sparen.

(Quelle: Die Hollywoodreporter) 19.11.
Regisseur wird 60

Happy Birthday, Martin Scorsese!

Am 17. November feierte der Kultregisseur Martin Scorsese seinen 60. Geburtstag. Zuletzt hat er mit seinem aktuellen Projekt „Gangs of New York“ Schlagzeilen gemacht, da der Film ursprünglich schon letzten Winter hätte starten sollen. Aufgewachsen als Sohn sizilianischer Arbeiter, entschied sich Scorsese nach einem Priesterseminar zu einem Filmwissenschaftsstudium und arbeitete nebenher als Regieassistent und Cutter. Mit „Hexenkessel“ (1973) und „Taxi Driver“ (1976) begann seine langjährige Zusammenarbeit mit Robert de Niro, mit dem er insgesamt neun Filme machte. Obwohl er in seinem Leben mit einigen Preisen ausgezeichnet wurde, u. a. mit dem begehrten Preis des American Film Instituts für sein Lebenswerk, bekam er bisher noch keinen Oscar, hoffen wir, dass ihm dies mit seinem neuen Film gelingen wird.

(Quelle: n-tv) 18.11.
Joint Project

Deutschland-Israel

Die „Filmstiftung NRW“ und der „israelische Filmfonds“ haben ein Abkommen für engere Beziehungen zwischen den beiden Filmindustrien beschlossen. Das Abkommen umfasst die Bereiche Filmverleih und Drehbuch-Entwicklung und soll deutschen, sowie israelischen Produzenten und Autoren zugute kommen werden

(Quelle: Screendaily) 18.11.
Beschleunigte Schauspieler

Intelligenter sprechen?

Die Darsteller diverser amerikanischer Sitcoms und Serien wurden von ihren Produzenten angewiesen, ihre Dialoge schneller zu sprechen. Dies soll sie intelligenter wirken lassen und bei dem jungen Publikum besser ankommen. Auch die Drehbuchautoren erhöhen die Zahl der Dialogworte drastisch, um den Darstellern genügend Futter bieten zu können. Genannt wird der beschleunigte Sprechstil „fast track dialogue“ und soll wahre Dialogfeuerwerke abbrennen.

(Quelle: Media-Guardian) 16.11.
Monster gut geklaut?

Disney und Pixar vor Gericht

Der große Kassenschlager „Die Monster AG“ von Disney und Pixar spielte allein im weltweiten Kinovertrieb über 520 Mio. Dollar ein, von den Video und DVD Einnahmen mal ganz abgesehen. Nun meldet sich aber ein Comic-Zeichner namens Stanley Mouse, der behauptet die beiden Hauptfiguren, der einäugige Mike und das große Monster Scully, würden auf einem Comic von ihm aus den 60-ern stammen. Er verklagte Disney und Pixar, will auch ein Stück vom Käse haben. Disney weist sämtliche Vorwürfe allerdings weit von sich. Nun muss der Richter entscheiden.

(Quelle: bbc-news) 15.11.
Schauspieler verhaftet

Kinderpornos gefunden

Jeffrey Jones, bekannt aus „Ferris macht blau“ und seinen Auftritten in „Jagd auf roter Oktober“ oder „Amadeus“, ist dem sexuellen Missbrauch von Kindern angeklagt. Die Polizei observierte den 56-jährigen schon seit längerem, wegen einem sexuellem Übergriff auf ein minderjähriges Kind. Dabei fand sie mehrere belastende Hinweise, unter anderem auch Kinderpornographie. Der bis jetzt auf Kaution Freie, kann jetzt wohl mit einer längeren Haftstrafe rechnen.

(Quelle: cnn online) 15.11.
Käte Jaenicke

Schauspielerin stirbt mit 79 Jahren

Die Schauspielerin Käte Jaenicke ist im Alter von 79 Jahren in München gestorben. Die gebürtige Danzigerin spielte u.a. in dem Erfolgsfilm „Die Blechtrommel“ von Volker Schlöndorff und wurde durch zahlreiche TV-Serien, wie „Alle meine Tiere“, „Der Alte“, „Derrick“, oder „Holocaust“ bekannt. Käte Jaenicke war früher ständiger Gast am Berliner Renaissance-Theater, in den Bühnen am Kurfürstendamm, am Kleinen Theater am Zoo in Frankfurt und am Nationaltheater Mannheim.

(Quelle: n-tv) 14.11.
Jackass - Stunts

Jugendlicher schwer verletzt

Ein 15-jähriger Junge aus Washington erlitt schwerste Verbrennung, als er sein eigenes, in Alkohol getränktes Hemd in Brand setzte. Er versuchte angeblich einen der Stunts nachzuahmen, die in der umstrittenen MTV-Sendung „Jackass“ gezeigt werden. Ein MTV -Sprecher versicherte allerdings, dass dieser Stunt niemals in dieser TV-Reihe gezeigt wurde und appellierte  an alle Jugendlichen, solcherlei Stunts auf keinen Fall nachzuahmen. Schließlich seien an „Jackass“ ausschleißlich professionelle Stunt-Leute beteiligt.

(Quelle: CNN) 14.11.
Kandidaten ausgesucht

Italien, Island und Oskar

Italien und Island haben ihre Kandidaten für den Oskar in der Rubrik „Besten fremdsprachiger Film“ ausgewählt. Roberto Benignis „Pinocchio“, der mit einem Budget von 40 Mio. Euro die bislang teuerste italienische Produktion ist, wird Italien im Kampf um die begehrte Trophäe  vertreten. In nur 5 Wochen konnte der Film allein in Italien 24,3 Mio. Dollar einspielen. Island wird vertreten von dem Film „Das Meer“ („Hafid“) von Regisseur Baltasar Kormakur.

(Quelle: Screendaily) 13.11.
Europas Animationsfilm

Höhepunkt erreicht

Dem Europäischen Animations-Verband „Cartoon“ zufolge, erreichte die Produktion von Animationsfilmen in Europa einen Höhepunkt mit 34 sich momentan in der Produktionsphase befindenden Filmen dieser Machart. Obwohl die Produktion hoch ist, haben amerikanische und japanische Animationsfilme mehr Erfolg in den europäischen Kinos. Finanzierungs-Institutionen wie der französischer CNC, die britische Film Council oder die Deutsche Regionale Filmförderungen, spielen die größte Rolle in der Entwicklung des europäischen Animationsfilmes heute.

(Quelle: Screendaily) 13.11.
Winchester

Deal mit Universal

Der britische Filmverleih Winchester Entertainment hat ein sieben-jähriges Abkommen mit Universal Studios für den Verleih von Videos in Großbritannien geschlossen. Im Gegenzug soll Universal auch anfangen Winchester-Titel auf Video und DVD zu veröffentlichen.

(Quelle: Screendaily) 13.11.
Larry Clark wütend

Regisseur haut um sich

Der 59-jährige Regisseur Larry Clark schlug Hamish McAlpine, dem Chef der britischen Filmverleihfirma „Metro Tartan“ in einem Londoner Restaurant nach einem heftigen Wortgefecht ins Gesicht. Der vor allem für seinen Film „Kids“ bekannte Filmemacher schmiss einen Tisch hinterher und musste vom Sicherheitspersonal des Restaurants in die Schranken gewiesen werden. Die Folge dieses Ausrasteres war, dass sich „Metro Tartan“ dagegen entschied, Clarks neusten Film „Ken Park“ auf dem London Film Festival zu zeigen.

(Quelle: BB) 12.11.
Riesen Online-Videothek

Hollywood vermietet Filme

Die großen Hollywoodstudios stellen ab Montag insgesamt 170 verschiedene Filme unter der Adresse „movielink.com“ in das Internet. Hier kann sich der US-Amerikaner nun neue und klassische Werke gegen Endgeld auf die Festplatte ziehen; allerdings löschen sich die Filmdateien nach 24 Stunden nachdem sie geöffnet wurden von selbst um dem Raubkopieren Einhalt zu gebieten. Bislang kann man sich ausschließlich in den USA an diesem kurzen Vergnügen erfreuen.

(Quelle:Der Spiegel 12.11.
CP Medien

Weitere Filme in Planung

Der Medienfond CP Medien nahm zwei weitere Filme in seine Produktionsliste auf. Die Pathe-Produktion  „The Night Of The Medicis“ und der Film „Diamond Dead“, sind die neue Werke die CP Medien neben Robert Altmans „The Company“ produzieren wird. Die Produktion des letzten Films hat schon in Chicago angefangen. Das Pathe-Projekt wird in Bayern und Baden-Württemberg gedreht, was CP Mediens Bemühen unterstreicht, Deutschland als Filmproduktionsland zu stützen. Die Firma unterstützte daher den Appell des Verbands Deutscher Medienfonds an der Schröder-Regierung, um die Finanzierungsparameter zur verbessern. Dies würde das Drehen in Deutschland finanziell enorm erleichtern.

(Quelle: Screendaily) 11.11.
Pro7/Sat1

Neue Krisensitzung

Der Tiefflug des Werbemarkts wirkt sich nach wie vor negativ auf  die wirtschaftliche Lage von ProSieben/SAT. 1 aus. Im dritten Quartal dieses Jahres verzeichnete der Konzern einen Rückgang der Erträge um ganze zehn Prozent, was auf die katastrophale Lage der deutschen Werbeindustrie zurückgeführt wird. ProSieben/SAT. 1 sollen derzeit in Verhandlungen mit dem Bauer-Verlag stehen, um die Zukunft der KirchMedia zu entscheiden.

(Quelle: BBC) 6.11.
Notruf der britischen Filmindustrie

Reformierung wird gefordert

Die britische Filmindustrie wurde aufgefordert, sich grundsätzliche neu zu gestalten. Filmratvorsitzender Sir Alan Parker meinte, die Filmindustrie würde noch weiter zerfallen, sollte man seine Warnung nicht berücksichtigen. Man produziere zu wenig großartige Filme und die wenigen, wirklich guten Produktionen präsentiere man in einem viel zu kleinem Rahmen. Man bräuchte ebenso eine bessere Ausbildung für den technischen Stab der Filmproduktionen und neue Investitionen, um Hollywood-Produktionen nach Großbritannien zu lenken.

(Quelle: Screendaily) 11.11.
MIFED

Erfolg für Constantin Film

Vor dem Hintergrund einer depressiven Stimmung im deutschen Filmmarkt, hat „Focus Features“ zusammen mit „Constantin Film“ einen Deal im Bezug auf drei neue Filme erreicht - „21 Grams“, „Lost in Translation“ und „Eternal Sunshine Of The Spotless Mind“. Es ist bislang der größte Kauf im mailändischen Filmmarkt „MIFED“, denn „Focus Features“ verlangte große Summen für die Filme. Allein „21 Grams“ soll 4 Millionen Dollar gekostet haben und der Preis für die anderen zwei Filme wird in Hinblick auf Stars, wie Jim Carey und Kate Winslet mit Sicherheit noch höher liegen.

(Quelle: Screendaily) 5.11.

Oktober 2002

Kaurismäki gewinnt Preis

"Der Mann Ohne Vergangenheit"

Der „Filmpreis des Nordischen Rates“ für das Jahr 2002 ging an Aki Kaurismäkis „Der Mann Ohne Vergangenheit“, welcher auch für den Oskar in der Kategorie "bester fremdsprachiger Film" nominiert ist. Der Nordischen Filmpreis beträgt insgesamt 46,270 Dollar und wird vollständig an Regisseur Kaurismaki ausgezahlt, da er Regisseur, Drehbuchautor und Produzent des Filmes ist. „Der Mann ohne Vergangenheit“ ist bisher Kaurismäkis erfolgreichster Film.

(Quelle: Screendaily) 31.10.
Kirch Medias Zukunft

Rettungsdeal in Sicht

Gigant Kirchmedia steht kurz vor seiner Rettung, nachdem ein deutsches Konsortium Gespräche über den Kauf der bankrotten Firma führt. Es ist zu erwarten, dass der „Bauer Verlag“ und die „Hypo Vereinsbank“ einen Deal bis Mitte Dezember erreichen werden. Ein Sprecher von Kirchmedia sagte dass Sonys „Columbia Tristar“ auch einen Teil des Konsortiums sein könnte.

 
Angus Deayton

BBC feuert Quizmaster

Angus Deayton, bisheriger Moderator der Quizshow "Have I Got News For You", wurde von BBC entlassen. Grund dafür sind Enthüllungen seines Privatlebens, in dem er angeblich Kokain konsumiert habe und in Zusammenhang mit  Prostituierten stehe. Programmchef Paul Merton wird Deayton vorläufig vertreten, während Fernsehproduzenten nach einem langfristigen Nachfolger suchen. Durch sein Privatleben landete Deayton in unzähligen Schlagzeilen und wurde zum Spielball des Satireprogramms.

(Quelle: BBC) 30.10.
Fall der Medien-Baronen

Cecchi Gori verhaftet

Der italienischer Medien-Baron Vittorio Cecchi Gori wurde wegen illegalen Geldgeschäften im Zusammenhang mit dem Bankrott seines Fussballklubs Fiorentina verhaftet. Nachdem er auf Forderungen der Polizei nicht reagiert hatte, mussten Feuerwehrmänner gewaltsam in Cecchi Goris Haus eindringen. Cecchi Gori soll angeblich Geldsummen von Fiorentina für seine Filmproduktion benutzt haben. Der Medienmogul war schon zuvor in Schwierigkeiten verwickelt. Die Zeitung „La Republica“ veröffentlichte ein Interview, in dem Regisseuer PaoloVirzi erklärte, dass seine letzte Filmproduktion wegen Cecchi Goris Finanzproblemen aufgehalten wurde. Der Angeklagte bestreitet jedoch die Anschuldigungen und spricht von einer Verschwörung.

(Quelle: Screendaily) 30.10.
Hofer Filmtage

Kein neuer Lichtblick

Der deutsche Film lockte dieses Jahr nicht sehr viele Besucher an die Kinokassen. Selbst Ausnahmen, wie „Knallharte Jungs", oder „Bibi Blocksberg" lassen nicht verkennen, dass der deutsche Kinofilm längst wieder links liegen gelassen wird. Auch die knapp 30 deutschen Langfilme, die während der Hofer Filmtage präsentiert wurden, lassen keinen Aufbruch erkennen. Sie befassen sich weniger mit einer „zweiten Lola“, sondern vielmehr mit dem Alltag und den Träumen kleiner Leute aus den verschiedensten Milieus. Immerhin haben zwei Filme vielleicht jenes Potenzial, das Zuschauer ins Kino zu ziehen vermag. Beide Male geht es um junge Mädchen, die gegen alle Widrigkeiten in ihr eigenes Leben hineinwollen, und beide Male gelingt es ihnen auch, irgendwie.

(Quelle: Tagesspiegel) 29.10.
Fox-Projekte

Von Mediastream III unterstützt

Ideenkapitals „Mediastream III-Fonds“ soll zwei Fox-Filme finanziell unterstützen - den Thriller „The Clearing" mit Robert Redford, Helen Mirren und William Dafoe, sowie die Komödie „Catch That Girl". Ideenkapital wollte eigentlich 246,7 Mio Euro von deutschen Einzelpersonen beziehen, um dieses Geld in drei andere Fox-Projekte zu investieren. Aber der Fonds schien für privaten Investoren so erfolgreich zu sein, dass Ideenkapital sich dazu entschloss, die Finanzierung von 45,6 auf 292,4 Mio. Euro zu erhöhen und so "The Clearing" und "Catch That Girl" zu unterstützen.

(Quelle: Screendaily) 29.10.
Marianne Hoppe

Am 23. Oktober gestorben

Ufa Star und Theater Legende Marianne Hoppe starb in der vergangenen Woche im Alter von 93 Jahren. Ihr filmischer Durchbruch war die "Schimmelreiter"-Verfilmung 1934 (R: Hans Deppe, Curt Örtl). 1935 holte Gustav Gründgens, ihr späterer Ehemann sie ans Berliner Staatstheater. Bis in die 90er Jahre stand sie auf der Bühne unter anderem bei Claus Peymann, Frank Castorf und Heiner Müller aber auch in diversen Filmen und Fernsehspielen trat sie auf.

(Quelle: Spiegel) 27.10.
Märkte unter Druck

Schwere Zeiten

Europas Filmmärkte sind unter Druck. Die London Screenings wurden wegen eines Boykotts von AFMA-zugehörigen Firmen schwer betroffen. So was könnte den Mailänder MIFED-Markt stärken, aber es gibt auch wachsende Spekulation dass AFM die MIFED als Europas erster Herbst-Filmmarkt ersetzen will. London Screenings musste einen Rückgang der beteiligten Filme von 400 auf 40 hinnehmen, während MIFED hofft das schlechte Ergebnis von letzten Jahr zu überwinden. Die Veranstalter sprechen über einen kommenden Erfolg des Markts. Aus ihre Sicht haben amerikanische Verkaufsfirmen erklärt, es gäbe einfach nicht genug Geschäft im Independent-Sektor um zwei Filmmärkte in Europa zu begründen, denn das Sundance-Filmfest übernimmt  immer mehr die Rolle des ersten Markts des Jahres .

(Quelle: Screendaily) 25.10.
Retro über alles

Austin Powers 3 im Kino

Heute läuft „Austin Powers in Goldständer“, der nun dritte Teil des erfolgreichen Agenten-Retro-Ulks in den deutschen Kinos an. Thematisch konsequent geht es natürlich um das Retten der Welt und die Reih-um-Befriedigung der Weiblichkeit. Diesmal jedoch dank Zeitreise in den wilden Siebzigern, die mit Disco, Afro und Blaxploitation anscheinend nur darauf warten von Hauptdarsteller Mike Meyers durch den Kakao gezogen zu werden. Michael Caine spielt im Übrigen Austins Vater.

(Quelle: Spiegel.de) 24.10.
Fernsehboom in Indien

Star TV erweitert seine Standorte

Rupert Murdochs „Star TV“ wird in ganz Asien ausgestrahlt und ist nun auch der erste ausländische Sender, der von Indien aus seine Programme zeigt. Die Firma hat seine Vereinbarungen mit dem bisherigen Chef-Konzern „NDTV“ gekündigt und will bis zum März nächsten einen eigens kontrollierten Nachrichten-Kanal ins Leben rufen. Mit dieser neuen Regelung hofft der Sender, in dem als sehr vielversprechend geltenden indischen Markt dominieren zu können. Neben China verzeichnete Star TV seine größten Einnahmen dieses Jahr aus Indien.

(Quelle: BBC News) 24.10.
Deutschland Premiere

"Der Pianist" läuft in den Kinos an

Roman Polanski konnte am Montag die Deutschlandpremiere seines neuen Films "Der Pianist" feiern. Der Streifen handelt von dem jüdischen Pianisten Wladyslaw Szpilman, der während des Dritten Reiches im Warschauer Getto um sein Leben kämpft. Der mittlerweile 69-jährige Regisseur war selbst als Kind im Krakauer Getto untergebracht, konnte diesem aber entkommen. Der Film erhielt bisher sehr gute Kritiken. Auf dem Festival in Cannes wurde er dieses Jahr mit der Goldenen Palme ausgezeichnet und der Literaturkritiker Reich-Ranicki lobte Polanskis Werk als "unfassbar authentisch" und

(Quelle: Der Spiegel) 23.10.
Traumpaar

Bond und Barbie

Zum 40. Geburtstag des ersten James Bond-Filmes hat die amerikanische Spielwarenfirma Mattel, die auch die berühmte Barbie-Puppe herstellt, eine James Bond-Puppe entworfen. Bleibt nur die Frage, wie ähnlich Barbie-Bond Ken aussehen wird.

(Quelle: SpiegelOnline) 21.10.
Gut geklaut

Diebstahl im Lucas-Studio

Ein ehemaliger Produktionsassistent von „Star Wars: Episode II“ steht unter Verdacht, eine Kopie des Filmes vor der Premiere gestohlen und diese dann im Internet zur Verfügung gestellt zu haben. Falls die Vorwürfe sich bewahrheiten, drohen dem 30-jährigen Shea O´Brien Foley bis zu 7 Jahre Gefängnis. er arbeitet  fast 2 Jahre lang im Filmstudio von George Lucas und klaute außer der Kopie angeblich auch anderes Material, wie Videoclips, Spezialeffekte, Soundtracks und Storyboards. Trotz Diebstahl war „Star Wars: Episode II“ einer der erfolgreichsten Filme des Jahres.

(Quelle: SpiegelOnline) 18.10.
Massaro  zurückgetreten

Eurimages in der Krise

Gianni Massaro ist als Präsident des Europarat - Filmfonds Eurimages zurückgetreten. Die Gründe hierfür seien die übermäßige Macht des Europarates über Eurimages, das schlechte Management und die wachsenden Konflikte zwischen dem Rat und Eurimages. In seiner Erklärung sagte er ,dass er eine bleierne Zukunft für den Fond sieht, da das Geld, das von  Mitgliederstaaten erbracht wird, nicht ausreichen wird und Länder die nicht so viel beitragen, denselben Zugang zur Finanzierungshilfe von Eurimages haben wie andere. Nun versuchen Frankreich, Italien, Deutschland und Spanien jeweils ihren Einfluss zu mobilisieren, um einen Staatsbürger ihres Landes in das Amt zu hieven.

(QuelleScreendaily) 18.10.
„Phone Booth“

Film wird „Scharfschützenopfer“

Die Veröffentlichung eines Hollywood-Filmes über einen Scharfschützen wurde verzögert wegen thematischer Bezüge zu den jüngsten Ereignissen in Washington: In dem Film „Phone Booth“ mit Colin Farrell und Kiefer Sutherland, kommt eine Szene vor, in der ein Scharfschütze auf einen fremden Mann anlegt, der gerade in eine Telefonzelle geht um dort einen Anruf zu beantworten. Twentieth Century Fox erklärte, dass es auf Grund besagter Ereignisse besser wäre, die Veröffentlichung des Filmes zu verschieben. Larry Cohen, der Regisseur des Filmes, sagte, er wolle die Familien der bisher neun Opfer des realen Scharfschützen nicht beleidigen.

(QuelleBBC News) 17.10.
Happy Birthday Bond!

Ausstellung in London

Eine große Ausstellung im Londoner Wissenschaftsmuseum feiert 40 Jahre James Bond-Filme. Der berühmteste Spion, dargestellt zurzeit von Pierce Brosnan, feiert 4 Jahrzehnte in der Filmbranche. In der Ausstellung werde  verschiedene Schauspieler vorgestellt, die in den Filmen eine Rolle spielten, wie z.B. Christopher Lee der den bösen Scaramanga , sowie Honor Blackman, die Darstellerin von Pussy Galore. Barbara Broccoli deren Vater „Cubby“ der Kopf hinter den Filmen war und die jetzt mit ihren Bruder die Filme selbst produziert, war auch da. Die Ausstellung läuft in London bis März. Sie wird danach in verschiedenen anderen Ländern statt finden.

(QuelleCNN.com) 16.10.
Italien

Pinocchio erfolgreicher als Frodo

Der neuer Film von Roberto Benigni „Pinocchio“, scheint in Italien sehr erfolgreich zur sein, trotz der unterschiedlichen Reaktionen von Filmkritikern. Der auf das berühmte Märchen basierter Film, ist in Italien gar erfolgreicher als die Fantasy-Megaproduktion „Herr der Ringe“. Der Film, eine Koproduktion von Miramax und Walt Disney, wurde auch von eine starken Marketing-Kampagne begleitet, ein wichtiger Faktor für den Erfolg. 1,15 Millionen Zuschauer haben den Film gesehen, „Herr der Ringe“ zog 947.400 an die Kinokassen. Trotz des großen Erfolgs haben viele Kritiker den Film als „langweilig“ bezeichnet.

(QuelleCNN.com) 15.10.
Blue-Star-Movie-Spice Factory

Italobritische Filme en masse

Italiens Blue Star Movie unterschrieb ein Gemeinschaftsabkommen mit der britischen Spice Factory. Dieses sieht vor, gemeinsam drei bis fünf Filme in Italien auf Englisch zu produzieren. Momentan finden in Rom unter der Regie Renzo Martinellis die Dreharbeiten zu „Five Moons Sqare“ (Piazza Delle Cinque Lune) statt. Besetzt ist der internationale Produktionsauftakt mit Giancarlo Giannini und Donald Sutherland.

(Quelle: Screendaily.com) 15.10.
„K-19“- Premiere

Proteste in Russland

Das U-Boot-Drama „K-19“ mit Harrison Ford und Liam Neeson stieß auf Proteste in Russland bei seine Premiere. Der Film erzählt die wahre Geschichte des sowjetischen U-Boots K-19, dem ersten sowjetischen Atom-U-Boots mit ballistischen Raketten, das während eines Manövers vor der amerikanischen Küste ein Problem mit seinem Atomreaktor hatte. Der Film beschreibt die Versuche der Crew das Problem zu lösen, um so eine Atomexplosion vor der US-Küste zu verhindern. Aber die Reaktionen der Überlebenden von K-19 waren nicht so freundlich wie erwartet. Veteranen erklärten, dass viele Szenen des Filmes die Crew des Bootes diffamierten. Die Struktur im Boot wird, den Veteranen nach, als unorganisiert präsentiert, es gäbe zu viele Szenen, in denen Matrosen als betrunken porträtiert werden. Trotz der Reaktionen lief die Premiere in St. Petersburg ohne Probleme. Das Publikum, größten Teils Veteranen und ihre Familien, verehrten die gefallene Genossen.

(Quelle: BBC News) 14.10.
Kein Studio in Schottland

Noch nicht nötig

Nach Jahren von Überlegungen hat Scottish Enterprise sich entschieden, dass es keine Gründe für die Errichtung eines großen Studios in Schottland gäbe. Stattdessen möchte die Organisation zusätzliche 1,6 Mio. Dollar für die Errichtung eines kleineren Studios im Wert von 4,7 Millionen Dollar ausgeben. Die Überlegungen, ein größeres Studio in Schottland zu bauen, tauchten während den Dreharbeiten von Filmen wie „Braveheart“ und „Trainspotting“ auf und kamen zur ihrem Höhepunkt, als veröffentlicht wurde, dass Sean Connery und Sony eine Zusammenarbeit überlegten, die so ein Vorhaben möglich machen würde. Die Zusammenarbeit kam aber nie zustande. Gute Nachrichten gab es für das schottische Kino, als Malcom Ritchie von Kuhn & Co erklärte, dass er nach Schottland mit Plänen für die Finanzierung von zehn Low-Budget-Produktionen zurückkehre.

(Quelle: Screendaily) 11.10.
Vivendi

Belegschaft in Paris halbiert

Vivendi Universal will die Belegschaft in seinen Pariser Hauptbüros halbieren. Es wir erwartet, dass die Entscheidung von Vivendi auf starke Proteste der Arbeitnehmer stoßen wird. Vivendi erklärte, dass diese Maßnahme 88 Mio. Dollar einsparen werde. Darüber hinaus werden Jobs in anderen Büros in Los Angeles und New York gestrichen. Die Gewerkschaften ließen verlauten, dass sie die Situation sehr genau verfolgen.

(Quelle: Media.guardian.co.uk) 11.10.
Mutter der Porzelankiste

Film-Einkäufer vorsichtig

Die diesjährige MIPCOM ist geprägt von erhöhtem Sicherheitsdenken seitens der Käufer. Die Verkäufer von TV-Formaten lassen wissen, dass es inzwischen viel länger dauert mit den Sendern Geschäfte auszuhandeln, da diese vor dem Kauf mehr Informationen und Zusicherungen beanspruchen als es früher der Fall war: „Die Zeiten in denen Sender ein Format kaufen, gleich nachdem sie den Trailer gesehen haben, sind vorbei.“ sagt dazu Stephn J. Davis, Präsident und Vorstandsvorsitzender von Carlton America.

(Quelle: Screendaily) 10.10.
Mandalay Pictures sagt „nie“

Connery klagt an

Der Lieblingsschotte Ihrer Majestät Sir Sean Connery klagt gegen die Produktionsfirma Mandalay Pictures und ihren Vorsitzenden Peter Guber. Grund für diese 17-Millionen-Dollar-Klage ist, dass Connery sich von der Firma hinsichtlich des Filmprojekts „End Game“ übergangen fühlt. Nach einer gemeinsamen Planungsphase des CIA-Thrillers hätte Mandalay kurz vor der heißen Produktionsphase sämtlichen Kontakt zu Connery abgebrochen und sich somit geweigert, mit ihm weiterzuarbeiten.

(Quelle: Hollywoodreporter) 10.10.
Hollywood-Rennen

Alexander mal drei

Drei große Hollywood-Regisseure liebäugeln mit Alexander dem Großen auf Celluloid: Baz Luhrmann („Moulin Rouge“), Oliver Stone („Natural Born Killers“) und Martin Scorsese („Taxi Driver“) brennen darauf, das Leben des Hellenen-Herrschers zu verfilmen. Wessen Alexander Mazedonien erobern darf, ist Grundlage für ein fast chancengleiches und deshalb enorm spannendes Rennen. Jeder der drei Kontrahenten befindet sich noch in der Geldauftreib- und Drehbuchüberarbeitungsphase. Man kann nur hoffen, dass eines der drei Projekte realisiert wird, bevor die durch „Gladiator“ eingeleitete Renaissance des Sandalenfilms sich im Sand verläuft.

(Quelle: Spiegel Online) 09.10.
Aus mehr mach weniger

EM.TV zeigt wie

Im Februar 2000 kaufte das deutsche Unternehmen EM.TV für laut Tagesspiegel 1,3 Milliarden DM (ca. 660 Millionen Euro) Jim Henson Co. und damit die Rechte an der berühmten Muppetshow. Nun knapp 2 ½ Jahre später bemüht sich die von der allgemeinen Medien-Rezession stark gebeutelten Münchner Firma emsig um einen Käufer für die Puppenkiste. Der milliardenschwere Produzent Haim Saban gilt als favorisierter Anwärter. Für die Muppets bietet er ca. 130 Millionen Euro, was für EM.TV in Betrachtnahme des Einkaufpreises einen Verlust von ca. 530 Millionen bedeuten würde. Die Zeiten sind hart.

(Quelle: Hollywoodreporter) 09.10.
Pleitewelle rollt weiter

Jetzt sind die Ufa-Kinos betroffen

Die Ufa-Theater GmbH & Co. KG musste am Montag Insolvenz anmelden. Seit dem Multiplex-Boom in den neunziger Jahren kämpfte die Kinokette ums Überleben. Sie verspekulierte sich jedoch mit  Investitionen in Millionenhöhe. Nachdem in den letzten Monaten auf Grund der allgemeinen schlechten konjunkturellen Lage die Kinosessel leer blieben, gab die Ufa auf. Eine gute Nachricht gibt es jedoch schon: Die Kinos werden erst einmal nicht geschlossen. Die Firma soll viel eher im Rahmen eines Insolvenzplans saniert werden. Die Probleme der Ufa seien nämlich vorwiegend hausgemacht. Die Mietverträge der Kinosäle seien zu viel zu hohen Mieten abgeschlossen worden. Auch sei immer mit unrealistisch hohen Kinobesucherzahlen kalkuliert worden so der Geschäftsführer des Hauptverband Deutscher Filmtheater, Andreas Kramer.

(Quelle: Spiegel Online) 08.10.
Macht's Weiss?

Wer weiß...

Die Chancen stehen gut, dass Hamburgs ehemalige Kultursenatorin Christina Weiss neue Kultur Staatsministerin wird. Abhängig ist ihre Entscheidung von einem für heute (07.10.02) angesetzten Gespräch mit Bundeskanzler Schröder. Als Kultursenatorin von 1991 bis 2001 war Weiss unter Anderem dafür bekannt, der lokalen Filmindustrie wohlwollend gegenüber zu stehen.

(Quelle: Screendaily.com) 07.10.
Kaum schwarze Zahlen

Wenig Anbieter auf Mipcom

Nachdem es noch eine ganze Reihe an Kinderproduktionen zu haben gab, war es klar, dass die diesjährige Mipcom Junior ein Käufermarkt sein würde. Nur 166 Anbieter standen 433 potentiellen Käufern gegenüber. Die Vorführungen fanden in dem Palais de Festival in Cannes statt. Man wartet nun gespannt auf die Reaktionen der Teilnehmer und entscheidet dann, ob die Kinderfilmmesse für immer umzieht. Was auch noch nicht sicher ist, was die erfahrenen amerikanischen Einkäufer tun werden. Ob sie wieder nach den „sicheren“ Disney -Produktionen greifen oder doch Newcomern eine Chance geben.

(Quelle: Hollywoodreporter.com) 07.10.
 Aufforderung zum Gesetzesbruch

Ken Loach ermutigt Jugendliche

Der Regisseur ermutigt Jugendliche öffentlich zum Kinobesuch seines Films „Sweet Sixteen“, obwohl dieser erst ab 18 freigegeben ist. Die britische Zensurbehörde, British Board of Film Classification (BBFC) hat über 200 „schmutzige Worte“ in dem Film gezählt und aus diesem Grunde die Altersbeschränkung erlassen. Loach beklagt, dass die Zensoren in einem Elfenbeinturm säßen und keine Ahnung von der Sprache der Straße hätten.

(Quelle: BBC-News) 05.10.
 Drehgebühren in Prag

Eine Berg- und Talfahrt

Im Juni dieses Jahres führte die Stadt Prag neue Location-Gebühren ein: Von ursprünglich $0,32 pro m² in der Prager Innenstadt auf ungleich höher angesiedelte $1,62. Nun sah man jedoch ein, dass diese drastische Erhöhung Prag als Drehort weitaus weniger attraktiv macht und senkte die Gebühren wieder um 75%: Paramount Pictures, die Coraci's „In 80 Tagen um die Welt“ in Prag drehen wollten, entschied sich aus Kostengründen für Berlin. Prag gilt seit mehreren Jahren als äußerst beliebte Location für Film- und Werbeproduktionen. „From Hell", „Blade II" und „XXX" wurden beispielsweise dort gedreht.

(Quelle: Screendaily.com) 04.10.
 Harry Potter Fieber im  voraus

England reserviert schon mal Tickets

Obwohl der neue Teil  „Harry Potter and the Chamber of Secrets“ erst am 16. November in England (zeitgleich mit den USA.) startet, werden bereits jetzt massive Kartenvorbestellungen getätigt. Wie schon im ersten Teil werden Harry, Ron und Hermine wieder mit Hilfe zahlreicher Keying-Tricks gegen die Mächte des Bösen antreten. Der Film soll allein bei der Kinokette Odeon auf 228 Leinwänden laufen.

(Quelle: Hollywood Reporter) 03.10.
New York Film Festival

Kaurismäki vs. USA

Nachdem der finnische Regisseur Aki Kaurismäki erfahren hatte, dass der iranische Filmemacher Abbas Kiarostami durch extrem scharfe Einreisekontrollen der US Behörde an der Teilnahme am New Yorker Filmfestival gehindert wurde, entschied er sich aus Solidarität gegen eine Teilnahme: „Unter diesen Umständen bin auch ich gezwungen, meine Teilnahme zurückzunehmen. Wenn die jetzige Regierung der Vereinigten Staaten einen Iraner ablehnt, wird sie wohl kaum einen Finnen gebrauchen können. Wir haben ja nicht einmal Öl.“

(Quelle: Screendaily) 02.10.
Bac und StudioCanal

Scheidung nach 3 Jahren

Die französische Filmgruppe Bac Majestic und die Vivendi-Tochterfirma StudioCanal wollen ihre 3-jährige Partnerschaft beenden. Bac Majestic wird die Kontrolle über Bac Distribution wieder zugesprochen. StudioCanal wird sich dafür die Filmproduktionsfirma Mars Films von Bac Distribution einverleiben, die danach zur Mars Distribution unbenannt werden soll. Beiden Unternehmen soll das unabhängige Wirtschaften gewährleistet sein. Stephane Celerier, ehemaliger Chef von Mars Films, leitet nun die Mars Distribution.

(Quelle: The Hollywood Reporter) 01.10
Historische Belastung

MTV muss Stellung nehmen

Medienfirmen wie MTV oder Das Werk sind durch neue Erkenntnisse über die Vergangenheit des Firmengeländes zu einer Haltung aufgefordert. Wie sich jüngst herausgestellt hat, war das Münchner Lodenfrey-Gelände gegen Ende des Zweiten Weltkrieges ein KZ-Nebenlager. 30 KZ-Häftlinge mussten in der damaligen Lodenfabrik ab Juni 1944 Zwangsarbeit leisten. Während Lodenfrey versucht, diese Erkenntnisse zu verharmlosen, denkt MTV über einen Wegzug nach. Der Münchner Historiker Andreas Heusler vermutet jedoch, dass MTV die historische Befangenheit des Areals lediglich als Rechtfertigung für die Durchsetzung firmeninterner Interessen nutzt.

(Quelle: Sueddeutsche Zeitung.de ) 01.10.
Kölmel-Fall

Gegen Kaution freigelassen

Nur zwei Nächte verbrachte Michael Kölmel im Gefängnis. Der Kinowelt-Gründer wurde gegen Kaution freigelassen und trotz der negativen Schlagzeilen rund um sein Namen, wollen er und sein Bruder Rainer ab dem 1. November die Vermögenswerte von Kinowelt über „Neue Spielfilm Vertriebs und Marketing GmbH“ wiedererobern.

(Quelle: Screendaily) 31.10.
Natural Nylon

Ewan McGregor verlässt Firma

Ewan McGregor hat die britische Produktionsfirma „Natural Nylon“ verlassen, mit der Absicht eine britische „United Artists" zu gründen. McGregor gründete zuvor „Natural Nylon" zusammen mit anderen Schauspielern, wie Johnny Lee Miller, oder Sean Pertwee. Im ersten Projekt dieser Firma war er die antreibende Kraft, doch seitdem erschien er in keinem weiteren Film von „Natural Nylon“. Ewan McGregor war viel mehr mit Filmprojekten außerhalb der Firma beschäftigt

((Quelle: Screendaily) 31.10.
Potter-Krise

Nach Harris Tod

Nach Richard Harris Tod ist Warner Brothers gezwungen, einen Ersatzschauspieler für den Zauberer Dumbledore zu finden. Harris hatte bereits für die Dreharbeiten des nächsten Harry Potter - Teils unterschrieben, die im Februar oder März nächsten Jahres beginnen sollen. Als dieses Jahr sein Krebsleiden publik wurde, meinte seine Sprecherin Sharon Thomas, er stehe trotzdem sehr wahrscheinlich für den dritten Potter-Film zur Verfügung. Richard Harris, der schon in Filmen, wie "A man Called a Horse" oder "The Sporting Life" sein schauspielerisches Können bewies, starb jedoch am vergangenen Freitag.

(Quelle: CNN) 30.10.
Robert Redford

Plant Filmfortsetzung

Robert Redford plant nach Angaben eine Fortsetzung seines Films "Der Kandidat" aus dem Jahre 1972, in dem er den idealistischen Senatorkandidat Bill McKay inszeniert. Redford soll der Produzent sowie der Regisseur des Filmes sein.

(Quelle:CNN.com) 30.10.
Hinter Gittern

Der Fall eines Moguls

Michael Kölmel wurde verhaftet, um eine mögliche Flucht des Kinowelt-Chefs zu verhindert, das erklärte die Münchener Polizei. Kölmel werden Insolvenzvergehen zur Last gelegt. Kinowelt konnte einen Kredit der Bank „ABN Amro“ von 71 Mio. Euro nicht zurückzahlen. Kölmel hat den Rechtehandel, den Filmverleih und das Geschäft mit Videos und DVDs an ein Unternehmen verkauft, hinter dem er und sein Bruder Rainer standen. Das verärgerte Mitarbeiter der Kinowelt AG, die gegen die Rückkehr der Kölmels demonstriert hatten. Ein anderer Grund für den Kollaps des Unternehmens war der Kauf eines 560 Mio Mark teueren Filmpaketes von „Warner Brothers“. Kinowelt schuldete dem Konzern am Ende 370 Mio Euro und hatte dabei auch noch einen Verlust von 300 Mio Euro.

(Quelle: SpiegelOnline) 29.10.
Aldus Dumbledore zaubert nicht mehr

Richard Harris ist tot

Die Premiere seines letzten Filmes "Harry Potter und der Gefangene von Askaban" konnte er nicht mehr erleben. Richard Harris, alias Zaubermeister Dumbledore, verstarb im Alter von 72 Jahren an Krebs. Der irische Schauspielstar spielte unter anderem in "Der Mann, den sie Pferd Nannten" (R: Elliot Silverstein), "Meuterei auf der Bounty" (R: Levis Milestone, Carol Reed) und "Das Feld" (R: Jim Sheridan).

(Quelle:BBC) 27.10.
Adolph Green gestorben

Texter von „Singin´ in the Rain“

Adolph Green, Autor und Texter von New York- Musicals wie „On the Town“, „Wonderful Town“, sowie vom erfolgreichen Film-Musical „Singin´ in the Rain“, starb im Alter von 87 Jahren. Green stand zusammen mit Betty Comden in einer 60-jährigen Zusammenarbeit in der beide mit Komponisten wie Leonard Bernstein, Jule Styn und Cy Coleman arbeiteten. Greens größter Erfolg war vielleicht das Film-Musical „Singin´ in the Rain“ mit Gene Kelly. Zahlreiche Filme folgten danach, die meisten davon erfolgreich.

(Quelle:CNN.com) 25.10.
Moderator muss gehen

„Braucht Urlaub“

Der britischer Fernsehsender ITV hat einer Bitte des Moderators John Leslie für einen kurzen Urlaub zugestimmt. Leslie wurde mit einer Serie von Vergewaltigungen in Verbindung gebracht. Der Sender gab keine Angaben über die Länge des „Urlaubs“, aber viele fürchten die Vorwürfe sind so hart, dass ein Comeback für den Moderator nicht in Sicht sei.

(Quelle: Hollywoodreporter) 25.10.
Deutschland kommt kurz

Der Europäischer Kurzfilmpreis

Die European Film Academy (EFA) und United International Pictures (UIP) nominierten insgesamt elf Filme für die Verleihung des Europäischen Kurzfilmpreises. Wie schon in Cannes ist unter den zugelassenen Anwärtern keine deutsche Kurzfilmproduktion. Mit vier Nennungen wird der französische Film bei der Verleihung am 7. Dezember in Rom gute Chancen haben.

(Quelle: Mediabiz) 24.10.
Stellenstreichungen bei n-tv

Jede vierte Stelle bedroht

Bereits am Dienstag hat die Geschäftsführung von „n-tv“ seinen Mitarbeitern angeblich  Stellenstreichungen angekündigt, die von einer Arbeitsgruppe des Aufsichtsrates beschlossen worden seien. In welchen Bereichen Personal eingespart werden soll, habe man noch nicht mitgeteilt, sicher sei nur, dass man den Hauptsitz in der Berliner Taubenstrasse erhalten werde. „RTL Group“ habe bereits eine Finanzhilfe in Höhe von 3 Millionen Euro überwiesen. Schon Anfang September kündigte der Geschäftsführer Helmut Brandstätter angesichts der Flaute auf dem Werbemarkt Einschnitte für den Sender an.

(Quelle: Der Spiegel) 24.10.
The Man Without A Past

Kaurismatischer Film gewinnt

„The Man Without A Past“ von Regisseur Aki Kaurismaki, gewann den Großen Preis für den Besten Film beim 29. internationalen Filmfestival von Flandern in Gent. Der Preis enthält eine Geldsumme von 12,350 Euro für den Regisseur und die  gleiche Geldsumme für den belgischen Filmverleih, der  den Film nach Brüssel und Flandern bringt. Andere Preise wie den für das Bestes Drehbuch und den Besten Regisseur gingen an Rolf de Heer für „The Tracker“ und Andreas Dreser für „Halbe Treppe“.

(Quelle: Screendaily.com) 21.10.
Ultimativer Elternschreck

„Jackass“ auf Leinwand

Johnny Knoxville, der Produzent und Hauptdarsteller der MTV-Serie „Jackass“, will die Serie auf die Leinwand bringen. Die Kinoadaption der für Ihre gewagten, ebenso wie sinnlosen Stunteinlagen bekannten Serie wird schon jetzt als Erfolg gehandelt. Zuspruch wird der Film sicherlich bei der den Hedonismus frönenden Jugend finden und deren Eltern unter Garantie auf die Barrikaden bringen.

(Quelle: AccessHollywood) 21.10.
Chicago Filmfestival

Iraner verzichtet auf Preis

Der iranischer Regisseur Bahman Qobadi verzichtete auf einen Preis, den er beim Chicago Filmfestival gewonnen hatte, nachdem die US-Behörde ihm keine Einreiseerlaubnis in die USA ausstellen wollten um dort den Preis in Empfang zu nehmen. Qobadi, der den Preis für seinen Film „Die Lieder meines Mutterlandes“ gewonnen hat, berichtete, dass ihm trotz intensivster Bemühungen keine Chance auf ein Visum gegeben wurde. Er ist nicht alleine: Abbas Kiarostami, der ebenfalls Iraner ist, durfte nicht zum letzen New York-Filmfest reisen. Der finnischer Regisseur Aki Kaurismaki boykottierte daraufhin das Ereignis als Solidarität mit Kiarostami und als Protest gegen die neuen strengen amerikanischen Gesetzen.

(Quelle: BBC News) 18.10.
BBC goes interactiv

Versuche mit Soap-Format

BBC will noch dieses Jahr mit dem ersten interaktiven TV-Soap-Format das Fernsehwesen revolutionieren. Dahinter steckt die Idee, einem jeden Zuschauer die Möglichkeit zu geben, interaktiv in die Handlung einzugreifen und z.B. das Ende mitzubestimmen. Selbst auf die Liste der Darsteller soll der Zuschauer Einfluß nehmen.

(Quelle: MediaGuardian) 18.10.
Pusan Filmfest

228 Filme im Programm

Das siebte Pusan Filmfest, das vom 14. bis zum 23.11 in Korea stattfinden wird, gibt sein Programm bekannt: Eine Rekordanzahl von 228 Filme wird dieses Jahr gezeigt. Das Festival gilt als das wichtigste Filmfest Asiens. Dieses Ereignis wird mit der Premiere des koreanischen Filmes „Küstenwache“ - ein Film der eine Kontroverse auslösen soll - eröffnet. Ein spezieller Aspekt des Filmfests wird auch ein Hommage an den koreanischen Regisseur Kim Soo-yong sein.

(Quelle: Screendaily.com) 17.10.
Granada-Carlton-Fusion

Und was ist mit Film?

Granada und Carlton veröffentlichen Details ihrer schon seit langem geplanten Fusion, die einen Großteil des Free-TV-Bereichs Großbritanniens unter ein Management stellen wird. In wie weit davon die Filmindustrie betroffen sein wird, ist jedoch noch unklar. Wegen Kapitel-Mangel haben sich beide Firmen aus der Filmproduktion zurückgezogen. Jährlich wird die Fusion ungefähr 54,4 Millionen Dollar einsparen, doch darüber, ob dieses Geld in die Filmproduktion der >Firmen fließen wird, schwieg man sich bislang aus.

(Quelle: Screendaily.com) 17.10.
Mailand Filmmarkt

Ehrgeizig

Die Veranstalter der 69. MIFED, des Mailänder Film-, Fernseh- und Multimedia-Markts, erklärten dass die Veranstaltung, die nächsten Monat statt findet, einen Status mit Cannes als einem der beiden größten Märkte Europas gewinnen wird. Das Mailänder Ereignis investierte dieses Jahr viel in bessere Dienstleistungen. Der Markt verspricht nicht nur mehr Teilnehmer, sondern auch ein höheres Niveau.

(Quelle: Hollywoodreporter.com) 16.10.
Wallace and Gromit

Reinkarnation der Knete

Nach 6-jährigen Pause kehrt das von Aardman Animations liebevoll geknetete Duo „Wallace and Gromit“ zurück in die Welt der Animations-Fangemeinde. BBC News Online stellt heute den Ersten von insgesamt zehn einminütigen Kurzfilmen vor. Den Film mit dem Titel „Soccamatic“ kann man sich gegen einen bestimmten Betrag aus dem Netz ziehen. Diese Filmreihe soll jedoch nur den Auftakt bieten zu einem ersten abendfüllenden Knetabenteuer, an dessen Script momentan noch gefeilt wird.

(Quelle: BBC News) 15.10.
Made in Germany

Deutsches Filmfest in den USA

Das Deutsche Filmfest „Made in Germany“ wird ab diesem Jahr Teil des Internationalen Festival AFI FILM in Los Angeles (USA). Unter anderem wird Marlene Dietrichs „Die Frau, nach der man sich sehnt“ (1929) gezeigt. Wie in den Zwanzigern soll der Stummfilm in dieser Vorstellung von einem live-spielenden Pianisten musikalisch untermalt werden. Weitere deutsche Beiträge sind Caroline Links „Nirgendwo in Afrika“, Andreas Dresens „Halbe Treppe“ und der deutsche Überflieger-Komödien-Smash-Hit „Der Schuh des Manitu“.

(Quelle: Screendaily.com) 15.10.
Klage gegen Williams-Film

Ideenraub

Ein britischer Drehbuch-Autor hat den neuen Thriller „One Hour Photo“ mit Robin Williams, wegen seine Ähnlichkeit mit einen Kurzfilm den er vor 5 Jahre geschrieben hat, angeklagt. John Wrathall erklärte, der Film sei seinen Film „Magic Moments“ sehr ähnlich. Dieser 8-minütige Film wurde auf verschiedenen Festivals mit Preisen ausgezeichnet. Wrathall sagt, dass „One Hour Photo“ kein schlechter Film sei, er basiere eben auf einer geklauten Idee. Mark Romanek, der Regisseur von „One Hour Photo“, erklärte, dass er auf die Filmidee  gekommen sei, als er vor zwei Jahren Fotografie-Bücher einkaufen gegangen ist.

(Quelle: BBC News) 14.10.
Preis für „Madam Sata“

Gold Hugo-Preis

Die französisch-brasilianische Koproduktion „Madam Sata“ von Karim Ainuzi bekam den Gold Hugo-Preis im Chicago-Filmfestival. Der Film über einen Transvestiten auf den Straßen im Rio der 30er Jahre gewann den Preis „für die Porträtierung einer außerordentlichen Ära, eines außenordentlichen Milieus und eines außerordentlichen Charakters“, gespielt von Lazaro Ramos.

(Quelle: Screendaily.com) 14.10.
Weltvertrieb in Schwierigkeiten

Geldprobleme

Premiere Marketing and Distirbution Group hat Probleme. Dass die Belegschaft in der Firma halbiert werden musste, ist nur ein Aspekt der Krise. „Slap Her, She´s French“, ein Teen-Movie und die erste Produktion der Firma, musste drei mal storniert werden wegen Finanzierungsprobleme. Trotz der Problemen erklärte die Firma, dass sie noch im Spiel ist.

(Quelle: Hollywoodreporter.com) 11.10.
Zensur-Vorwürfe gegen RAI

Berlusconi-Satire eingestellt

Die Einschaltquoten des italienischen staatlichen Fernsehkonzerns RAI sind sehr niedrig, besonders nach den Zensur-Vorwürfe gegen das Management des Konzerns, weil eine satirische Show eingestellt wurde. Die Show, „Blob Presents Berlusconi“, konzentrierte sich in einer satirischen Weise auf die Person des konservativen italienischen Premierministers Silvio Berlusconi.

(Quelle: Hollywoodreporter.com) 11.10.
Ideenraub

Madonna angeklagt

Am Samstag wird in den USA der neue Madonna-Streifen „Swept Away“ anlaufen. Bei diesem Remake eines italienischen Films von 1974 führt Guy Ritchie, der Ehemann der Pop-Diva, Regie. Vollkommen unbeteiligt an dieser Produktion ist der Schauspieler Vincent D'Onofrio, allerdings nicht ganz freiwillig. Laut eigener Angaben hätte er nämlich als Allererster die Idee gehabt, besagtes Remake mit Madonna in der Hauptrolle zu verfilmen und nun hätte das Ehepaar dieses Vorhaben einfach geklaut. Grund genug für eine Klage vor Gericht. Grund zuwenig für einen Sieg vor Gericht.

(Quelle: BBC News) 10.10.
Fame Academy

Nobody cares

Dem Hysterie-Format „Fame Academy“ der BBC geht es  jeden Tag schlechter. Die zweite Folge verlor vier Millionen Zuschauer im Vergleich zur Ersten und bekam nur 3.7 Mio. Zuschauer- nur ein Fünftel des britischen Publikums. Fast zwei Millionen Zuschauer schalteten um als Fame Academy anfing: die meisten wollten lieber die Soap-Serie „Emmerdale“ auf ITV sehen. Das Hysterie-Format verlor nicht nur Zuschauer an bekannte Serien wie „East-Enders“, sondern auch an Nachrichtenreportagen. Anscheinend interessiert sich das Massenpublikum nicht mehr für Hysterie.

(Quelle: Mediaguardian) 10.10.
Phyllis Calvert ist tot

England trauert

Mit 87 Jahren starb die britische Filmschauspielerin Phyllis Calvert am Dienstag morgen. Sie war bekannt für ihre Rollen in Filmen des legendären Londoner Gainsborough Sudios, welches in den dreißiger und vierziger Jahren den englischen Film nachhaltig beeinflußte. Im Gegensatz zu einem Großteil der sogenannten „Gainsborough girls“ verzichtete Calvert auf eine Hollywoodkarriere in den USA und bevorzugte Rollen in englischen Fernsehserien wie „Kate“ und „House of Eliot“.

(Quelle: BBC News) 09.10.
Belgischer Filmemacher gestorben

André Delvaux erlitt Herzinfarkt

Der belgische Filmemacher ist im Alter von 76 Jahren in Valencia während eines Künstlertreffens gestorben. Delvaux galt als einer der besten Filmemachers Belgiens. Seine zumeist experimentellen Filme fanden einen eher kleinen Zuschauerkreis. Er prägte den Stil des «magischen Realismus». Bekannt wurde er durch Filme wie „L'homme au crâne rasé“ („Der Mann, der sich die Haare kurz schneiden ließ“) aus dem Jahre 1965 und „Rendez-vous á Bray“ (1971).

(Quelle: Morgenpost Berlin) 08.10.
Schwarz auf Weiß

Kinderfilm „Minoes“ räumt ab

Auf dem 22. niederländischen Filmfestival in Utrecht räumte Vincent Bals Kinderfilm „Minoes“ zwei Goldene Kälber ab. Damit wies diese Verfilmung eines Kinderbuches Georg Sluizers neuestes Werk „The Sone Raft“ in die Schranken, der allerdings seinerseits mit dem Sonderpreis für sein Lebenswerk ausgezeichnet wurde. Die Auszeichnung für die beste Regie ging an Alejandro Agresti für seinen Film „Valentin“.

(Quelle: Screendaily.com) 07.10.
And the winner is

Der Deutsche Fernsehpreis

Zwar konnte die ARD die meisten Fernsehpreise absahnen, nicht aber die Begehrtesten. Sowohl der Preis für den besten Fernsehfilm, als auch den, für die beste TV-Serie ging an die private Konkurrenz Die Koproduktion von Sat1 und teamWorX namens „Der Tanz mit dem Teufel“ wurde zum besten Fernsehfilm gekürt und die Vorabendserie „Edel & Starck“ zur besten Serie.

(Quelle: Hollywoodreporter.com) 07.10.
Zuschauer abgezockt?

Ärger für Neun Live

Die Zahl der Zuschauer nimmt zu, die nach Anrufen beim Mitmach Sender Neun Live Telefonrechnungen von mehreren tausend Euro zu zahlen haben. Dabei kann man den Unmut der zur Kasse gebetenen Zuschauer doch kaum verstehen, hat doch der Sender stets offen verkündet, sich durch Zuschaueranrufe zu finanzieren.

(Quelle: Focus) 05.10.
Warnung vor Digitalzwang

Alarmierende Studie aus England

Der Versuch, mit digitalem Fernsehen Geld zu verdienen sei wie die Hoffnung, einen Stein melken zu können, so das Ergebnis einer aktuellen Studie von Forrester Research. Die europäischen Länder sollten die Einführung des Digitalfernsehens nicht erzwingen, sondern dem freien Spiel des Marktes überlassen, so die Forderung des Forschungs-Instituts.

(Quelle: Media Guardian) 05.10.
Bruce Paltrow gestorben

Gwyneth trauert um ihren Vater

Im Alter von 58 Jahren ist Bruce Paltrow in einem Krankenhaus in Rom an Krebs gestorben. Er war nach Italien geflogen, um dort den 30. Geburtstag seiner Tochter zu feiern, die sich gerade bei italienischen Freunden aufgehalten hatte. Bruce Paltrow war Produzent und Regisseur von amerikanischen Serien. Viel Lob aber wenig Zuschauerresonanz bekam er für die Serie „The White Shadow“ in den 60er Jahren. Bekannt wurde er erst 1982 mit dem Film „A Little Sex“. 2000 führte er Regie bei dem Film „Duets", in dem seine Tochter die Hauptrolle spielte. Neben seiner Tochter hinterließ Bruce Paltrow auch seine Frau Blythe Danner, Schauspielerin, und seinen Sohn Jake Paltrow, Regisseur.

(Quelle: News.bbc) 04.10.
 Scharfe Kritik

BBC erwirbt Potter Fernsehrechte

Nachdem der britische öffentliche Sender BBC ein Filmpaket, das den ersten Harry-Potter-Film beinhaltet, für eine Rekordsumme von zehn Millionen Pfund gekauft hat, kam vor allem von Channel 5-Chef Kevin Lygo scharfe Kritik. Er rief die britische Regierung dazu auf, BBC mehr Richtlinien aufzuerlegen. Als öffentlicher Sender solle er vor allem den britischen Film unterstützen und nicht die Gebühren der britischen Fernsehzuschauer den Hollywood Moguln in den Rachen werfen. Mit 10 Millionen Pfund hätte man locker vier „Ganz oder gar nicht“ (Full Monty) drehen können, so Lygo.

(Quelle: Media.Guardian) 04.10.
Nomen est Omen?

„Werner“-Produktionsfirma stellt Insolvenzantrag

Die Achterbahn AG, die neben der Produktion und Vermarktung von „Werner“ Filmen und Produkten auch „Harry Potter Tassen“ und die „Ottifanten“ zu Geld machte, ist in Schwierigkeiten. Seit vergangenem Jahr „kesselt “ es nicht mehr so richtig. Die Kieler Firma beschäftigt 80 Mitarbeiter, deren Gehälter nur noch bis Jahresende gesichert sind.

(Quelle: Spiegel Online) 03.10.
Sich selbst produzieren

Eine neuen Mode in Hollywood

Neben Villa, Privatflugzeug und schickem Auto erfüllen sich immer mehr Hollywood-Größen den Traum einer eigenen Produktionsfirma. Jodie Foster, Robert Redford sind schon lange im Geschäft. Neuerdings baut aber auch die jüngere Hollywood-Generation um Drew Barrymore ihre eigenen Produktionsfirmen auf. Tom Hanks konnte diesen Sommer mit seiner Produktionsfirma Playtone Pictures einen Sensationserfolg mit der Independent-Produktion „My Big Fat Greek Wedding“ landen. Eigentlich nur als Kunstprojekt geplant steht es seit 4 Wochen in den amerikanischen Kinocharts ganz oben und ist damit der größte kommerzielle Erfolg eines Low-Budget -Streifens seit "A Blair Wicht Project".

(Quelle: Spiegel Online) 02.10.
Sag niemals nie

90-jähriger auf Regiestuhl

Der japanische Regie-Veteran Shindo Kaneto dreht gerade seinen neusten Film „Die Eule“ (Fukuro). Auf der westlichen Hemisphäre wurde der 90-Jährige bekannt mit seinen Film „Naked Island“ (Hadeka a no shima) aus dem Jahre 1960, der damals unter anderem beim Internationalen Filmfestival in Moskau ausgezeichnet wurde. Seine aktuelle Produktion realisiert Kaneto mit seiner eigenen Produktionsfirma und nur 1.6 Millionen Dollar Budget. Voraussichtlich kommt „Die Eule“ im Frühjahr nächsten Jahres in die Kinos.

(Quelle: Screendaily) 02.10.
Bayerischer Kulturstaatsminister geht

Nida-Rümelin zurück an die Uni

Nach nicht einmal zwei Jahren lässt Julian Nida-Rümelin sein Amt als Kulturstaatsminister fallen. Seine Entscheidung fiel zugunsten der Universität Göttingen, an der er, wie schon vor der Amtsübernahme, als Professor der Philosophie unterrichten wird. Als Beweggründe gibt er an, kein Berufspolitiker werden zu wollen; darüber hinaus hätte ihn die Universität unter zeitlichen Druck gestellt, weshalb die Entscheidung schnell fallen musste.

(Quelle: Spiegel Online) 02.10.
Sternchen ohne Rippchen

Die Vegies unter den Stars

Zum 1. Oktober, dem Weltvegetariertag, outen sich viele Filmstars als Pflanzenliebhaber. Bekennende Vegetarier sind u.a.: Drew Berrymore, Brigitte Bardot, Gillian Anderson, Anthony Hopkins, Liv Tyler, Danny DeVito, Pamela Anderson, Kim Basinger, Michael J. Fox , Jennifer Aniston und Brad Pitt. Eine fleischlose Küche ist demzufolge nicht nur gesund, sondern auch ziemlich hipp derzeit. Allein hierzulande haben sich bislang sechs Millionen Deutsche gegen eine fleischhaltige E

 

(Quelle: n-tv.de ) 01.10.
Von Spange befreit

Cruise zeigt wieder Zähne

Tom Cruise kann endlich wieder sein schönes Lächeln zeigen, denn er muss seine Zahnspange nicht mehr tragen. Cruises Zähne sind wie neu! Nach sechs Monate stehen sie in Reih und Glied. Mit der Zahnspange sollten angeblich Fehler in Cruises Gebiss ausgeglichen werden. Obwohl Cruise öffentlich erklärte, dass er mit dieser Korrekturmaßnahme kein Problem habe, hat er in Wahrheit es gehasst. Und nicht nur das, er musste auch 4500 Dollar dafür zahlen.

(Quelle: Spielfilm.de) 01.10.

 

September 2002

Schlechte Nachrichten für Bollywood-Star

In Unfall verwickelt

Die Polizei von Bombay verhaftete den Bollywood-Star Salman Khan nach einem Unfall, in dem eine Person getötet und drei andere verletzt wurden. Als Khan mit seinem Auto unkontrolliert in eine Bäckerei fuhr, war er stark alkoholisiert . Ein Mann, der vor der Bäckerei geschlafen hat, war sofort tot. Drei weitere, unter ihnen zwei Kinder, wurden verletzt. Khan versuchte, nach Polizeiangaben, der Verhaftung zu entfliehen, stellte sich jedoch wenige Stunden später freiwillig.

(Quelle:BBC News ) 30.09

 

Tiefschlag für Spanien

Filmförderung wird gekürzt

Der Präsident des spanischen Filmproduzentenbundes (FAPAE), Eduardo Campoy, verurteilt die von der Regierung angekündigte Kürzungen der Fimförderung. Die Regierung will die Filmförderung um 30% senken. Die spanische Filmindustrie soll jetzt jährlich 31,2 Mio. statt 40,6 Mio. Euro bekommen. Campoy erklärte, dass die Filmförderung nun da sowohl das Free-TV, als auch das Pay-TV in einer tiefen Krise steckt, für das spanische Kino von enormer Wichtigkeit sei. Campoy sagte, "Wir fordern keine Erhöhung der Filmförderung, sondern nur die Kontinuität und Sicherung der jetzigen".

(Quelle:ScreenDaily.com ) 27.09

 

Tschetschenien

Britischer Journalist getötet

Im letzten Gefecht zwischen russischen Streitkräften und tschetschenischen Rebellen wurde ein britischer Journalist getötet. Der 28-jährige Kameramann Roddy Scott, der als Kriegsberichterstatter für eine Londoner Nachrichtenagentur arbeitete, geriet in eine Konfrontation, in der 14 russische Soldaten und an die 80 Rebellen getötet wurden. Schon im August entschieden sich viele Journalisten aus Gründen der Gefährlichkeit gegen eine Berichterstattung im "zweiten Tschetschenienkrieg".

(Quelle: Media.Guardian) 27.09.

 

Russland

Neue Kinokette

Der russische Filmregisseur Nikita Mikhalkov will mit der Unterstützung von Bank- und Metallindustriemogul Vladimir Potanin eine Kinokette im Wert von 40 Mio. Dollar gründen. Potanin ist einer der reichsten Männern Russlands und besitzt  ein Unternehmen, Profmedia, in der Medienbranche. Die neue Firma wird den Namen Cinema Park tragen und wird von Mikhalkovs Three T-Firma, sowie von Profmedia kontrolliert. Cinema Park will 12 - Multiplexkinos in verschiedenen Städten einrichten. Mikhalkov, ein Freund der Regierung Putins, wird Chef der neuer Firma sein.

(Quelle: ScreenDaily.com) 26.09.

 

Hysterie-Format auf BBC

Fame Academy- Preis

Bei der neuen Show auf BBC 1 wird der Gewinner mit einer Rekordgewinnsumme von 100.000 Pfund bedacht. Nicht wie bei der Container-Show Big Brother endet sein glamouröses Leben nach der Show, sondern es fängt dann erst richtig an. Der Gewinner bekommt neben einem Plattenvertrag bei Abbey Road Studios eine Wohnung in Notting Hill, in die wöchentlich frische Blumen und Champagner geliefert werden. Außerdem erhält er einen Sportwagen, Flugtickets in die Karibik und VIP- Eintrittskarten zu Veranstaltungen wie das Cannes Filmfestival. Doch nach einem Jahr ist auch dieser Ruhm vorbei und der Kandidat muss wieder auf eigenen Füßen stehen.

(Quelle: Media.Guardian) 26.09.

 

SPIO-Ehrenmedaillen

Protest gegen Riefenstahl Preis

Deutsche Filmverleiher schlossen sich dem Protest 42 Kinobetreiber gegen die Verleihung der SPIO-Ehrenmedaille an Leni Riefenstahl an. Die umstrittene Regisseurin, bekannt für ihre Nazi-Propagandafilme, wurde "für ihre außerordentlichen Verdienste um den deutschen Film" ausgezeichnet. Die Kinobetreiber, alle Mitglieder der HDF oder Kino AG, haben die Rücknahme der Ehrung gefordert, die sie als Auszeichnung einer bekannten Repräsentantin des NS-Regimes bewerten.

(Quelle: blickpunktfilm.de) 25.09.

 

Tiefflug der Medienaktien

Mangelnde Transparenz

Noch vor dem ersten Schuss im drohenden Krieg der USA gegen den Irak befinden sich die europäischen Medienaktien unter Dauerfeuer. Während Medienanstalten in den USA und in Japan sich trotz der misslichen Lage an den Finanzmärkten behaupten können, sanken die Werte der europäischen Medienaktien allein letzte Woche durchschnittlich um 10 bis 15% . Mark Harrington (Londoner Medienanalytiker) zufolge liegt das nicht allein an der desaströsen Lage von Vivendi Universal. Kürzlich stattgefundene Treffen der betroffenen Firmen mit Börsenmaklern, als auch unzulängliche Transparenz sind mitverantwortlich für die purzelnden Aktienkurse. Im Gegensatz zum letzten Jahr drückt man sich nun um die Veröffentlichung allzu weitsichtiger Zukunftsprognosen, was das Vertrauen der Aktionäre nicht unbedingt fördert.

(Quelle: ScreenDaily.com) 25.09.

 

Kino in Frankreich

Angst vor Krise

Im Zuge einer neuen Studie veröffentlicht der CNC eine Liste von Maßnamen zur Unterstützung des französischen Kinos. Diese Maßnamen könnten den nationalen Produktionen zusätzlich 80 Mio. bis 100 Mio. Euro Budget einbringen. Der Zeitpunkt der Veröffentlichung der Studie ist sowohl national, als auch international günstig. Der Bankrott einiger kleinen, unabhängigen Produktionsfirmen und der finanzielle Zusammenbruch des Fernsehsenders Canal Plus löst jedoch bei Filmschaffenden Angst vor einer Generalkrise aus.

(Quelle: ScreenDaily.com) 24.09.

 

Ab 2006 digital

Geräte noch teuer

Die demokratischen und republikanischen Vorsitzenden des einflussreichen Repräsentantenhauses veröffentlichten einen Gesetzentwurf, der den Übergang vom analogen zum digitalen Fernsehen fördern soll. Der Umstellungstermin wird dem Vernehmen nach der 31. Dezember 2006 sein. Falls dieses Gesetz verabschiedet wird, werden die USA einen deutlichen Vorsprung gegenüber Großbritannien haben; dort ist die Umstellung zwischen 2006 und 2010 geplant. Digitale Fernsehgeräte sind deutlich teurer als analoge, weshalb sich die Umstellung als problematisch erweisen könnte. In den USA besitzen nur 3 Mio. von 100 Mio. Haushalten einen digitalen Fernseher.

(Quelle: MediaGuardia.co.uk) 23.09.

 

Vietnam

„Darsteller ist Verräter“

Die „Quan Doi Nhan Dan“, die Zeitschrift der vietnamesischen Volksarmee, hat den Schauspieler Don Duong als Verräter beschimpft. Don hatte zusammen mit Mel Gibson in „Wir waren Helden“ und letztes Jahr mit Patrick Swayze im Flüchtlingsdrama „Green Dragon“ mitgespielt. „Wir waren Helden“ zeigt das Gefecht von Ia Drang, angeblich das erste Gefecht zwischen amerikanischen und vietnamesischen Soldaten in 1965, aus einer Perspektive, die vietnamesische Kritiker als „reine Diffamierung der Volksarmee und des vietnamesischen Volkes“ empfinden. In Gegensatz zum Skeptizismus von Filmen wie „Apocalypse Now“ oder„Platoon“ werden in „Wir waren Helden“ US-Soldaten als pure Helden porträtiert. Don könnte ein Ausreise- und Spielverbot für fünf Jahre drohen.

(Quelle: BBC News) 20.09.

 

San Sebastián eröffnet

50. Jubiläum

Zu Beginn der wichtigsten Filmfestspiele Spaniens feierte das Festival am 19.09. sein 50-jähriges Jubiläum. Nach dem Ende des Franco-Regimes 1975 konnte sich das Filmfestival von der Zensur befreit als international bedeutendes Kinoereignis behaupten. Seitdem mangelt es nicht an Staraufgebot. Dieses Jahr wird der Filmpate Francis Ford Coppola mit einem Sonderpreis geehrt, Volker Schlöndorff mit einer Retrospektive. Wim Wenders leitet die Jury, die über die Vergabe der „Goldenen Muschel“ für den besten Film entscheidet.

(Quelle: Morgenweb) 20.09.

 

Australien

Neuer Produktionskomplex in Melbourne

Auf Grund der Flut an amerikanischen Produktionen, die in der letzten Zeit in Australien produziert wurden hat der Bundesstaat Victoria diese Woche grünes Licht für einen neuen Produktionskomplex in Melbourne gegeben. Mit der öffentlichen Finanzspritze von 22 Millionen US Dollar ist nun genug Geld zusammen, um bis zum Jahr 2004 fünf Produktionsstudios mit insgesamt 7.000 Quadratkilometer zu errichten. Victorias Ministerpräsident Steve Bracks nannte den Bau der Studios einen Glücksfall für die kreative Infrastruktur Melbournes sowohl in ökonomischer als auch in kultureller Hinsicht.

(Quelle: Screendaily) 19.09.

 

Rückkehr einer Ikone

Bergmann dreht wieder

Nach 20 Jahre Leinwandpause soll der schwedischer Regisseur Ingmar Bergmann ein Drehbuch für einen Fernseh- und Kinofilm entwickelt haben, das sich im Moment in der Drehphase befindet. Der Film, „Saraband“, ist seine erste Produktion seit „Fanny und Alexander“ aus dem Jahre 1983. Er soll im kommenden Herbst gesendet werden. Nach „Fanny und Alexander“ hatte Bergmann sich entschlossen, nur Bücher zu schreiben und Regie bei Theaterinszenierungen zu führen. Aber jetzt ist er doch zurück. Hauptdarsteller in seinen neuen Film sind Liv Ullmann und Erland Josephson, jahrelange Bekannte des Regisseurs.

(Quelle: n-tv.de) 18.09.

 

Renommier-Film von FilmFour gestoppt

20 Mio. Dollar-Projekt

„Edgardo Mortara“, das 20 Mio. Dollar-Projekt von FilmFour, wurde nach einer Entscheidung der Produktionsfirma gestoppt. Die Gründe dieser Entscheidung scheinen Finanzierungsprobleme zu sein. Der Film mit Anthony Hopkins und Javier Bardem erzählt die Geschichte der Entführung eines jüdischen Jungen im Jahre 1858 durch Agenten des Vatikans. Mit der Entscheidung von FilmFour bleibt die Che-Guevara-Geschichte, „Die Motorrad Tagebücher“, die einzige internationale Produktion der Firma.

(Quelle: ScreenDaily.com) 17.09.

 

Sundance Festival

Festival öffnet sich für internationale Dokus

Das Sundance Filmfestival in Park City/Utah wird sich für internationale Dokumentarfilme öffnen. Ungefähr acht Filme aus der ganzen Welt sollen auf dem Festival laufen, das am 16. Januar 2003 beginnt. Die Einreichfristen für dasFestival laufen am 11. Oktober ab. Die Dokumentarfilme können auch für den World Cinema Audience Award-Preis des Festivals nominiert werden.

(Quelle: ScreenDaily.com) 17.09.

 

Geschäfte in Toronto

„Cabin Fever“

Das Toronto Filmfestival ist fast zu Ende, die Geschäfte jedoch noch nicht. Lion’s Gate erhielt die nordamerikanischen Rechte an dem Horrorfilm „Cabin Fever“. Die Firma zahlte 2,5 Mio. Dollar für den Film, zusätzlich werden 12 bis 15 Mio. Dollar für Werbung ausgegeben. Dem Vernehmen nach hat Lion’s Gate andere Anbieter wie Miramax Films, MGM, Fine Line Features und Revolution Films damit ausgestochen. „Cabin Fever“ erzählt die Geschichte einer Studentengruppe, die ihr Abitur mit einem Trip in die Berge feiern. Einer von ihnen zieht sich eine Viruserkrankung zu und der Rest ist Geschichte...

(Quelle: The Hollywood Reporter) 16.09.

 

Film abgesagt

Crew sauer auf Brad Pitt

Der Ausstieg Brad Pitts (das Drehbuch reizte ihn plötzlich nicht mehr) aus dem Science-Fiction-Projekt „The Fountain“ hat schmerzliche Konsequenzen für das Vorhaben. Die Dreharbeiten, die in Kürze in Australien starten sollten, wurden abgesagt. Ohne den prominenten Hauptdarsteller platzt das Vorhaben. Nun hat das Filmteam in einem offenen Brief seinen Unmut über so viel Egoismus geäußert.

(Quelle: Ain´t it cool) 14.09.

 

Frankreich

Mehr Filme, weniger Zuschauer

Frankreichs Erfolgsgeschichte der letzten vier Jahre ist gebrochen. Obwohl diesen Sommer (Juli bis August) 26 neuen französische Filme anliefen, konnten nur 6,4 Mio. Besucher in die Kinos gelockt werden. Im letzten Jahr wurden zur gleichen Zeit 25,4 Mio. Eintrittskarten verkauft. In dem Kampf um Besucherzahlen musste sich der französische Film der Konkurrenz aus Hollywood eindeutig geschlagen geben. Diese zog diesen Sommer 19,5 Mio. Franzosen vor die Leinwände.

(Quelle: screendaily) 13.09.

 

Granada-Film geschlossen

Ende einer Ära

Granada Film, die Produktionsfirma von Erfolgsfilmen wie „Bloody Sunday“, wird bald schließen. Granada Film ist die Tochtergesellschaft des englischen Medienkonzerns Granada und wird in der Komödien- und Drama- Abteilung des Konzerns eingegliedert werden. Die Nachricht kommt nach dem Schließen von Film Four, und so bleibt nun BBC als einziger Fernsehsender, der an der britische Filmproduktion beteiligt ist. Der neue Chef von Granada Film wird für die  Komödien- und Drama-Abteilung des Medienkonzerns verantwortlich sein. Die Firma will sich jetzt auf kleinere Produktionen für das britische Publikum konzentrieren. Granada Film gewann kürzlich den Goldenen Bär für „Bloody Sunday“.

(Quelle: BBC News) 12.09.

 

Nick Nolte verhaftet

Fuhr unter Drogen

Schauspieler Nick Nolte wurde gestern verhaftet, da der Verdacht besteht, er sei unter Drogeneinfluss Auto gefahren. Der 61jähriger Nolte wurde von Polizisten auf einer Malibu-Autobahn angehalten, nachdem er mit seinem Mercedes-Benz  auf beiden Spuren der Straße fuhr. Er wurde sofort verhaftet und in eine Polizeistation gebracht, wo er wahrscheinlich für die nächsten Tage bleiben wird.

(Quelle: CNN.com) 12.09.

 

Filmhits online

Warner-Filme auf Abruf

Warner Home Video hat eine Abmachung mit dem Streaming-Anbieter CinemaNow geschlossen, dass Filmhits wie „Harry Potter“ über das Internet vertrieben werden sollen. Hitfilme können für 3,99 Dollar gedownloadet werden, sonstige Filme werden mit 2,99 Dollar zu Buche schlagen. Die Filme sind beliebig oft über einen Zeitraum von 24 Stunden abspielbar. Trotz der Gefahr illegaler Kopien, die man mit digitaler Rechteverwaltung einzudämmen sucht, ist das Interesse der Hollywoodstudios nach wie vor ungebrochen. Die Abmachung soll zunächst bis Ende des Jahres gültig sein, mit Option auf Verlängerung.

(Quelle: BBC News) 11.09.

 

Feuer an Disney-Set

„Pirates of the Caribbean“

Ein Feuer hat gestern das Studio und Set von Disneys „Pirates of the Caribbean“ abgebrannt. Das Feuer hat Schäden i. H. v. von ungefähr 350.000 Dollar angerichtet. Zu Schaden ist dabei niemand gekommen und das Feuer konnte innerhalb von 50 Minuten mit der Hilfe eines Disney-Feuerwehrautos und 50 Feuerwehrmännern gelöscht werden. Gebäude in der Nähe von „Soundstage 2“, dem Platz der Dreharbeiten, wurden wegen giftigen Abgasen evakuiert.

(Quelle: The Hollywood Reporter) 11.09.

 

Abbruch für „Don Quixote“

Terry Gilliams Traumprojekt

Mehr als zehn Jahre hat Terry Gilliam seine Idee einer Don Quixote-Verfilmung reifen lassen. Eine Woche nach Drehstart musste das Projekt, an dem u. a. Johnny Depp und Jean Rochefort beteiligt waren, wegen einer Überflutung, zerstörtem Equipment und Versicherungsärger eingestellt werden. Mr. Gilliams bitterer Kommentar: „Das war wie ‚Licht!‘, ‚Kamera!‘, ‚Und bitte nicht!‘“

(Quelle: CNN.com) 10.09.

 

Mike Leigh-Darstellerin gestorben

Katrin Cartlidge

Die britische Darstellerin Katrin Cartlidge, die in Mike Leigh-Filmen wie „Nackt“, „Karriere Girls“ und „Topsy-Turvy“ mitwirkte, verstarb 41-jährig. Die für ihren Humor und ihre Leidenschaft bekannte Schauspielerin begann ihre Karriere mit der Seifenoper „Brookside“, der sie sechs Jahre treu blieb; später wirkte sie in u. a. in „No Man's Land“ und „From Hell“ mit.

(Quelle: BBC News) 10.09.

 

Mullan gewinnt Goldenen Löwen

Kirche verärgert

Der schottischer Regisseur Peter Mullan gewann für seinen Film „Die Magdalene Schwestern“ den Goldenen Löwen für den besten Film in Venedig. Der Film beschäftigt sich mit der psychischen und körperlichen Misshandlung von Mädchen durch katholische Nonnen in Irland. Nicht überraschend, reagierte der Vatikan verärgert, da der Film vor allem in Italien eine Kontroverse auslöste. Außerdem wurden u. a. Stefano Accorsi als bester Schauspieler und Julianne Moore als beste Schauspielerin ausgezeichnet.

(Quelle: BBC News) 09.09.
 
Regiefreiheit oder Imageschaden

Darstellerin sieht ihren Ruf geschädigt

Manisha Koirala, die Hauptdarstellerin des indischen Kinofilms „Ek Chhoti Si Love Story“, hat die Aufführung des Filmes gerichtlich verbieten lassen, weil unmoralische Szenen mit einem Körper-Double gedreht wurden. Zuschauer könnten dadurch den Eindruck gewinnen, sie selbst habe sich in ungebührlicher  Weise in dem Film gezeigt. Regisseur Shashilal Nair reklamiert, er habe wegen der Gewichtszunahme der Darstellerin ein Körper-Double einsetzen müssen. Der Gerichtsbeschluss wird nur halbherzig durchgesetzt, so bilden sich überall im Land Schlangen vor den Kinos, die den skandalösen Film zeigen.

(Quelle: BBC-News) 07.09.

 

Werner Herzogs Geburtstag

60 Jahre

Gestern feierte der als Regieexzentriker bekannt gewordene Dokumentar- und Autorenfilmer Werner Herzog seinen 60sten Geburtstag. Zusammen mit Klaus Kinski drehte er fünf Filme, darunter „Nosferatu: Phantom der Nach“ und „Fitzcarraldo“. Seine Hassliebe zu dem als aufbrausender Perfektionist bekannten Darsteller dokumentierte er in dem Film „Mein liebster Feind“.

(Quelle: Cinema.de) 06.09.

 

Billy Wilders Oscars

Auszeichnungen gehen zurück

Nach dem Tod der Regielegende Billy Wilder hat seine Ehefrau Audrey die Statuen zurück an die Academy of Motion Picture Arts and Sciences gegeben. Die Academy gab an, die Oscars als „lebendes Zeugnis des hervorragenden Werdegangs“ von Billy Wilder zu bewahren. Insgesamt wurde Mr. Wilder 21 mal für den Oscar nominiert; sechs mal konnte er die Auszeichnung mit nach Hause tragen.

(Quelle: BBC News) 06.09.

 

RTL

Keine Erholung des Marktes

Didier Bellens, Chef von Europas größter privater Rundfunkgruppe RTL, sagte, dass eine Erholung des Werbemarkts in Europa nicht in Sicht sei. Trotzdem, so Bellens,  erwarte man eine bessere zweite Hälfte des Jahres 2002, als zur selben Zeit im letzten Jahr. Dies teilte Bellens während der Präsentation der  Ergebnisse RTLs der ersten sechs Monate von 2002 mit.

(Quelle: Media Guardian) 05.09.

 

Filmzensur

Damon kritisiert Altersfreigabe

Matt Damons neuer Film„The Bourne Identity“ ist in Großbritannien mit 12 A klassifiziert worden. Kinder unter zwölf Jahren dürfen den Film in Begleitung ihrer Eltern ansehen. Matt Damon hält diese Klassifizierung für nicht angebracht. Der Film sei zu brutal für Kinder. Er rät Eltern, sich den Film erst einmal allein anzusehen, bevor sie ihn mit ihren Kindern ansehen. In Großbritannien ist die neue Filmzensur ein großes Thema. Bei Filmen wie „Spiderman“ beklagten sich die Eltern, dass ihre Kinder ihn nicht allein ansehen durften.

(Quelle: bbc) 05.09.
Weiteres: Filmzensur

 

Viennale

Beifall für Doris Dörrie

Der Beitrag von Doris Dörrie zu den Filmfestspielen in Venedig ist gestern Abend überwiegend positiv aufgenommen worden. Nach der Vorführung gab es längeren Applaus. In dem Film geht es um die Beziehungen dreier Paare. Mit Heike Makatsch, Benno Führmann, Nina Hoss und Jürgen Vogel ist der Film prominent besetzt. Als zweiter deutscher Film geht „Führer Ex“ von Winfried Bonengel ins Rennen um den Goldenen Löwen.

(Quelle: Rhein-Main.Net) 04.09.

 

Helkon Media

Verkauf von Firmenanteilen

Die Münchener Produktionsfirma Helkon Media hat ihr  Anteile an der TV-Produktionsfirma Sonne Mond und Sterne Film und Fernsehproduktionen und den Solo-Filmverleih verkauft. Die Tochtergesellschaft Helkon Media Distribution hat beim Münchener Gericht Insolvenz angemeldet. Dies alles sind Konsequenzen, die aus der temporären Insolvenz von Helkon Media am 2. August gezogen wurden. Es werde aber keine weiteren Einflüsse auf die Fortführung des Geschäfts bei Helkon geben.

(Quelle: ScreenDaily.com) 04.09.

 

Neuer Kriegsfilm

The Mad House

„The Mad House“, ein Film des russischen Regisseurs Andrei Konchalovsky über den zweijährigen Tschetschenien-Krieg, wird auf dem diesjährigen Filmfest von Venedig gezeigt. Der Film erzählt die Geschichte aus der Sicht von eine Gruppe von Geisteskranken in einem besiegten Krankenhaus an der russisch-tschetschenischen Grenze. Gleichzeitig schlüpft John Malkovich in die Rolle des Psychopathen Tom Ripley in dem „Der talentierte Mr. Ripley„-Nachfolger „Ripley´s Game“.

(Quelle: BBC Nwes) 04.09.

 

Geld für schwedischen Film

Finanzspritze vor Wahl

Gerade zwei Wochen vor den Parlamentswahlen hat die schwedische Kulturministerin Marita Ulvskog auf Kritik aus der Filmindustrie reagiert und überraschend 8,7 Mio. Dollar finanzielle Unterstützung zugesagt. Trotz des großen Erfolgs mehrerer einheimischer Produktionen würden weitere 2,7 Mio. Dollar benötigt, so Borje Hansson, Leiter des schwedischen Produktionsverbands.

(Quelle: ScreenDaily.com) 03.09.

 

Bertelsmann plant Ausstieg

BOL und Napster vor Verkauf

Die Bertelsmann AG plant, den Großteil ihrer Internetgeschäfte – einschließlich dem Onlineversand BOL und Napster – abzustoßen. Dem Vernehmen nach wurden bereits Übernamegespräche mit Amazon.com geführt, die die Geschäftsführung nicht bestätigen wollte.

(Quelle: The Hollywood Reporter.com) 03.09.

 

U-Boot-Film auf Tauchstation

Korrigierte Gewinnerwartungen

Kathryn Bigelows neuer Film „K-19: The Widowmaker“ mit Harrison Ford hat nicht den erhofften Aufschwung für Intermedia gebracht: Der U-Boot-Thriller, der auch in Venedig aufgeführt wird, hat in den ersten sechs Wochen lediglich 34,2 Mio. Dollar eingespielt. Intermedia musste seine Gewinnerwartungen von 330 bis 370 Mio. Euro auf 270 bis 290 Mio. Euro nach unten korrigieren.

(Quelle: ScreenDaily.com) 01.09.

 

Viva Plus

Moderatoren werden entlassen

„Ungünstiges Marktumfeld“, „Neuorientierung“ oder „Optimierung“, dies sind die Verpackungen für das jähe Ende des erst Anfang 2002 gestarteten Medienhypes Viva Plus. Die Idee, mit Korrespondenten aus den internationalen Musikmetropolen einen Nachrichtenkanal der Musikszene zu etablieren, wird aus wirtschaftlichen Gründen eingestellt. Aus dem Kanal soll ein reiner Videoclip- Abspielsender werden, für die Wirtschaftlichkeit sollen die Zuschauer durch Wunschauswahl per Telefon sorgen. 

(Quelle: Spiegel online) 01.09.
Seagal- Prozess

Ärger wegen Ratgeber

Ein Gericht hat am Donnerstag entschieden, dass eine Klage gegen Schauspieler Steven Seagal jetzt als Prozess weiter läuft. Der Produzent Julius Nasso hatte gegen Seagal geklagt, weil der Star einen Vertrag im von Wert 125 Mio. Dollar auf Rat seines buddhistischen Ratgebers storniert hatte. Der Ratgeber mit den Namen Mukara soll Seagal überzeugt haben, sich von seinen Arbeitskollegen sowie von seinen Kindern zu distanzieren.

(Quelle: Yahoo! News) 30.09.

 

RTL- Show vor Start in Krise

Nicht so wie gedacht...

Das neue Hysterie-Format von RTL mit dem Namen „Deutschland sucht den Superstar“ stößt schon vor seinem Start auf verschiedene Schwierigkeiten . Beim neuen Programm, eine Mischung aus „Big Brother“ und „Wetten dass...“, sollen Deutsche Zuschauer teure 0190-Nummern anrufen und unter den Kandidaten des Programms den besten Popstar aussuchen. Aber es gibt noch viele Probleme, obwohl der Sender dies offiziell bestreitet. Alles fing bei der Suche nach dem Moderator des Show an. Der Wunschkandidat Oliver Geißen habe einfach „keine Zeit“, die Show zu präsentieren. Die größte Schwierigkeit könnte auch die Suche nach geeigneten Kandidaten sein. Nicht so viele wie gedacht wollen bei der Show dabei sein.

(Quelle: Die Zeit) 30.09.

 

Im Rausch der Tiefe

Taucher-Drama läuft endlich in Italien

Das Taucher-Drama "The Big Blue" (Im Rausch der Tiefe) von Regisseur Luc Besson, wird 14 Jahren nach seiner Premiere endlich auch in Italien zu sehen sein. Der Film erzählt die Geschichte von Tauchern Jacques Mayol und Enzo Majorca die während der 70er und 80er, Rekorde fürs Überleben unter Wassen gebrochen haben. Majorca ist direkt nach der Erstaufführung des Filmes ins Gericht gegangen und klagte, da er der Meinungwar, der Film porträtiere ihn auf eine negative Art. Jetzt aber gab er seine Zusage zur eine kürzere Version des Filmes, der Freitags in Rom gezeigt wird. Mayol, der andere Realcharakter des Films, beging letzten Dezember in sein Haus Selbstmord.

(Quelle: BBC News) 27.09.

 

ChannelD

Auslandssender vor Insolvenz

Der "Berliner Zeitung" zufolge werden die Gesellschafter des Senders ChannelD heute Insolvenz anmelden. Der Chef des deutschsprachigen Pay-TV-Senders Karl-Otto Saur gibt die "allgemeine Medienkrise" als Grund für diesen Schritt an. Der Sender ist am 1. September 2001 in den USA gestartet.

(Quelle: mediabiz.de) 27.09.

 

Entlassungen bei CNBC

25 Jobs gestrichen

Der britische Kabel- und Satellitenkanal CNBC wurde zum neuesten Opfer des Tieffluges in der Medienindustrie und wird 25 Jobs streichen, um seine Kosten zu reduzieren. Der Präsident von CNBC, einem gemeinsamen Projekt von NBC und Dow Jones, hat die neue Politik der Firma per E-Mail den Angestellten des Londoner Büros mitgeteilt . CNBC kann zurzeit in 70 Millionen Haushalten in Europa empfangen werden. Der Anteil der britischen Zuschauer ist mit rund 0.1 % jedoch kaum zu registrieren.

(Quelle: Media.Guardian) 26.09.

 

Vivendi-Streit

Ex-Chef Messier fordert mehr Geld

Jean- René Fourtou hat am Mittwoch die neue Strategie der Mediengruppe Vivendi vorgestellt. In den nächsten 18 Monaten sollen Aktiva im Wert von 12 Milliarden Euro verkauft werden. Die Tochtergesellschaft Vivendi Universal Publishing steht zum Verkauf. Wer von den Interessenten aus Frankreich und Amerika den Zuschlag erhält steht noch nicht fest. Es werde im Sinne der Aktionäre und Beschäftigten von Vivendi Universal Publishing entschieden werden. Die Anteile von 40,8 % an Vivendi Environnement sollen hingegen gehalten werden. Außerdem wurde bekannt, dass die italienische Filiale Télépiu an News Corp verkauft worden sei. Ex-Chef Messier werde nicht mehr Geld von Vivendi Universal bekommen. In einer Zeit, in der täglich Beschwerden von französischen und amerikanischen Aktionären kämen, sei es unmöglich M. Messier mehr  zu zahlen. Sein amerikanischer Vertrag bleibe  vom französischen Gesetz unberührt.

(Quelle: LeMonde.fr) 26.09.

 

Privat-Zensor

Mormone schneidet Filme um

Ein gläubiger Mormone löste eine Welle des Ärgers in Hollywood aus. Robert Dixon macht Profit mit dem Verkauf von Videos bekannter Filme wie "Titanic" oder "Saving Private Ryan", in denen er in Eigenarbeit Sex-, Nackt- oder Gewaltszenen herausgeschnitten hat. Zahlreiche Regisseure wie Steven Spielberg, Robert Altman, Robert Redford, Martin Scorsese, Steven Soderbergh und Michael Apted klagen Dixon wegen Verstoßes gegen das Urheberrechts an. Spielberg argumentierte, es sei unethisch das Werk von Künstlern zu verändern. Man reiße ja auch keine Seiten aus einem Buch heraus.

(Quelle: Netzeitung) 25.09.

 

ITV Chef gesucht

Aktienkurse gesunken

Die Aktienkurse der ITV-Firmen Carlton und Granada sind gesunken, nachdem bekannt wurde, dass der ITV-Konzern auf der Suche nach einem neuen Chef ist.  Channel 5-Chef Dawn Airey erklärte am Wochenende, dass er auf die ITV-Topstelle verzichte. Er wolle lieber Programmchef von British Sky Broadcasting werden. ITV versuchte die Öffentlichkeit von der Existenz eines Plan B zu überzeugen, was jedoch nach weiteren Absagen potentieller Kandidaten nicht glaubhaft gemacht werden konnte.

(Quelle: Hollywoodreporter.com) 24.09.

 

Sorge um Schauspiel-Star

Lawinenunglück

Der russischer Schauspieler Sergei Bodrov Jr. wurde zum Opfer eines Lawinenunglücks und viele befürchten seinen Tod. Bodrov hatte zusammen mit seiner Crew in Südrussland gefilmt, als sich eine Lawine aus Matsch, Schnee und Eis löste. Die Nachrichtenagentur Interfax berichtet, dass nur neun von 58 Crewmitgliedern das Unglück überlebt hätten. Die Chancen auf ein Überleben Bodrovs werden als gering eingeschätzt.

(Quelle: ScreenDaily.com) 23.09.

  

Marrakesch-Absage

Erfolgsregisseure verzichten

Die Abwesenheit der Regisseure Martin Scorsese („Taxi Driver“) und Pedro Almodóvar („Alles über meine Mutter“) bei dem diesjährigen Filmfestival in Marrakesch nahm dem internationalen Filmfest den sonst gewohnten Glanz. Scorsese, der gar einen Orden von König Mohammed VI für besondere Verdienste empfangen sollte, gab an, auf Drängen seiner Produzenten hin die Arbeiten an „Gangs of New York“ dringend beenden zu müssen. Almodóvar entschuldigte sein Fehlen mit persönlichen Gründen. Der Schock auf diese Absagen konnte nur noch von den Reaktionen des islamischen Publikums auf die öffentliche Vorführung des sexuell geladenen Filmes „Mulholland Drive“ von David Lynch übertroffen werden.

(Quelle: ScreenDaily.com) 23.09.

 

Schneewitchen à la chinoise

Neuer Disney-Film

Disney verhandelt zurzeit mit dem chinesischen Choreografen Yuen Wo Ping über die Regie des neuen Disney-Filmes „Schneewitchen und die Sieben Shao Lin“. Yuen war Choreograf für erfolgreiche Filme wie „Matrix“ und „Tiger and Dragon“, und das neue Disney-Projekt könnte seine erste englischsprachige Regie-Arbeit sein. Yuens Name ist im asiatischen Raum sehr bekannt. Er soll Talente wie Jackie Chan entdeckt haben. Der Disney-Film ist eine chinesische Kampfsport-Version des bekannten Märchens „Schneewittchen und die sieben Zwerge“.

(Quelle: CNN.com) 20.09.

 

Premiere-Interessenten

Kaufinteresse nach Sparkurs

Mindestens ein halbes Dutzend Interessenten gaben Angebote zur Übernahme des Pay TV-Bereichs der stark gebeutelten Kirchgruppe ab. Unter ihnen befindet sich auch der Münchener Medienmogul Herbert Kloiber. Seit dem Beginn des Insolvenzverfahrens der Kirchgruppe im April suchte man bislang vergebens einen Käufer für Deutschlands einzige Pay TV-Sendergruppe. Premieres leitender Geschäftsführer Georg Kofler konnte durch tiefgreifende Maßnahmen die einst astronomisch hohen Verlustzahlen verhältnismäßig drücken und versucht, bis Ende dieses Jahres einen Käufer zu finden.

(Quelle: The Hollywood Reporter.com) 20.09.

 

Europa

Italienisch-spanischer Zusammenschluss

Die Branchengrößen Grupo Planeta (Spanien) und De Agostini (Italien) haben sich zusammengeschlossen. Eine neugegründete Produktionseinheit soll Mehrteiler koproduzieren und vier bis fünf Eigenproduktionen realisieren. Außerdem will der neugegründete Konzern 25 Filme im Jahr aufnehmen und vertreiben, darunter auch mehrere Arthouse-Filme und asiatische Titel.

(Quelle: ScreenDaily) 19.09.

 

RTV erhöht Kapital

2. Runde

Die RTV Family Entertainment AG setzt trotz sinkender Aktienkurse weiter auf Neuemissionen. Nachdem die erste Kapitalerhöhung nicht den erhofften Geldsegen brachte, wirft die Firma nun noch einmal 2,1 Millionen Aktien auf den Markt. Der Eröffnungskurs lag immerhin bei 0,9 Euro, nachdem der Kurs von fünf Euro Anfang Juli auf 0,7 Euro Anfang September gefallen war.

(Quelle: Mediabiz) 19.09.

 

Vivendi hält Babelsberg

Noch leben die Studios

Die ums Überleben kämpfende Mediengruppe Vivendi Universal scheint treu zu ihrem Besitz von Babelsberg Studios zu stehen. Das Interesse von Vivendi an Babelsberg Studios wurde oft in Frage gestellt, besonders nach der Entlassung von Studiochefin Gabriella Bacher, und nachdem der Medienkonzern Firmenanteile von Babelsberg verkaufte. Thierry Potok, Vivendi-Chef Deutschland, erklärte in einer Pressenkonferenz, dass die Entlassung von Bacher, das Ergebnis von Problemen zwischen Bacher und ihm als Vivendi-Chef war. Dies reflektiere keineswegs die Strategie Vivendis in Deutschland. Potok kritisierte auch Erklärungen in der deutsche Presse von Medienfiguren wie Regina Ziegler und Andrea Willson, die Vivendi aus Solidarität zu Bacher boykottieren.

(Quelle: ScreenDaily.com) 18.09.

 

Berlusconi macht keine halben Sachen

Neue Entlassung

Rossana Rummo, die populäre Chefin der Kino-Abteilung der italienischen Regierung, soll durch den Berlusconi- Treuen Gianni Profita ersetzt werden. Die Entlassung ist Teil der umstrittenen Umstrukturierung, die Berlusconi im staatlichen Medienbereich einführen will. Seit Berlusconis Wahlsieg in Mai 2001sind Leute mit wichtigen Stellen in Filmhochschulen und den staatlichen Rundfunkdendern RAI entfernt und mit politischen Alliierten Berlusconis ersetzt worden. Rummo hatte ihre Stelle unter der ehemaligen sozialdemokratischen Regierung bekommen.

(Quelle: ScreenDaily.com) 17.09.

 

Taiwan

Digital TV wird gestartet

Einer von Taiwans führenden Kabelfernsehkonzernen will nächsten Monat einen interaktiven digitalen Fernsehdienst unter der Namen Total TV starten. Die Firma, China Network Systems, erklärte, die erster Phase des neuen Dienstes werde nur in zwei dicht gesiedelten Vororten der Hauptstadt Taipei operieren.

(Quelle: The Hollywood Reporter) 17.09.

 

Denzel hält Oskar für nicht so bedeutend

Zustimmung von Sophia Loren

Denzel Washington hat  auf einer Pressekonferenz auf dem Toronto Filmfestival zu seinem neuen Film „Antwone Fisher“ erklärt , er halte seinen Oskar-Gewinn nicht für bahnbrechend für schwarze Darsteller. Der Film erzählt die Geschichte einer afroamerikanischen Frau, die versucht, sich mit den Misshandlungen, die sie als Kind in einem Kinderheim erlitt, auseinanderzusetzen. „Manchmal ist es nicht so wichtig, was jemand für dich macht, sondern was du für dich selbst machst.“, hatte der 47-jährige Denzel gesagt. Ähnliche Bemerkungen über die Bedeutung der Oskar-Statue kamen in Toronto auch von der legendären Sophia Loren.

(Quelle: BBC News) 16.09.

 

Norwegen privatisiert Kino

Zum ersten Mal seit 1913

Oslo-Cinemas, Norwegens größte Filmtheaterfirma, soll noch vor Jahresende privatisiert werden. Das bis jetzt städtische Unternehmen, das elf Kinos  besitzt, soll an verschiedene Investoren und einzelne Kinobesitzer verkauft werden. Der Wert des Unternehmens wird auf rund 27 Mio. Dollar geschätzt. Obwohl es in anderen skandinavischen Ländern private Filmtheaterfirmen gab, war in Norwegen seit 1913 dieser Bereich der Filmindustrie von den Stadtverwaltungen reguliert.

(Quelle: ScreenDaily.com) 16.09.

 

Sorge um „Pretty Woman“

Gerüchte um Julia Roberts

Die beliebte Schauspielerin leidet angeblich seit längerem unter starker Erschöpfung und verletzt sich sehr leicht. Zudem hat Ihr Mann unerklärliche blaue und schwarze Flecken auf ihrer Haut bemerkt. Der konsultierte Arzt hat laut Starmagazine eine heimtückische Blutkrankheit diagnostiziert.

(Quelle: Starmagazine) 14.09.

 

Jetzt in Norwegen

Free Willy-Wal

Keiko, der berühmte Wal aus „Free Willy“, soll nach einem gescheiterten Versuch, ihn ins Meer freizulassen, vorerst in Norwegen bleiben. Keiko ist von Island, wo er freigelassen wurde, in einen norwegischen Fjord geschwommen. Experten waren der Ansicht, das Tier könne einen norwegischen Winter nicht überleben, aber Einwohner der Gegend versprachen sich von dem 25-jährigen Wal positive Impulse für den Tourismus. Um das Tier zu schützen, haben die Behörden einen 50 m-Schutzradius um Keiko vorgeschrieben. Trotz millionenschwerer Investitionen in die Einwilderung zieht der Wal die Gesellschaft von Menschen noch immer der von Walen vor.

(Quelle: BBC News) 13.09.

 

Australische Ausnahme

Vorschrift gelockert

Nach monatelangen Verhandlungen wurde ein Abkommen erzielt, wonach Global Rule One, eine Regel des US-Schauspielerverbands, für australische Produktionen gelockert werden darf. Global Rule One schreibt vor, dass Verbands-Mitglieder nicht unter einem bestimmten Minimum arbeiten dürfen, ganz gleich in welchem Land. Aber die wachsende Zahl von australischen Schauspielern in Hollywood  würde für die australischen Schauspieler sehr ungünstige Bedingungen in ihrer Filmindustrie schaffen.

(Quelle: ScreenDaily.com) 13.09.

 

Kim Hunter gestorben

Im Alter von 79 Jahren

Kim Hunter, Star von Elia Kazans „Endestation Sehnsucht“, starb gestern im Alter von 79. Es war Hunters berühmteste Rolle, für die sie auch den Oskar erhielt. Sie hatte später in vielen weniger bekannten Filmen  gespielt; u. a. hatte sie eine der Hauptrollen in der „Planet der Affen“-Trilogie. Ihre Karriere erreichte ihren Tiefpunkt Ende der 50er Jahren, als sie als kommunistische Sympathisantin von einer in Hollywood einflussreiche Zeitschrift benannt wurde. Sie kam Mitte der 60er zurück.

(Quelle: CNN.com) 12.09.

 

Düstere Aussichten für Film 

Neue Studie

Eine Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), die gestern in München veröffentlicht wurde, prognostiziert düstere Aussichten für die deutsche Filmindustrie. Die Studie erklärt,  es gebe wegen der Situation der Börsenmärkte weniger Geld, um Filme und Fernsehserien zu produzieren. Alle potenziellen Förderungsgelder sind schon verbraucht.

(Quelle: The Hollywood Reporter.com) 12.09.

 

Star Wars im Imax-Format

Ebenso „Apollo 13“

Eine Imax-Version von „Stars Wars: Episode II – Angriff der Klonkrieger“, wird zurzeit von Twentieth Century Fox vorbereitet. Wenn alles glatt läuft, wird die neue Version am 1. November in 70 Imax-Kinos in den USA laufen. Auch eine Imax-Version von „Apollo 13“ soll am 20. September in 20 Kinos gezeigt werden. Den Studio-Bossen zufolge könnte die Imax-Version der „Klonkrieger“ weitere 20 Mio. Dollar zusätzlich zu den 300 Mio. Dollar, die der Film bis jetzt eingefahren hat, bringen. Pläne, die Imax-Version international zu exportieren, sind noch nicht in Sicht.

(Quelle: CNN.com) 11.09.

 

Marketing-Chefin geht

Babelsberg-Studios

Weniger als eine Woche nach dem 90. Geburtstag der Babelsberg-Studios ist die Marketing-Chefin Gabriella Bacher von ihrer Stelle zurückgetreten. Bacher hatte seit letztem Jahr die Aufgabe inne, alle Medienaktivitäten von Vivendi Deutschland, dem Mutterkonzern der „Studio Babelsberg Motion Pictures“ (S.B.M.P.), zu überwachen. In einer offiziellen Presserklärung ließ Vivendi-Chef Thierry Potok verlauten, dass „das gegenseitige Vertrauen für eine weitere Zusammenarbeit zerstört wurde“.

(Quelle: ScreenDaily.com) 11.09.

 

Michael Elphick gestorben

Britischer Serienstar

Michael Elphick, bekannter britischer Star von Serien wie „Boon“ und „Harry“, starb letzten Samstag nach seiner Einlieferung ins Krankenhaus. Elphick hatte seit vielen Jahren mit seinem Alkoholproblem zu kämpfen gehabt, besonders nach dem Tod seiner Lebensgefährtin Julia Alexander in 1996. Elphicks Mutter Joan beschrieb ihren Sohn als einen „sehr ruhigen und sehr netten Mann“. Schon seit seinem zehnten Lebensjahr habe er Schauspieler werden wollen.

(Quelle: MediaGuardian.co.uk) 10.09.

 

Filmfestival Toronto

Miramax sichert sich Rechte an „Jet Lag“

Miramax Films hat, für die Rechte des Film „Jet Lag“ von Daniele Thompson in der USA, Australien, Neuseeland und Südafrika, ein Mio. Dollar gezahlt. Der Film, eine romantische Komödie mit Juliette Binoche und Jean Reno, hatte seiner Weltpremiere auf dem internationalen Filmfestival von Toronto. Der Kauf der Rechten durch Miramax war der erste große Deal im Festival.

(Quelle: ScreenDaily.com) 09.09.
 
Wal in Schwierigkeiten

Free Willy-Hauptdarsteller

Wal Keiko will sich nicht an die Freiheit gewöhnen. Nach Jahren in Erlebnisparks und drei „Free Willy“-Spielfilmen wurde mit einem 20 Mio. Dollar-Programm die Wiedereingliederung des 25-jährigen Wals  in die Natur angestrengt. Vergangene Woche nun ist Keiko in einem norwegischen Fjord aufgetaucht, wo er, wie gewohnt, die Nähe und Aufmerksamkeit von Menschen sucht. Zahlreiche Fans füttern das Tier, wollen mit ihm schwimmen, auf seinen Rücken klettern. Tierschützer fürchten, dass das Tier verlernen wird, sich selbst Nahrung zu suchen. Im Winter, wenn die Fans wegbleiben, könnte dies das Leben des Wals bedrohen.

(Quelle: yahoo) 07.09.

 

Filme auf Abruf

Fox bleibt am Ball

Jim Gianopulos, Vorsitzender von Fox Filmed Entertainment, zerstreute Befürchtungen, Fox könnte sich nach der Aufkündigung einer Zusammenarbeit mit Disney aus dem Vertrieb von Filmen via Internet zurückziehen: Eine eigenständige Beobachtung und zurückhaltende Handlungsweise bedeute keinen Rückzug. Der Aufbau entsprechender Strukturen werde länger dauern, als zunächst angenommen.

(Quelle: mediabiz) 06.09.

 

Kritik an deutschem Kino

Zu düster, zu didaktisch

In Venedig zeigten sich die Kritiker wenig begeistert von den deutschen Beiträgen: Doris Dörries „Nackt“ wurde von einem Kritiker als langweiliges „Strindberg-Stück aus dem Supermarkt“ abgewertet. Winfried Bonengels Drama „Führer Ex“ galt als „zu deutsch, zu düster, zu didaktisch“. Ein italienischer Kritiker sah gar aus Deutschland „nur Langeweile“ kommen.

(Quelle: Cinema.de) 06.09.

 

„Gesundheitsfilme“

„Sex and the City“ nominiert

Für den diesjährigen SHINE (Sexual Health In Entertainment) Preis sind u. a. die Serien „Sex and the City“, „Law & Order: SVU“ und „Will & Grace“ nominiert. Die Auszeichnung, die von den gemeinnützigen Vereinen „Advocates for Youth“ und „The Kaiser Family Foundation“ vergeben wird, erkennt das Verdienst um die Portraitierung gesunden Sex’ an. NBC wurde mit gleich vier Serien am häufigsten nominiert.

(Quelle: Hollywoodreporter) 05.09.

 

Filmförderung

Kürzungen in Dänemark

Dänemarks neuer rechter Kulturminister Brian Mikkelsen will die direkte Finanzunterstützung der Filmindustrie senken. Das bedeutet, die Filmindustrie wird 3,2 Mio. Dollar weniger bekommen. Trotzdem wurden die neuen Maßnahmen der Regierung von Seiten der Filmindustrie ohne Protest hingenommen. Gleichzeitig sollen die jährlichen Investitionen in Filmproduktionen, die von staatlichen Sendern gefördert werden, um 5,3 Mio. Dollar aufgestockt werden. So soll die dänische Filmindustrie letzten Endes jährlich zusätzliche 2,2 Mio. Dollar bekommen. Trotz der Kürzungen, ist die Filmindustrie der Kulturbereich, der am wenigsten von neuen Sparmaßnahmen betroffen ist..

(Quelle: ScreenDaily.com) 05.09.

 

Kritik an „11'09''01“

Keine Sympathie für die USA

Es werden immer mehr kritische Stimmen laut, dass der experimentelle Film „11'09''01“ aus Frankreich wenig Sympathie mit den USA zeige. Der Film zeigt in elf Episoden, wie der Rest der Welt auf die Terroranschläge in Amerika reagiert hat. Für den Film wurden elf internationale Regisseure verpflichtet. Kritiker klagen an, dass in den Filmen eher gezeigt werde, warum die USA die Anschläge verdient hätten. Der Film wird auf der Viennale in Venedig laufen. In den USA scheint er so schnell keinen Verleih zu finden.

(Quelle: Yahoo! News) 04.09.

 

Filmfest Oldenburg

Heute Start

Heute beginnt in Oldenburg das 9. Internationale Filmfest Oldenburg, ein unabhängiges Filmfestival, auf dem Filme wie „Kid’s Return“ von Takeshi Kitano, Kevin Spaceys „Albino Alligator“ sowie „The Limey“ und „Out of Sight“ von Oskargewinner Steven Soderbergh ihre deutsche Erstaufführung feierten. Das Festival läuft bis zum 8. September.

(Quelle: Cinema.de) 04.09.

 

J. Lee Thompson verstorben

Regisseur erlag Herzversagen

J. Lee Thompson, Regisseur von „Die Kanonen von Navarone“, „Ein Köder für die Bestie“, „Die Eroberung des Planeten der Affen“ und „Die Schlacht um den Planeten der Affen“, ist vergangenen Freitag mit 88 Jahren an Herzversagen gestorben. Er arbeitete u. a. mit Stars wie Anthony Quinn, Gregory Peck und Yul Brynner zusammen.

(Quelle: derStandard.at) 03.09.

 

Preis für Cristina Comencini

Montreal Festival

Die italienische Regisseurin Cristina Comencini hat am Montag für ihren Film „The Best Day of My Life“ den Grand Prix of Americas erhalten. Der Film über eine 60-jährige Großmutter, die drei Generationen ihrer Familie unter einem Dach vereinen will, konnte sich gegen 25 Mitbewerber durchsetzen.Andere Preisträger waren der türkische Regisseur Tayfun Pirsemiloglou für „Innowhereland“, der spanische Regisseur Carlos Saura für „Salome“, Diego Arsuaga für „The Last Train“ und Sophie Marceau für „Speak to Me of Love“.

(Quelle: The Hollywood Reporter.com) 03.09.

 

Universal vor Verkauf?

Vivendi auf Diät

Nachdem Vivendi Universal seinen 50-prozentigen Anteil am Vizzavi-Internetportal verkauft hat, steht nun Universal selbst zur Disposition: Entsprechende Gespräche zwischen dem neuen Vorsitzenden Jean-René Fourtou und der Betriebsleitung wurden bestätigt. M. Fourtou will demnächst weitere Treffen mit Universal Music in New York und Universal Studios in Los Angeles führen.

(Quelle: ScreenDaily.com) 01.09.

 

August 2002

 
Horst Wendland gestorben

Vorzeige-Produzent erliegt Krebsleiden

Jahrzehntelang galt er als Erfolgsgarant, produzierte Stoffe, die den deutschen Massengeschmack trafen. Filme wie die Edgar-Wallace oder die Karl-May-Reihe, Loriot und Otto-Streifen brachten ihm große Erfolge ein. Kommerziell weniger erfolgreich waren seine Versuche, anspruchsvolle Filme zu produzieren. Mehrere Produktionen mit Fassbinder oder Ingmar Bergmann blieben reine Achtungserfolge.

(Quelle: Spiegel) 31.08.

 

EM.TV backt noch

Henson-Anteile verkauft

Nachdem die liquiden Mittel im ersten Quartal um 30% auf 90 Mio. Euro reduziert wurden, verabschiedet sich der Konzern nun von der US-Beteiligung Jim Henson. Ein weiterer Schritt zu Konsolidierung: Im Vergleich zum vergangenen Jahr sank der Verlust um 42% auf 70 Mio. Euro, der Umsatz ging von 466 auf 94 Mio. Euro zurück. Im aktuellen Branchenumfeld sind dennoch vorerst keine großen Sprünge zu erwarten.

(Quelle: Handelsblatt.com) 30.08.

 

„Kill Bill“-Dreh gestartet

Quentin Tarantino legt los

Das jüngste Projekt von Autor und Regisseur Quentin Tarantino, das die Geschichte einer Auftragskillerin, die nach einem fünfjährigen Koma wiedererwacht und einen Rachefeldzug startet, geht nach langer Wartezeit endlich in die Drehphase. Mr. Tarantino hatte die Dreharbeiten für die Schwangerschaftszeit von Hauptdarstellerin Uma Thurman verschoben.

(Quelle: Cinema) 30.08.

 

Klage gegen Cage-Film

Autor will Schadenersatz

Nicolas Cages Regiedebüt „Sonny“, das die Geschichte eines Jungen erzählt, der in einem Bordell aufwächst und später zum Stricher wird, droht eine Klage über 2 Mio. Dollar des TV-Autors Robert Dellinger, der sein Urheberrecht verletzt sieht. Laut Mr. Dellinger bedient der Film sich bei vier verschiedenen Drehbücher, die er in den 70er Jahren zusammen mit John Carlen, dem offiziellen Autor von „Sonny“, verfasst habe.

(Quelle: BBC News) 30.08.

 

„7 Days in September“

Doku zum 11. September

Steven Rosenbaums Dokumentarfilm über die Anschläge vom 11. September wird demnächst in New York und später in Boston und Washington gezeigt werden. Der Film will sich weniger auf politische Aussagen als vielmehr auf das Erleben der Menschen konzentrieren. Bereits am Tag des Anschlags hatten sein Team und er unzählige Stunden Rohmaterial gefilmt, das später durch externes Material ergänzt wurde. Rosenbaum: „Ganz gleich, wie viele Geschichten über einzelnes Heldentum und Mut ich erzähle, es bleibt der Tag einer entsetzlichen Tragödie.“

(Quelle: Access Hollywod) 30.08.

 

Welcher Film darf’s sein?

Wunschkino per Internetwahl

Sony Japan will einen neuen Dienst starten, der es Kinogängern ermöglichen soll, vorab Vorstellungen nach Wunsch im Internet zu wählen. Dabei sollen nicht nur aktuelle Filme wie etwa „Spider-Man“ oder „Panic Room“ zur Auswahl stehen, sondern auch Klassiker wie „Easy Rider“, „Taxi Driver“ oder „Lawrence von Arabien“. Sony verspricht den Benutzern ein vielfältigeres Kinoprogramm und sich selbst garantierte Zuschauer.

(Quelle: ScreenDaily.com) 29.08.

 

25-Stunden-DVDs für 2003

Weiteres DVD-Format

Nachdem eine Gruppe von neun Unternehmen (darunter Philips, Samsung und Sony) bereits einen neuen DVD-Standard angekündigt hatte, kontern nun NEC und Toshiba mit ihrem DVD-Modell für die Zukunft: Bis zu 40 GB (entspricht ca. 25 Filmstunden) sollen auf den neuen Scheiben, die bereits für 2003 erwartet werden, Platz finden. Bis die Kompatibilität untereinander und zu bestehenden Standards geklärt ist, dürfte das Käuferinteresse eher zurückhaltend ausfallen.

(Quelle: heute.t-online.de) 29.08.

 

Winnie the Pooh vor Gericht

Milliardenklage gegen Disney

Die Familie des „Winnie the Pooh“-Zeichners Stephan Slesinger verklagt Disney auf die Zahlung von Tantiemen für die Vermarktung der Comicfigur in Milliardenhöhe. Slesinger hält seit 1930 die Rechte an dem kleinen Bären. Für Disney würde ein gerichtlicher Erfolg der Familie ein finanzielles Fiasko bedeuten. Die Erlöse aus „Winnie the Pohh“ machen rund ein Viertel des Disney-Umsatzes aus.

(Quelle: Mediabiz) 28.08.

 

Hollywood in Australien

Amerikanische Filmproduktionen in Sydney

Australien erweist sich als produktionsfreundliches Land. Gerade erst haben die Wachowski Brüder „The Matrix Reloaded“ und „The Matrix Revolutions“ in Sydney abgedreht. Durch die Dreharbeiten sind 110,6 Millionen Dollar in dem Bundesland New South Wales ausgegeben worden. Stolz präsentiert Ministerpräsident Bob Carr die Zahlen. Seit den Olympischen Spielen traue man sich mehr zu und habe keine Angst, der Gastgeber großer Ereignisse zu sein. Steuerliche Vorteile, der schwache Australische Dollar und das gute australische Umfeld ziehe ausländische Filmfirmen an. Es werden weitere Produktionen von Universal und Columbia Pictures folgen u. a. der Science-Fiction-Thriller „The Fountain“ mit Brad Pitt und Cate Blanchett in den Hauptrollen.

(Quelle: Screendaily 28.08.
 
70.000 Jedi-Gläubige

Anerkennung als Religion?

Über 70.000 Australier haben sich bei einer Erhebung dem Jedi-Glauben zugehörig erklärt. Nach einem E-Mail-Aufruf, der den Jedi-Glauben offiziell anerkannt wissen wollte, hatten sich vornehmlich in Australien, aber auch in Großbritannien und Neuseeland Gläubige gemeldet, deren Bekenntnise aber nur zu einem geringen Teil als ernsthaft anzusehen seien, so Chris Brennan, Vorsitzender der Australian Star Wars Appreciation Society.

(Quelle: BBC News) 27.08.

 

Filmfestival in San Sebastian

„The Good Thief“ eröffnet Festival

Neil Jordans Film „The Good Thief“ eröffnet das Filmfestival von San Sebastian in Spanien. Er tritt neben 17 Filmen wie „El Crimen Del Padre Amaro“ von Carlos Carrera oder Paul Scraders „Auto Focus“ um die Auszeichnung der goldenen und silbernen Muschel an. Das Festival findet vom 19. bis 28. September statt.

(Quelle: screendaily) 26.08.

 

Beverley Hills 90210-Star Jason Priestley

Aus Krankenhaus entlassen

Nach weniger als 14 Tagen kann Beverley Hills 90210-Star Jason Priestley das Krankenhaus wieder verlassen. Bei einem Autounfall auf der Rennstrecke Kentucky Speedway hatte er sich schwere Verletzungen zugezogen und verbrachte eine Woche auf der Intensivstation. Priestley wird sich nun in einem Rehabilitationszentrum vollends von seinen Verletzungen kurieren.

(Quelle: bbc) 26.08.

 

Riefenstahl droht Verfahren

Vorwurf: Holocaust-Leugnung

Der Kölner Roma-Verein Rom wirft der umstrittenen Regisseurin Leni Riefenstahl Holocaust-Leugnung vor. Gestützt wird die Anklage auf eine Äußerung Frau Riefenstahls in einem Interview der „Frankfurter Rundschau“, in dem sie beteuert habe, alle in ihrem Film „Tiefland“ mitwirkenden Zigeuner nach den Dreharbeiten wohlbehalten wieder gesehen zu haben. Ihr Anwalt ließ mitteilen, dass Frau Riefenstahl die Äußerung bereits zurückgezogen habe.

(Quelle: Hamburger Abendblatt online) 23.08.

 

Potente in „Blueprint“

Doppelrolle für Franka Potente

Rolf Schübels Fünf-Millionen-Euro-Verfilmung eines Romans von Charlotte Kerner erzählt die Geschichte der hochbegabten Pianistin Iris, die sich auf ihrem Karrierehöhepunkt klonen lässt, nachdem sie erfahren hat, dass sie unheilbar krank ist. Franka Potente spielt sowohl die Mutter als auch die geklonte Tochter.

(Quelle: Cinema) 23.08.

 

Unzufriedener Corelli-Autor

Hollywood statt Kunst

Der Autor des Romans „Corellis Mandoline“, Louis de Bernieres zeigte sich auf dem Edinburgh Book Festival enttäuscht über die gleichnamige Verfilmung von John Madden mit Nicolas Cage und Penelope Cruz in den Hauptrollen. Als er die Rechte verkauft habe, habe er mit einer europäischen, vielleicht sogar italienischen Adaption seiner Liebesgeschichte, die auch die Greuel des zweiten Weltkriegs nicht ausspart, gerechnet.

(Quelle: BBC News) 23.08.

 

Kontroverse um Hitler-Doku

Hitlers Jugend

Der amerikanische TV-Sender CBS plant eine Mini-Serie über Adolf Hitlers Jugend, die basierend auf Ian Kershaws Biografie Hitler nicht als Monster, sondern als Mensch zeigen soll. Bereits im Vorfeld entfachte das Unterfangen heftige Debatten. Die geplante Programmplatzierung wurde in der Presse als Quotenfang abgestraft. Vertreter historischer und jüdischer Organisationen stellen die Sinnhaftigkeit des Projekts infrage und befürchten Auftrieb für antisemitische Tendenzen. CBS-Chef Leslie Moonves verteidigt das Projekt: „Wir vergessen, dass [Hitler] letztlich ein Mensch war. Ich sage nicht, dass er ein guter Kerl war. Er war ein schlechter Kerl.“

(Quelle: Spiegel online) 22.08.

 

Doku-Magazin auf Ki.Ka

Anspruch für die Kleinen

Nachdem die zahlreichen Rückmeldungen zu den Anschlägen des 11. Septembers das Interesse der jungen Zuschauer an anspruchsvollen Themen belegt hatten, will der Kinderkanal am 14. September mit „Fortsetzung folgt“ ein neues Format starten, das jeden Samstag um 10:00 Uhr junge Zuschauer mit ansprechenden Beiträgen versorgen will. Großer Wert wird dabei auf die Teilnahmemöglichkeit der Zuschauer via Telefon, Fax, E-Mail und TED gelegt.

(Quelle: Hamburger Abendblatt online) 22.08.

 

Hilfe für Hochwasserschäden in Kinos

FFA und HDF helfen Kinos und Videotheken

Je 250.000 Euro stellen die Filmförderungsanstalt (FFA) und der Hauptverband Deutscher Filmtheater e. V. (HDF) für Kinos zur Verfügung, die durch die Hochwasserkatastrophe Schäden erlitten haben. Auf die FFA-Mittel haben zusätzlich geschädigte Videotheken Zugriff. FFA-Verwaltungsrat Eberhard Junkersdorf bezeichnete die Unterstützung als Selbstverständlichkeit und versprach weitere Maßnahmen, „um die betroffenen Unternehmen der Branche nachhaltig zu unterstützen.“

(Quelle: Filmzeitung.de) 22.08.

 

Werbeflaute bei Fernsehsendern

Fünf Prozent Rückgang erwartet

Im Vergleich zum Vorjahr würden die Werbeeinnahmen dieses Jahr um etwa fünf Prozent sinken, so Urs Rohner, Vorstandsvorsitzender von ProSiebenSAT.1. Auf der Telemesse in Köln lecken die Sender ihre Wunden und buhlen um Werbegelder, indem sie Freispots und Rabatte gewähren. Sowohl die Öffentlich-rechtlichen als auch die Privaten bemühen sich um ihr Senderprofil, um Werbekunden zielgruppengerechte Plätze anbieten zu können. Die Konzepte reichen vom Filmliebhaber-Programm über Comedy bis zu weiteren Gerichts- und Castingshows.

(Quelle: Hamburger Abendblatt online) 21.08.

 

Leni Riefenstahl wird 100

Umstrittene Filmemacherin feiert Geburtstag

Morgen wird die umstrittene Filmemacherin und Fotografin Leni Riefenstahl, deren Propaganda-Filme die Ästhetik des Dritten Reiches definiert haben, 100 Jahre alt. Heute ist sie insbesondere wegen ihrer wunderschönen Unterwasseraufnahmen im Blickfeld der Öffentlichkeit. Die immer wieder ins Kreuzfeuer der Kritik geratene Künstlerin hat sich in mancher Hinsicht von ihrer Vergangenheit distanziert, mehr aber noch verleugnet. Bis heute bewegen sich Charakterzeichnungen der nach wie vor aktiven Riefenstahl zwischen wegweisendem Genie und unverbesserlicher Faschistin.

(Quelle: Hamburger Abendblatt online) 21.08.

 

Verkürzte Berlinale

Elf Tage für mehr Profil

Die kommende Berlinale soll vom 6. bis 16. Februar stattfinden und damit einen Tag kürzer ausfallen als bisher. Festival-Direktor Dieter Kosslick verspricht sich von der Verkürzung eine bessere Profilierung der Veranstaltung, deren Organisation in der Vergangenheit teilweise in die Kritik geraten war. Am Tag nach der Preisverleihung, die bereits für den 15. Februar angesetzt ist, sollen mehrere Filme aus dem Festivalprogramm erneut in ausgewählten Kinos aufgeführt werden, um den Kampf um die letzten Karten zu entzerren.

(Quelle: Cinema) 21.08.

 

Geld für Al-Qaida-Videos

CNN und CBS bezahlten unbekannte Quellen

Sowohl CNN als auch CBS ließen vermutlich Geld springen, um an Videos des Terrornetzwerks zu gelangen, die Giftgasexperimente zeigen. Die Sorge, Gelder könnten auf Konten der Terroristen geflossen sein, zerstreuten die Sender, nachdem man zunächst einen Geldfluss dementiert und sich dann über die Summe bedeckt gehalten hatte: Es seien Beträge im unteren fünfstelligen Bereich (dem Vernehmen nach um die 30.000 Dollar) gezahlt worden, deren Empfänger außerhalb terroristischer Kreise stünden und aus Personenschutzgründen nicht Preis gegeben werden dürften. Ähnliche Handel waren bereits für Material des Anschlags vom 11. September geschlossen worden.

(Quelle: MSN) 21.08.

 

Vivendi

Fusion mit Liberty im Kabelgeschäft?

Liberty und Vivendi scheinen im Moment Vorgespräche über eine Zusammenlegung ihrer Kabelgeschäfte zu führen. Bei einer Fusion der beiden Kabelprogrammsparten würde einer der größten Unterhaltungskonzerne entstehen. Liberty hätte bei einem Zustandekommen der Pläne maßgebliche Beteiligungen an Vivendi Universal Entertainment, News Corp Ltd., Sydney und AOL Time Warner Inc. sowie Dulles.

(Quelle: handelsblatt) 20.08.

 

Filmbranche

Immer mehr Kinobesucher in Europa

Nach einer Studie von Dodona Research werden es bis im letzten Jahr 1 Milliarde verkaufte Kinokarten. Im Jahre 2006 werde die 7,6 Milliarden-Grenze erreicht werden. Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien und Großbritannien stellen die größten europäischen Märkte dar. Die Studie zeigt außerdem, dass entgegen einer weitverbreiteten Meinung den Multikomplexkinos keine herausragende Rolle bei der Entwicklung der Filmbranche zukommt. Vielmehr sei dieser Trend einer Erhöhung des Lebensstandards und einer größeren Freizeitkultur zuzuschreiben. Auch eine befürchtete Amerikanisierung durch Multiplexkinos sei nicht eingetreten. Vielmehr seien vor allem heimische Produktionen in den letzten Jahren sehr erfolgreich gewesen.

(Quelle: screendaily) 20.08.

 

Gaspard Noés „Irréversible“

Verbot statt Schneidetisch

Gaspard Noé, Regisseur des Filmes „Irréversible“ hat die britische Filmzensur aufgefordert, seinen Film lieber nicht zuzulassen, anstatt Szenen herauszuschneiden. Der Film, der auch auf dem Filmfest in Cannes gezeigt wurde, hat bis jetzt starke Reaktionen bei den Zuschauern hervorgerufen. Viele haben den Kinosaal vorzeitig verlassen. Noé warnt davor, da der Film rückwärts erzählt wird und man dadurch nicht das volle Filmerlebnis bekomme. Der Film zeigt unter anderem eine anale Vergewaltigung in Echtzeit.

(Quelle: screendaily) 19.08.

 

Digitalkameras

Leistungsgrenze erreicht

Besitzer einer digitalen Kamera mit einer Auflösung von 6 Millionen Pixel brauchen sich wohl keine Sorgen zu machen, dass das Gerät innerhalb kurzer Zeit veralten könnte. Mit dieser Anzahl an Bildpunkten sei erst einmal die Grenze in der digitalen Fotographie erreicht. Allerdings bräuchte man jetzt, um die hohe Auflösung optimal nutzen zu können, bessere Objektive. Die Hersteller werden nun wohl versuchen, ihre Produkte über Design und Größe zu vermarkten.

(Quelle: handelsblatt) 19.08.

 

Prüde Presse in Seattle

Werbeverbot für spanischen Film

Obwohl der Film „Sex and Lucia“ beim Filmfest in Seattle mehrfach ausgezeichnet wurde, weigern sich die örtlichen Zeitungen, Werbung für den Film zu schalten. Seattle Times und Seattle Post-Intelligencer, die auch zu den Sponsoren des Festivals gehörten, erklärten übereinstimmend, der Film enthalte einige eindeutige Szenen und passe somit nicht zum Konzept der Zeitung. „Sex and Lucia“ läuft heute in Seattle an.

(Quelle: bbc) 16.08.
 
Auch Russland will digitales Fernsehen

Kein Geld für digitale Revolution

In Russland wird um die Einführung des digitalen Fernsehens gerungen. Gennady Skylar, Chef des Russischen Rundfunks, hat ein staatliches Darlehen von 3 Milliarden Dollar für die Umstellung von analogem auf digitales Fernsehen innerhalb der nächsten 5 Jahre beantragt. Er befürchtet, Russland werde vom digitalen Europa abgeschnitten, falls die Gelder nicht bewilligt werden. Im Kommunikations- Ministerium zeigte man sich allerdings amüsiert von derlei Ansinnen und hält den Zeitplan für unrealistisch.

(Quelle: Hollywoodreporter) 16.08.
 
Zweiter Rücktritt in Berlinale Team

Organisatorin des Kinderfilmfestes geht

Nach Wolfgang Jacobsen, Organisator der Retrospektive, ist nun auch die Verantwortliche des Kinderfilmfestes, Renate Zylla, zurückgetreten. Über ihre Gründe kann im Moment nur spekuliert werden. Berichte, dass dem Kinderfilmfest Gelder gestrichen wurden, werden von Berlinale-Pressesprecherin Frauke Greiner nicht bestätigt. Nächsten Dienstag, wenn Zylla aus ihrem Urlaub wieder kommt, wird es ein Gespräch zwischen ihr und Festivalleiter Dieter Kosslick geben.

(Quelle: screendaily) 14.08.

 

Ärger mit Kirche

Liebesgeschichte ärgert Bischöfe

Der mexikanische Film „El Crimen del Padre Amaro“ hat eine Welle der Entrüstung in der katholischen Kirche ausgelöst. Der Film erzählt die Geschichte eines jungen Priesters, der sich in ein 16-jähriges Mädchen verliebt und zeigt sowohl Sex- als auch Drogenszenen. Die mexikanische Bischofskonferenz war empört über den Film und überlegt, rechtliche Schritte gegen die mexikanische Regierung einzuleiten, die dem Film Fördermittel zur Verfügung gestellt hatte. Hauptdarsteller Gael Garcia Bernal sieht es gelassener. Es sei ein ehrlicher Film und würde deshalb starke Emotionen hervorrufen.

(Quelle: bbc) 14.08.

 

Wenn die Pubertät Harry Potter angreift

Rennen gegen die Zeit um Kinderstars

Die Macher von Filmen wie „Harry Potter“ oder „Spy Kids“ versuchen gegen das Eintreten der Pubertät ihrer Hauptdarsteller anzurennen. Solange ihre Darsteller noch kindlich und niedlich aussehen produzieren sie einen Film nach dem anderen. Es ist üblich, ein halbes Jahr Drehpause zwischen den einzelnen Filmen einzulegen, da die Filmfiguren auch älter werden und die Kinder mit ihrer Rolle mitwachsen. Nicht alle Folgen von „Harry Potter“ können mit der gleichen Besetzung gedreht werden, da drei der sieben Bücher der Serie noch nicht veröffentlicht sind. Neben dem Drehen muss außerdem auch noch die Ausbildung der Kinder berücksichtigt werden. Denn nur auf diese Weise haben die jungen Schauspieler später einmal eine Alternative zum Filmgeschäft – wenn sie nicht mehr als Kinderstars gefragt sind.

(Quelle: cnn) 13.08.

 

Schwerer Autounfall

Beverly Hills 90210-StarJason Priestley

Der frühere Serienstar ist mit seinem Rennfahrzeug von der Bahn abgekommen und mit 180 mph gegen eine Mauer gerast. Es ist nicht sein erster Rennunfall, bereits 1995 hatte er einen Speedboat-Unfall und 1999 einen Autounfall in den Hügeln um Hollywood. Nach Auskunft der Ärzte hat er trotz einiger Knochenbrüche sehr  viel Glück gehabt.

(Quelle: cnn) 12.08.
 
Cannes-Festival

Noch immer Zoff um Quinzaine

Marie-Pierre Macia, die bisherige Leiterin der 1968 ins Leben gerufenen Reihe kämpft mit allen Mitteln um Ihre Position. Von 1969 bis 1999 hatte Pierre-Henri Deleau die Reihe geleitet und dem internationalen Autorenkino aus einer sehr cinephilen Perspektive ein Forum geboten. Die Auswahl von Frau Macia in den vergangenen Jahren ist stark kritisiert worden, deshalb sei ihr Vertrag nicht erneuert worden.

(Quelle:LE Monde) 12.08.

 

Goldener Leopard in Locarno

Auszeichnung für „Das Verlangen“

Der Spielfilm von Iain Dilthey ist bei den internationalen Filmfestspielen in Locarno mit dem Goldenen Leoparden ausgezeichnet worden. 22 Filme liefen im Wettbewerb um diese Auszeichnung. Der gebürtige Schotte Dilthey erzählt in dem Film die Geschichte einer unglücklichen Pfarrersgattin, gespielt von Susanne-Marie Wrage. Der Preis ist mit über 61000 Euro dotiert.

(Quelle: n-tv) 11.08.

 

Charlton Heston: Alzheimer

Abschied per Video

Der amerikanische Schauspieler („Ben Hur“, „Die zehn Gebote“, „Im Zeichen des Bösen“) hat sich nach einer Alzheimer-Diagnose seiner Ärzte per Video von seinem Publikum verabschiedet. Er möchte die Zuschauer von nun an von seinem Leben ausschließen, sagte er in seiner Abschiedsrede. Der 77 jährige Heston hatte sich in den letzten Jahren vor allem als Lobbyist der Waffenindustrie hervorgetan. Sein Freund, Ex-US Präsident Reagan leidet seit 1994 an Alzheimer.

(Quelle: CNN) 10.08.

 

Digitaler Zwang ab 2007

Einbau von digitalen Empfängern

Eine landesweite Kommission hat in den USA entschieden, dass bis zum Jahr 2007 alle Fernsehgerätehersteller in ihre Geräte einen Empfänger für digitale Signale einbauen müssen. Die Kommission erhofft sich dadurch eine Aufwertung des Rundfunks, denn HDTV (High Definition Television) ist nicht nur eine neue Form, sondern eine neuen Möglichkeit für das Fernsehen.

(Quelle: hollywoodreporter.com) 09.08.
 
Ein Leben nach der Serie

Fans spinnen Geschichten weiter

Von vielen Serien ist die letzte Staffel längst abgedreht und sie flimmert in der zigsten Wiederholung über den Bildschirm. Ihre Fans können trotzdem nicht genug von ihren Lieblingsserien bekommen. Im Internet haben sich deshalb Gemeinden der Fan-Fiction-Schreiber gegründet, die die Geschichten weiterspinnen.

(Quelle: Stern) 09.08.

 

Italiens Fernsehlandschaft

Politisch korrekte Verteilung?

Seit Italiens staatliche Fernsehanstalten unter Berlusconis Kontrolle sind, ist der Anteil der Sendezeit für die Opposition um 10% gefallen. „RAI Nachrichten geben zunehmend die Stimmen der Regierung wieder, während die Meinung der Opposition drastisch vernachlässigt wird.“, teilte der Pressesprecher der Opposition mit. Silvio Berlusconi ist Eigentümer der drei größten kommerziellen Kanäle Italiens und als Ministerpräsident hat er auch indirekt die Kontrolle über die staatliche Fernsehanstalt RAI. Dadurch hat er Einfluss auf über 90% der Fernsehausstrahlungen im ganzen Land.

(Quelle: Gurdian) 08.08.
 
Dustin Hoffman

Weltstar wird 65

Eigentlich wollte Dustin Hoffmann, der Heute 65 Jahre alt wird, Konzertpianist werden, jedoch wurde er durch die Filmbegeisterung seiner Familie angesteckt. Von einem Musikkonservatorium wechselte er an den Broadway, um die Schauspielerei zu erlernen. Zu einigen seiner bekanntesten und wichtigsten Filme zählen z. B. „Die Reifeprüfung“, „Kramer gegen Kramer“ und „Rain Man“. In seiner bisherigen vier Jahrzehnte umfassenden Karriere wurde er bereits zwei mal mit dem Oscar ausgezeichnet.

(Quelle: n-tv) 08.08.
 
Paris feiert Tati

2 Jahrzehnte zu spät

In Paris, oder besser gesagt in ganz Frankreich, wird derzeit Jacques Tati gefeiert. Mehrere Bücher sind gerade erschienen, und in der Rue de Tournon im französischen Architektur-Institut läuft eine Ausstellung, die Tati als einen der großen Zivilisationskritiker seiner Zeit würdigt. Vor allem aber ist sein Film „Playtime“ wieder zu sehen, das Meisterwerk, für das Jacques Tati neun Jahre seines Lebens hingab, all sein Geld und auch seine Gesundheit. Im November vor 20 Jahren starb er an einer Lungenembolie.

(Quelle: Süddeutsche Zeitung) 07.08.
 
Ally McBeal Darsteller gestorben

Josh Ryan Evans

Der erst 20 Jahre alte Schauspieler starb an Herzproblemen, wie ein Pressesprecher mitteilte. In der Serie Ally McBeal trat er als Wunderkind Anwalt Oren Koolie auf. Der nur 97 cm große Evans, damit einer der kleinsten Darsteller Hollywoods, hatte eine seltene Krankheit die seinen Körper am wachsen hinderte.

(Quelle: CNN.com) 07.08.
 
KirchMedia Verkauf

Nur wenige echte Bieter

Kurz vor Beginn der entscheidenden Verkaufsrunde werden bei den Verkäufer der insolventen KirchMedia die seriösen von den unseriösen Geboten getrennt. Zur Zeit gelten bestenfalls drei der sieben Interessenten für ernsthaft, berichtete die „Financial Times Deutschland“. Die möglichen Kandidaten sind die Commerzbank, die mit dem Hollywood-Studio Colmbia zusammenarbeitet, das Konsortium der Verlage Springer, Bauer, Spiegel und HypoVereinsbank sowie der US-Medienkonzern Viacom der unter anderem die Sender MTV, CBS und die Paramount Studios betreibt.

(Quelle: Spiegel) 06.08.
 
Leiter der Berlinale-Retrospektive geht

Filmhistoriker Wolfgang Jacobsen

Seit nunmehr zwölf Jahren war Wolfgang Jacobsen für die Retrospektive verantwortlich, seine Nachfolger wird Direktor Hans Helmut Prinzler sein. Laut dem Tagesspiegel habe Jacobsen selbst darum gebeten, ihn von seinen bisherigen Aufgaben zu entbinden. „Es hat eine Reihe von Konflikten gegeben. Ich ziehe die Konsequenz, weil ich nicht glaube, unter diesen Bedingungen zum Erfolg der Veranstaltung beitragen zu können.“ Dem Vernehmen nach handelt sich dabei hauptsächlich um unüberbrückbare Differenzen mit der Berlinale-Leitung.

(Quelle: Der Tagesspiegel) 05.08.
 
Leo Kirch unter Verdacht

Ansprüche  könnten ihn persönlich betreffen

Durch die Pleite von Medienmogul Leo Kirch kann es noch zu gravierenden juristischen Folgen für den Firmengründer, sein Management und den Aufsichtsrat der insolventen KirchMedia kommen. Zurzeit dokumentieren Wirtschaftsprüfer die Geldströme, die vor der Insolvenz in und aus dem Unternehmen geflossen sind. Nach Vorliegen der Ergebnisse könnten sich daraus juristische Ansprüche vor allem gegen Leo Kirch und seinen Vize Dieter Hahn ergeben – sowohl zivilrechtlich als auch strafrechtlich: „Das ginge in den Bereich der Untreue“, so ein Gläubigervertreter.

(Quelle: Spiegel) 05.08.

 

Disney macht weniger Gewinn

Ärger beim Unterhaltungsriesen

Im dritten Quartal diesen Jahres hat der Walt Disney-Konzern rund 5,8 Mrd. Dollar umgesetzt und damit den Vorjahreswert um drei Prozent verfehlt. Dies sei hauptsächlich Zurückzuführen auf einen Besucherrückgang in den Disney-Themenparks. Aber auch das TV-Geschäft verzeichnete einen zehnprozentigen Umsatzrückgang. Einzig der Studio-Bereich kann noch einen Anstieg verbuchen. Dafür sorgte zum größten Teil der Kassenschlager „Lilo & Stitch“. Aber so wie es aussieht wird auch das vierte Quartal nicht sonderlich rosig werden.

(Quelle: hollywoodreproter.com) 02.08.

 

Trickfilme im Internet

Digitales Animieren leichtgemacht

Die Seifenblase der Internet-Wirtschaft ist geplatzt. Aber die der kreativen Web-Kunst schillert weiter in den schönsten Farben. Zeichnerisches Talent und etwas Geschick als Programmierer verbinden sich zu einer eigenen Art von Zeichentrickfilmen, die im Internet eine wachsende Fangemeinde finden. Das wichtigste Werkzeug der Online-Trickfilmer ist das Animationsprogramm Flash aus dem Hause Macromedia. Mit diesem Werkzeug wird es vielen Benutzern leicht gemacht, eigene kleine, digitale Trickfilme zu erstellen und diese online zu präsentieren. Beispielhaft die Homepage von Joe Sparks.

(Quelle: n-tv) 01.08.
 
 
Kein Bollywood in Kabul

Singende Frauen Tabu

Nach dem Sturz des Taliban-Regimes war die neue Regierung u. a. durch liberale Kulturpolitik aufgefallen: Erstmals waren Filmvorführungen und vielfältige Radioausstrahlungen wieder erlaubt. Jetzt hat Mohammed Ischak, Chef des Staatsrundfunks und Kommandeur der Nordallianz die Schrauben wieder angezogen: Filme aus der blumig-romantischen Bollywood-Fabrik und Frauengesang im Radio sollen fortan wieder verboten sein.

(Quelle: Spiegel online) 30.08.

 

Sperrige Sinatra-Bio

Hauptrolle: Dennis Hopper

Der „Easy Rider“-Hauptdarsteller soll in einer britischen Produktion den berühmten Sänger Frank Sinatra verkörpern. Entgegen der Hoffnungen zahlloser Fans soll der Film sich besonders auf die unangenehmen Seiten des Sängers konzentrieren, der bei Auslandsauftritten durch sein grobes Verhalten negativ auffiel. Der streitbare Produzent Nik Powell gehört ebenso zum Team wie die Schauspielerinnen Melanie Griffith und Portia de Rossi.

(Quelle: Cinema) 30.08.

 

Salma Hayeks neuer Film

„Frida“-Premiere in Venedig

Auf dem Filmfest in Venedig hat Salma Hayek ihren neuen Film, Julie Taymors „Frida“, vorgestellt, der die Geschichte der mexikanischen Malerin Frida Kahlo erzählt. Die unbequeme Biografie über eine kommunistische, haarige und bisexuelle Frau schien wenig attraktiv, lockte dessen ungeachtet aber auch Madonna und Jennifer Lopez, die jedoch den Kürzeren zogen. An Mrs. Hayeks Seite spielt Koautor Edward Norton.

(Quelle: Access Hollywod) 30.08.

 

Drohende Folgekosten

BBCs Digitalfernsehen

Über eine Millionen ITV Digital-Abonnenten könnten möglicherweise demnächst zur Kasse gebeten werden, wenn Sie weiterhin BBCs neuen digitalen Dienst nutzen möchten. Die Set-Top-Boxen waren den Abonnenten ursprünglich kostenlos zur Verfügung gestellt worden, um mit der Konkurrenz mithalten zu können. Nachdem ITV Digital in Schwierigkeiten geraten war, haben inzwischen zwei Käufer Interesse an dem Dienst bekundet. Fachleute vermuten, dass der spätere Käufer den Benutzern Zusatzkosten in Rechnung stellen wird, wenn sie ihre Geräte behalten wollen.

(Quelle: Media.guardian.co.uk) 29.08.

 

Betamax wird eingestellt

Service und Kassetten bleiben

Betamax-Erfinder Sony hat angekündigt, dass die Produktion entsprechender Abspielgeräte 20 Jahre nach der Einführung demnächst auslaufen werde, Service und Kassettenproduktion jedoch vorerst weiterlaufen solle. In Kennerkreisen genießt das Format ein hohes Ansehen wegen seiner guten Bild- und Tonqualität. Dennoch verlor es den Kampf gegen das übermächtige VHS-Format, das von der Industrie und den Endverbrauchern letztlich vorgezogen wurde.

(Quelle: BBC News) 29.08.

 

Ungarischer Kassenschlager

Titanic geschlagen

Gabor Herendis Film „A Kind of America“ hat alle ungarischen Kassenrekorde geschlagen. Den Film über einen jungen Filmemacher, der darauf hofft, seinen ersten Film machen zu können, haben bereits 480.000 Ungarn gesehen. Seit 29 Wochen steht er in den Top-Ten Ungarns und hat damit bereits Titanic verdrängt, der nur 28 Wochen in der ungarischen Favoritenliste war.

(Quelle: Screendaily) 28.08.

 

Filmnachwuchs

First Steps Awards

In Berlin sind zum dritten Mal seit 2.000 junge Filmemacher mit dem „First Steps Awards“ ausgezeichnet worden. Der Wettbewerb wurde u. a. initiiert von den Produzenten Bernd Eichinger (Constantin Film) und Nico Hoffmann (teamWorx) und Stefan Aust (SPIEGEL TV). Die Auszeichnungen sind insgesamt mit 72.000 Euro dotiert. Ausgezeichnet wurden die besten Filme in den Kategorien „Kurz- und Animationsfilm“, „Spielfilm bis 60 Minuten“, „abendfüllender Spielfilm“, „Dokumentarfilm“, sowie dieses Jahr neu dabei „Werbefilm“.

(Quelle: Spiegel Online) 28.08.

 

Warner-Größe verstorben

Ted Ashley 80-jährig verstorben

Von 1969 bis 1980 möbelte Ted Ashley als Vorsitzender und Generaldirektor die bis dahin Verlust behaftete Produktionsfirma zu einem traditionsreichen Branchenriesen auf. Unter seiner Leitung wurden heutige Klassiker wie „Uhrwerk Orange“ und „Der Exorzist“ ermöglicht, Filmgrößen wie Clint Eastwood, Stanley Kubrick und Barbra Streisand unterstützt.

(Quelle: BBC News) 27.08.

 

Viva

Geringerer Verlust und Umsatzanstieg

Der Musiksender Viva hat heute Zahlen vorgelegt nach denen er einen Umsatzanstieg von sieben Prozent in den ersten sechs Monaten des Jahres im Vergleich zum Vorjahr verzeichnen konnte. Die Bilanz konnte außerdem durch die Verkaufserlöse eines Firmenanteils von 49 Prozent an AOL Time Warner verbessert werden. Insgesamt werde das Geschäftsjahr 2002 durch die Flaute auf dem Werbemarkt jedoch mit einem Umsatzrückgang von 10 Prozent abgeschlossen werden.

(Quelle: Handelsblatt online) 26.08.

 

Film in Zeitlupe

„Der schwarze Falke“ läuft fünf Jahre

Der schottische Videokünstler Douglas Gordon wird seinen Lieblingswestern „Der schwarze Falke“ von John Ford auf dem Gelände des norwegischen Telekommunikations-Konzerns Telenor in Zeitlupe ablaufen lassen, und zwar Bild für Bild. Die Projektion des Filmes wird fünf Jahre dauern. 1993 gewann Gordon für seine Projektion „24 Hour Psycho“ den Turner Award. „Zeitlupe“, so erklärt Gordon, „lässt uns Sachen erkennen, die wir nie sehen sollten“

(Quelle: Spiegel Online) 26.08.

 

Walter Gillers Geburtstag

Schauspieler wird 75

Zusammen mit seiner Frau Nadja Tiller will er in Castagnola bei Lugano das Fest ohne viel Aufhebens begehen. In zahlreichen Filmen trat Herr Giller mal als Charakterkopf, mal als Komödiant in Erscheinung. Seine Leistungen in „Rosen für den Staatsanwalt“ und „Zwei unter Millionen“ wurden mit dem Bundesfilmpreis geehrt.

(Quelle: Hamburger Abendblatt online) 23.08.

 

„Wie die Karnickel“

Sondererlös als Spende

Ab 1. September sollen in Cinestar-Filmpalästen Sondervorführungen von Sven Unterwaldts neuem Kinofilm, der auf einem Ralf-König-Comic basiert, Spendengelder für die Hochwasserhilfe des Deutschen Roten Kreuzes einbringen. Der Film erzählt die Geschichte von zwei gegensätzlichen Nachbarn – der eine hetero, der andere schwul – die sich mit ihrem frischen Single-Dasein abfinden müssen und rasch in turbulenten Verwicklungen wiederfinden.

(Quelle: Cinema) 23.08.

 

Programm des New York-Festival

Steilvorlage für Oscar-Nominierungen

Das renommierte New York Film Festival, das am 27. September mit Alexander Paynes „About Schmidt“ eröffnet wird, auf dem Höhepunkt Paul Thomas Andersons „Punch-Drunk Love“ und als Schlussvorführung Pedro Almodóvars „Hable con ella“ zeigt, hat sein Programm vorgestellt. U. a. werden Aki Kaurismäkis Cannes-Gewinner „Mies vailla menneisyyttä“, Marco Bellocchios „L'ora di religione (Il sorriso di mia madre)“ und Paul Greengrass' „Bloody Sunday“ gezeigt.

(Quelle: BBC News) 23.08.

 

DiCaprio vor der Wahl

Luhrmann oder Scorsese

Nach Abschluss seines laufenden Projekts „Gangs of New York“ von Martin Scorsese hat Schauspieler Leonardo DiCaprio die Qual der Wahl: Entweder wird er in Baz Luhrmanns („William Shakespeares Romeo & Julia“, „Moulin Rouge“) „Alexander the Great“ mitspielen oder erneut in einem Scorsese-Film auftreten, als exzentrischer Milliardär Howard Hughes.

(Quelle: n-tv.de) 22.08.

 

Deutscher Tobis droht Aus

Noch kein Produktionsbudget

Das Konzept von StudioCanal, in europäischen Ländern Produktionsarme zu installieren, um gemeinsam eine Größe im Euromarkt zu werden, ging nicht auf: Das Wachstum blieb hinter den Erwartungen zurück und wichtige Ressourcen wanderten ersatzlos in die USA ab. Was sich laut TSC-Produzentin Wiebke Toppel bereits vor einem Jahr abgezeichnet habe, nimmt nun Kontur an: Dem deutschen Produktionsarm wurde bis jetzt noch kein neues Produktionsbudget aus Paris bewilligt.

(Quelle: mediabiz) 22.08.

 

Hochwasser bringt Quote

Großer Informationsbedarf

Nicht nur die öffentlich-rechtlichen Sender betreiben enormen personellen und technischen Aufwand, um über die Flutkatastrophe zu berichten, auch die Privaten entsenden Sonderteams in die Krisengebiete. Gelohnt wird der Aufwand den Sendern mit überdurchschnittlichen Einschaltquoten. Besonders der Nachrichtensender n-tv profitiert von teilweise vielfachen Zuschauerzahlen.

(Quelle: Handelsblatt.com) 22.08.

 

Schauspielerschwund bei Donna-Leon-Reihe

Joachim Król und Barbara Auer sagen ab

Nachdem Joachim Król seine weitere Mitwirkung in der ARD-Filmreihe zugunsten des Kinofilms „Lautlos“ abgesagt hatte, hat nun auch Barbara Auer ihren Ausstieg signalisiert. Berichten zufolge erwarte sie im November ihr zweites Kind, nach dessen Entbindung sie erst mal kürzer treten wolle. Króls Rolle wurde bereits mit Uwe Kockisch neu besetzt; für Barbara Auer muss spätestens bis zum Drehstart am 26. September eine Neubesetzung gefunden werden.

(Quelle: Hamburger Abendblatt online) 22.08.

 

Staraufgebot in Marokko

Prominenz auf dem Festival der Toleranz

Vom 18. bis 22. September werden auf dem Marakech International Film Festival unter anderem David Lynch, Francis Ford Coppola, Martin Scorsese, Catherine Deneuve und Monica Belucci erwartet. Das unter der Schirmherrschaft von König Mohammed VI. stehende Festival will sich für mehr Toleranz durch ungebrochenen Ideen- und Erfahrungsaustausch stark machen. Die hohe Stardichte hat für das Festival besonderen symbolischen Wert, da letztes Jahr aufgrund der Terroranschläge in den Vereinigten Staaten zahlreiche Gäste ihr Kommen abgesagt hatten.

(Quelle: ScreenDaily.com) 21.08.

 

Sender starten Hilfsaktionen

Spenden, Auktionen, Sondersendungen

Die ARD veranstaltete zusammen mit der Bild-Zeitung eine Benefizgala; der MDR versteigerte eine Andy-Warhol-Ausgabe des Brockhaus sowie „Brisant“- und „Fakt“-Fanartikel; SAT.1 versteigert das Fußballtrikot von Paul Breitner; Jürgen Fliege startete einen Spendenaufruf und RTL spendete zusammen mit dem „Stern“ und der „Sächsischen Zeitung“ je 100.000 Euro. Morgen will das ZDF ein Solidaritätskonzert veranstalten. Bisher kamen mehr als 24 Mio. Euro zusammen.

(Quelle: Hamburger Abendblatt online) 21.08.

 

Deutsche Filme in Toronto

20 Produktionen in verschiedenen Kategorien

Vom 5. bis 14. September zeigt das Toronto International Film Festival zahlreiche internationale Produktionen, unter denen sich auch 20 deutsche Filme und Koproduktionen befinden. Die Freude in hiesigen Fachkreisen dürfte allerdings gedämpft werden durch die Tatsache, dass ein nicht unerheblicher Anteil der Filme Koproduktionen sind, deren deutsche Identität nicht viel deutlicher hervortritt als der französische Anteil an „Mulholland Drive“ oder der italienische an „Nikita“.

(Quelle: Filmzeitung.de) 21.08.

 

De Niro klagt wegen Foto

1 Mio. Dollar wegen Paparazzo-Aufnahme

Auf ihrer gemeinsamen Geburtstagsfeier wurden die befreundeten Schauspieler Robert de Niro und Sean Penn beim Ausblasen der Geburtstagskerzen von einem Sensationsreporter fotografiert, der seine Aufnahme prompt zur Veröffentlichung feilbot. De Niros Anwalt bezeichnete das Eindringen des Reporters in de Niros New Yorker Loft als rechtswidrig. Dem widersprach die Fotoagentur „Celebrity Vibe“ mit der Begründung, der Fotograf sei geladener Gast gewesen. Nun werden die Gerichte über die mit 1 Mio. Dollar Streitwert bezifferte Frage befinden müssen.

(Quelle: BBC News) 21.08.

 

Zensur

Indischer Anti-Kriegs-Film wird geschnitten

Der indische Dokumentarfilm „Peace and War“ soll geschnitten werden, da er der Zensurbehörde zufolge Szenen enthält, die die Bevölkerung desensibilisieren und entmenschlichen könnten. Regisseur Patwardhan erklärt, sein Film werde ruiniert, wenn die Fülle der Schnitte umgesetzt würde. Er befürchtet außerdem eine Einschränkung der Redefreiheit in Indien, wenn ein solcher Film nicht gezeigt werden dürfte. Kritiker führen die Entscheidung der Zensur darauf zurück, dass die momentane Hindu-nationalistische Regierung versuche, die Medien zu kontrollieren. Der Film beschäftigt sich mit nuklearen Tests und den Anschlägen des 11. Septembers.

(Quelle: bbc) 20.08.

 

Premiere

Vertragsabschluss mit Vivendi

In dem Versuch, neue Investoren anzuziehen und sich so auf ein sicheres finanzielles Standbein zu stellen, hat Premiere ein Geschäft mit Vivendi Universal abgeschlossen und sich die Ausstrahlungsrechte an Filmen wie „Gladiator“, „Erin Brockovich“ und „The Mummy Returns“. Bis Weihnachten plane man noch ein bis zwei weitere Vertragsabschlüssen mit Hollywoodgrößen, so Premiere-Geschäftsführer Georg Kofler.

(Quelle: screendaily) 20.08.

 

„El Crimen Del Padre Amaro“

Skandalfilm bricht Besucherrekord in Mexiko

Der Film „El Crimen Del Padre Amaro“ des mexikanischen Regisseurs Carlos Carrera hat einen neuen Besucherrekord in Mexiko aufgestellt. Mit drei Millionen Dollar, die er am ersten Wochenende eingespielt hat, verdreifacht der Film den Rekord des Erfolgsfilms „Y Tu Mama Tambien“. Zu dem Erfolg beigetragen haben sicherlich auch die Entrüstungen der katholischen Kirche über den Film, da dieser Sexszenen eines jungen Priesters enthält.  Der Werbung für den Film hat es gut getan.

(Quelle: screendaily) 19.08.

Siehe auch: Ärger mit Kirche

 

Sorge wegen Irak-Krieg

Tim Robbins und Susan Sarandon

Auf einer Pressekonferenz des Edinburgh International Filmfestivals anlässlich der Aufführung ihres Films „The Guys“ haben die beiden Schauspieler ihre große Sorge zum Ausdruck gebracht, dass es zu einem Krieg mit dem Irak kommen könne. Eine militärische Verbreitung von Gewalt könne nicht die Lösung sein, meinte Susan Sarandon zu den Reportern.

(Quelle: BBC) Edinburgh, 17.08.

 

Liberty Media Verluste

Schwere Zeiten für Liberty

Auf 4,6 Milliarden Dollar beziffert Liberty Media, einer der größten Investoren in der Medienwirtschaft, die Verluste nach Abschreibungen auf Investitionen bei AOL Time Warner und News Corporation. Zudem belasten die Anteile am Mobilfunkanbieter Sprint PCS die Bilanz. Bekannt gegeben wurden die Zahlen, nachdem die von Liberty kontrollierte UPC, Europas größter Kabelnetzbetreiber, gefährlich nah vor dem Konkurs steht.

(Quelle: Guardian) 16.08.

 

Überlebens-Kredit für Das Werk

Umstrukturierung, 100 Entlassungen

Die Post-Produktionsgruppe Das Werk hat einen weiteren Kredit über 60 Millionen Euro von ihren Gläubigerbanken erhalten. Das Geld floss, nachdem Das Werk weitreichende Umstrukturierungen vorgenommen hatte. Das Werk konzentriert sich nun auf das Kerngeschäft der Postproduktion für Film und Fernsehen. Dieser Entschlackung fallen 100 Angestellte zum Opfer. Nach der Entscheidung der Banken fassten auch die Aktionäre wieder Vertrauen. Die Das Werk-Aktie stieg gestern um 46%.

(Quelle: screendaily) 14.08.

 

Vivendi

Noch mehr schlechte Nachrichten

Im zweiten Quartal in Folge müssen Aktionäre des französisch-amerikanischen Medienkonzerns Viviendi-Universal Wertminderungen hinnehmen. Das neuen Management will Vermögenswerte in Höhe von 10 Millionen Euro verkaufen, um den Fall seiner Aktien zu stoppen. Mit Spannung wird erwartet, ob auch die Anteile an dem französischen Mobiltelefonunternehmen SFR veräußert werden.

(Quelle. Guardian) 14.08.

 

Ärger um Copyright

„Morgen die Scala“ von Festival zurückgezogen

Francesa Josephs UK-Premiere Ihres Debütfilms „Morgen die Skala“ auf dem diesjährigen Internationalen Filmfestival in Edinburg (14. – 25. August) muss ausfallen. Der Grund dafür ist nicht etwa der Film selbst sondern Probleme mit dem Copyright. Das Festival hat währenddessen zwei weitere Titel in das Festivalprogramm aufgenommen. Zum einen Samantha Langs Psychodrama „The Idol“ und den Dokumentarfilm „Following The Rabbit Proof Fence“.

(Quelle: screendaily) 13.08.

Rechte (Filmschule)

 

Indischer Film von Gangstern finanziert?

Schauspielstars unter Polizeischutz

Die indische Polizei geht zur Zeit Hinweisen nach, dass der indische Film „Devdas“ durch Gelder aus der Unterwelt finanziert wurde. Der Produzent des Films Bharat Shah, der letztes Jahr wegen möglichen Verbindungen zur Unterwelt unter Arrest gestellt wurde, streitet ab, Geld angenommen zu haben. Die Kontroverse begann als der Nachrichtensender Star TV einen Anruf eines gewissen Abu Salem bekam, der behauptete den Film mit 480 Millionen Rupie über 10 Millionen Euro unterstützt zu haben. Shah gab gegenüber einer lokalen Zeitung an, dass er den Film aus eigenen Mitteln finanziert habe. Des weiteren bat er die Polizei um Schutz.

(Quelle: cnn) 13.08.

 

Autor bedauert Zigaretten-Szenen

Erfolgsdrehbuchautor Joe Eszterhas

Sharon Stone spielte nicht nur mit ihrem Partner sondern auch mit Zigaretten in den aufregendsten Szenen in „Basic Instinct“. Genau wie ihre Kollegen in „Showgirls“ oder „Flashdance“. Der bekannte Drehbuchautor hat den Stars so manche Zigarettenszene auf den Leib (oder die Lunge) geschrieben. Nun leidet der leidenschaftliche Raucher an schwerem Lungenkrebs. Rauchen sei ein integraler Bestandteil seiner Drehbücher gewesen, es gehörte zu dem „Bad Guy-Image“, welches er kreierte, bedauerte er in einem Interview der New York Times. Er fühle sich als Mittäter, durch seine filmische Glorifizierung des Rauchens, eine unbekannte Zahl von Menschen umgebracht zu haben.

(Quelle: Entertainment) 11.08.

 

Kinowelt-Fortsetzung

Kölmel-Brüder Teil 2

Sie haben, laut Handelsblatt, geschafft, wovon so mancher Konkursler im Lande nur träumen kann: Die Firma per Insolvenz entschuldet (rund 500 Millionen Euro) und danach die verbleibenden wertvollen Teile günstig (für 31 Millionen Euro) wieder zurückgekauft. Freitag fiel in München die Entscheidung, dass nicht die Bieter Jerry Payne und Marcus Schöfer sondern die Firmengründer selbst den Zuschlag erhalten sollen. Dass die Finanzierungszusage der Sparkasse Leipzig für das Konzept der Kölmel-Brüder nicht ganz ohne Gegenleistungen erfolgte, zeigte sich Freitag Abend in Form der Ankündigung durch Michael Kölmel, den Unternehmenssitz samt 70 Mitarbeitern nach Leipzig zu verlagern.

(Quelle: Handelsblatt) 10.08.

 

Six Feet Under

Ärger um preisgekrönte Serie

Mit fast 60 Millionen Euro ist der Streitwert enorm hoch, den die Macher (Time Warner) der überaus erfolgreichen Bestattungsinstituts-Serie zu fürchten haben. Die Autorin Gwen O'Donnell behauptet, die Serie basiere auf ihrem Original-Drehbuch, welches sie bereits 1998 bei der Writers Guild of America registrieren ließ. Ein weiteres Beispiel, wie wichtig es ist, seine Drehbuchideen schützen zu lassen. Ihr Buch wurde inzwischen von einer Independent- Produktion verfilmt, die durch die Serie ebenfalls finanzielle Einbußen erwarten muss.

(Quelle: Media-Guardian) 10.08.

 

Bester Film aller Zeiten

Citizen Kane

Vom British Film Institute befragt haben 144 Filmkritiker und Regisseure „Citizen Kane“ zum besten Film aller Zeiten gekürt. Bei den nachfolgenden Plätzen waren sich Regisseure und Kritiker nicht einig. Während die Kritiker Hitchcocks „Vertigo“ und Jean Renoirs „La Regle du Jeu“ auf die Plätze zwei und drei wählten, war die zweite Wahl der Regisseure „Der Pate I + II“ gefolgt von Fellinis „8 ½“. Kein anderer Film hat wie „Citizen Kane“ das Kino reformiert. Seit nunmehr 40 Jahren steht er ganz oben auf der List der Filmklassiker des Britischen Filminstituts, das alle zehn Jahre eine Wahl abhält.

(Quelle: CNN) 09.08.

 

Kinowelt

Gerangel um Übernahme

In der heutigen Sitzung der Gläubigerbanken wird entschieden, wer das bankrotte Unternehmen Kinowelt übernehmen wird. Neben Firmengründer Kölmel, der eine Finanzierungsvorlage der Sparkasse Leipzig vorlegen kann, wollen auch die Kinowelt-Manager Jerry Payne und Marcus Schöfer das Unternehmen übernehmen. Sie stützen sich auf den belgischen Investor Summa N. V., dessen Bonität von ABN Amro bestätigt wurde.

(Quelle: Handelsblatt) 09.08.

 

Medienkonzerne

Auch USA in der Krise

Schwere Zeiten für die amerikanische Unterhaltungsindustrie. Durch hohe Abschreibungen, strategische Richtungswechsel, eine Welle von Entlassungen sowie eine Flaute bei den Werbeeinnahmen bahnt sich eine echte Krise an. Und eine schnelle Besserung ist nicht in Sicht. Die erste Enttäuschung lieferte letzte Woche Disney. Mit der Botschaft, der Konzern schreibe zurzeit rote Zahlen, wurde die ganze Branche belastet. Allein der Medienriese Viacom, Betreiber von MTV, CBS und den Paramount Studios, scheint die derzeitige Situation besser zu meistern als die Konkurrenz. Analysten meinen, das könne daran liegen, dass Viacom sich nicht weit von ihrem Kerngeschäft entfernt haben und statt Visionen konservative Geschäftspraktiken verfolgten.

(Quelle: Handelsblatt) 08.08.
 
Imax will anderes Publikum

Mehr Hollywoodproduktionen

In den meisten Imax-Kinos wurden bisher hauptsächlich Naturfilme oder Filme wissenschaftlicher Art gezeigt, das soll sich nun ändern. Die Imax-Kinos sind mit der CAA (Creative Artists Agency) eine Vereinbarung über die verstärkte Produktion von Hollywood Filmen im Imax-Format eingegangen. Disney hat bereits die zwei Filme „Fantasia 2000“ und „Die schöne und das Biest“ im neuen Format veröffentlicht, beide waren weltweit sehr erfolgreich. Noch dieses Jahr soll Ron Howards Weltraumepos „Apollo 13“ im Imax anlaufen.

(Quelle: BBC News) 08.08.
 
Filmfest Montreal

Übergewicht an französischen Filmen

Das vom 22. August bis 2. September stattfindende 26. World Film Festival in Montreal bietet ein internationales Programm. Doch französische Produktionen haben im französischsprachigen Teil Kanadas ein leichtes Übergewicht. Es werden alleine fünf Filme aus Frankreich im Wettbewerb vorgestellt. Aber auch drei der insgesamt 26 Wettbewerbsteilnehmer kommen aus Deutschland, darunter „Mein erstes Wunder“ und „Vater“.

(Quelle: screendaily.com) 07.08.
 
Neuer DVD-Standard

Heimliche Pläne in Hollywood

In der vergangen Woche trafen sich Still und Heimlich die Vertreter der größten Filmstudios Hollywoods um über die Zukunft zu diskutieren. Es wurde unter anderem die Umsetzung und Markteinführung des neuen DVD-Standart „High-Definition-DVD“ besprochen. Die neue Technologie wird, nach Angaben in US-Berichten, den Kopierschutz verbessern und eine sehr gute Bildqualität liefern. Konsumenten sollen bereits Ende des Nächsten Jahres Zugang zu HD-DVD-Playern haben und die neuen Medien im Handel erwerben können.

(Quelle: derStandart.at) 06.08.
 
Popcorn hält Kinos am Leben

Am Essen ist mehr als an der Kinokarte verdient

Eine neue Studie über die Einnahmequellen von Kinos ergab das viele Kinobesitzer mehr Gewinn am Verkauf vom Essen als an den Kinokarten selbst machen. In den USA gibt es sogar ein Kino das nur am Nebengeschäft mit den Lebensmitteln verdient und mit den Filmen keinen Gewinn einfährt. Führend beim Kauf von Snacks sind die Japaner mit durchschnittlich $ 3,86 pro Kinokarte, Deutschland liegt bei $ 1,65.

(Quelle: screendaily.com) 06.08.
 
Marilyn Monroe

40. Todestag am 5. August

Marilyn Monroe wurde als Norma Jean Mortenson am 1. Juni 1926 in Los Angeles geboren. Zu ihren erfolgreichsten Filmen zählen „Niagara“, „How to Marry a Millionaire“ und „Some Like It Hot“. Die wohl bekannteste Frau des 20. Jahrhunderts starb am 5. August 1962 im Alter von nur 36 Jahren. Bis heute sind die Umstände ihres Todes nicht geklärt. Fanpage von Marilyn Monroe

(Quelle: Max) 05.08.
 
Hollywood-Studios als Hacker?

Rigide Methoden gegen Copyright-Piraten

Der achtzigjährige Chef der Motion Picture Associaton, Jack Valenti, übt Druck auf den amerikanischen Kongress aus, neue Waffen gegen das illegale Kopieren zu genehmigen. Prompt haben zwei Abgeordnete ein Gesetz vorgeschlagen, welches den Studios legal erlauben soll, andere Rechner, die am illegalen Austausch von Filmen beteiligt sind, zu hacken. Ganz gleich, ob fremde Dateien ferngelöscht oder Rechner mit Viren infiziert werden sollen, man kann nur hoffen, dass der Kongress den Fantasien Grenzen setzt.

(Quelle: focus) 03.08.
 
Nächste Medienfirma in der Krise

Helkon Media stellt Insolvenantrag

Die Pleitewelle unter den Filmfinanzhändlern will kein Ende finden. Am Freitag stellte Helkon Media einen Insolvenzantrag. In den vergangnen Monaten wurde vergeblich versucht, neue Investoren zu finden, um die Firma neu zu finanzieren. Erst Mitte des Jahres war die Firma am den Neuen Markt notiert worden. Helkon beschäftigt zurzeit rund 120. „Das Geschäft läuft momentan weiter, so weit das unter den gegebenen Umständen möglich ist.“, teilte eine Sprecherin des Vorstandes mit.

(Quelle: Handelsblatt) 02.08.
 
Diskussionen um Filmschule Köln

Konkurrenzkampf der Hochschulen

Die Internationale Filmschule Köln (IFS), bislang ausschließlich Weiterbildungseinrichtung etwa für berufserfahrene Filmausstatter, Kostümbildner oder Cutter, bietet ab Oktober 2002 ein dreijähriges grundständiges Studium in den Bereichen Filmregie, Produktion und – bereits im April gestartet – Drehbuch an. Kritik am Ausbau der IFS kommt von Seiten der Kunsthochschule für Medien Köln (KHM), wo seit 1990 Studierende (zur Zeit 220) in den Bereichen Fernsehen/Film, Mediengestaltung und Medienkunst ausgebildet werden. Dietrich Leder, Professor im Bereich Fernsehen/Film an der KHM, hält mit Blick auf die leeren Haushaltskassen in NRW eine reine Filmakademie in Köln für so notwendig wie den Bau eines zweiten Domes.

(Quelle: Kölner Stadt-Anzeiger) 01.08.
 
 
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