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25.Internationales Festival der Filmhochschulen 2005 in München öffnet seine Pforten Am Sonntag, den 19.11.2005 wird das Jubiläumsfestival von Staatsminister Erwin Huber im ARRI-Kino eröffnet. Als Eröffnungsfilm läuft "Menschen am Sonntag" einem Film von neun Studenten der HFF München über alltägliche und außergewöhnliche Geschichten eines Sonntages in ihrer Heimatstadt. Als Vorprogramm am Samstag ist der Sonderwettbewerb "Gesten... der Versöhnung" einen Besuch wert. Hier werden 29 Werke von Filmhochschülern aus 11 Ländern anlässlich des 60. Jahrestages des Ende des Zweiten Weltkrieges vorgestellt. So wie alle anderen Festivalvorführungen findet dieser im Festivalkino St.-Jakobs-Platz 1 (Filmmuseum) statt. Am Samstag, den 26.November wird das Festival durch die Vorführung der Preisträgerfilme aus den letzten 25 Jahren, hier bietet sich die Möglichkeit Frühwerke späterer Oscar-Preisträger wie z.B. Jan Sverak (Kolya) zu genießen, beendet. Den Abschluss bildet die Preisverleihung im Gloria-Palast an die, durch die Jury unter Vorsitz des mazedonischen Regisseurs Milcho Manchevski, ausgewählten Filme. Manchevski, welcher sich nach dem krankheitsbedingten Ausfall der ursprünglichen Juryvorsitzenden Catherine Breillat spontan bereit erklärt hat, ersatzweise den Vorsitz der Jury zu übernehmen.
Er gewann bereits mit seinem ersten langen Spielfilm "Before the Rain" (1994) weltweit über 30 Preise, unter anderem den Goldenen Löwen beim Festival in Venedig. "Before the Rain" wurde für den Oscar als bester fremdsprachiger Film nominiert und die New York Times nahm den Film in die Liste der 1000 besten Filme aller Zeiten auf. Auch für seine mittlerweile über 50 Kurzfilme (Experimentalfilme, Dokumentationen, Musikvideos und Werbeclips) wurde Manchevski ausgezeichnet. Manchevski lebt in New York, wo er an der renommierten NYU Tisch School of the Arts Film lehrt. Jubiläumsausgabe des Filmschulfests eröffnet Der Bayerische Staatsminister Erwin Huber hat am Sonntagabend das 25. Internationale Festival der Filmhochschulen München eröffnet. Bayern und München seien stolz auf dieses Festival, das zu einer wichtigen Plattform für den Filmnachwuchs aus aller Welt geworden sei, sagte Huber, der den ausländischen Gästen zuliebe englisch sprach. Im Anschluss feierten Filmhochschüler aus allen Erdteilen gemeinsam den Beginn des weltweit wichtigsten Studentenfestivals.
Seit Montag sind wieder die besten Studenten-Filme aus aller Welt zu sehen. Dieses Jahr konkurrieren 54 Filme von 43 Filmschulen aus 25 Ländern um elf Preise im Wert von insgesamt rund 50 000 € . Erstmalig in diesem Jahr werden der arte-Kurzfilpreis (6000€) sowie der PRIX INTERCULTURELL 2006 der Interfilm Akademie München (5000€) vergeben. Zu sehen sind ausgefallene Dokumentationen wie etwa "Pastoral" (Russland), der von einem Münchner erzählt, der nach Russland auswanderte und dort seit 16 Jahren in einem kleinen Dorf lebt. Aber auch nachdenkliche Dramen wie "Road" (Israel) über angestauten Hass, der sich gewalttätig entlädt oder eine ebenso sarkastische wie optimistische Satire über Rassenvorurteile ("SA/X", Südafrika). |
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