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Günther Jauch zu teuer?

Ab Herbst 2011 soll Günther Jauch den Sendeplatz am Sonntagabend von Moderatorin Anne Will übernehmen. Die politische Talkshow soll ein viertel mehr kosten, als bisher die Sendung von Anne Will, denn produziert wird von Günther Jauchs Firma "I & U TV". Dagegen hat nun ein  GEZ-Gebührentahler und ehemaliger WDR-Redakteur geklagt. 

Gerechtfertigt seien die hohen Kosten aber durch den hohen Bekannheitsgrad von Günther Jauch selbst, sagt die WDR-Rundfunkratsvorsitzende Ruth Hieronymi.
Laut dem verantwortlichen Richter kann kein einzelner Zuschauer, sondern nur das Rundfunkgremium, Einfluss auf die Programmgestaltung eines Senders nehmen.

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(Quelle: www.spiegel.de)  23.08.2010

Clint Eastwood setzt sich ein

George Osborne, der britische Schatzkanzler, plant die UK Film Council aufzulösen. Rund 900 Produktionen hat die britische Filmförderung mitfinanziert. Durch Blockbuster wie der ein oder andere James Bond Film konnten zahlreiche Arbeitsplätze geschaffen werden und die Umsätze sind in den vergangenen Jahren ums doppelte gestiegen. Grund für die Auflösung seien wohl strikte Sparmaßnahmen der Koalitionsregierung. 

Nun setzt sich Clint Eastwood, dessen letzter Film der Thriller "Hereafter" selbst von der UKFC unterstütz wurde, dafür ein, dass die UK Film Council bestehen bleiben kann. Er verfasste einen Brief an George Osborne, in dem er höflich dazu auffordert, die Auflösung noch einmal "genauestens zu überdenken". Die Chancen auf eine Rettung stehen allerdings schlecht, denn laut Kulturminister Jeremy Hunt ist die Schließung der Film-Förderstelle nicht nur eine wirtschaftliche sonder eher eine ideologische Entscheidung.

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(Quelle: www.sueddeutsche.de)  12.08.2010

Steuervorteile in Frankreich für Filmproduzenten

Bisher konnte Frankreich sich nicht wirklich als beliebter Drehort für erfolgreiche Hollywoodproduktionen behaupten. Doch haben auch sie nun das deutsche Konzept übernommen und gewähren den ausländischen Filmproduzenten einen Steuernachlass von 20%. Bis zu vier Millionen ihrer Ausgaben  können US-Regisseure absetzen. Die internationale Filmindustrie wurde in Frankreich schon immer stark gefördert. Allein dieses Jahr sollen aber auch rund 20 ausländische  Filme Paris als Filmkulisse nutzen. Dies kommt der Wirtschaft Frankreichs nur zu Gute. Neue Arbeitsplätze werden geschaffen und auch sonst lassen die US-Regisseure viel Geld im Land. 

In absehbarer Zukunft soll sogar ein Filmstudio "Cité du Cinéma" in Paris entstehen. Dank dem Regisseur Luc Besson, der dieses Projekt ins Leben gerufen hat,  haben große Filmstädte wie Pinewood oder Babelsberg auch in dieser Hinsicht keinen Vorteil mehr gegenüber Paris.

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(Quelle: www.sueddeutsche.de)  12.08.2010

Francesco Rosi erhält Ehrenleoparden

Am 13. August soll der 87-jährige italienische Regisseur im Rahmen des Filmfestivals Locarno für sein Lebenswerk ausgezeichnet werden.

Im Laufe seiner Karriere hat er sich mit schwierigen Themen auseinandergesetzt und soll auch weiterhin als Vorbild für viele junge Filmemacher gelten.

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(Quelle: www.derstandard.at)  05.08.2010

Filmfestspiele Venedig

Zum 67. mal wird der Goldene Löwe in Venedig verliehen. 23 Filme werden um die begehrte Trophäe ins Rennen gehen. Neben sechs österreichischen Produktionen und Koproduktionen, ist auch ein deutscher Film "Drei" von Tom Tykwer beim diesjährigen Wettbewerb vertreten.

Eröffnungsfilm der Filmfestspiele wird  "Black Swan" des US-Regisseur Darren Aronofsky sein, der sich unter anderem gegen Sofia Coppolas "Somewhere" aber auch zahlreiche italienische Produktionen behaupten muss. 

Erwartet werden auch in diesem Jahr einige Filmgrößen, wie Gerard Depardieu, Robert Rodriguez und Ben Affleck, die ihre Filme außerhalb des Wettbewerbes vorstellen. 

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(Quelle: www.derstandard.at)  04.08.2010

Drehbuchautor Tom Mankiewicz ist tot

Am Samstag erlag der 68-Jährige Drehbuchautor und Regisseur seinem Krebsleiden. Neben zahlreichen Bond-Filmen wie "Diamantenfieber" (1971) überarbeitete er auch die beiden "Superman"-Streifen für Richard Donners.

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(Quelle: www.derstandard.at)  03.08.2010

Spezialpreis für österreichische Koproduktion

 "Tilva Ros" des Serben Nikola Lezaic wird beim diesjährigen Filmfest in Sarajevo als bester Film ausgezeichnet. Auch die österreichische Koproduktion "Tender Son - The Frankenstein Project" des Ungarn Kornel Mundruczo begeistert und gewinnt den Spezialpreis der Jury.

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(Quelle: www.derstandard.at)  03.08.2010

Stallone geht nicht ans Telefon

"The Expendables" ist der teuerste Film der jemals in Brasilien gedreht wurde. 63 Millionen Dollar hat die Produktion gekostet, in der Silvester Stallone an der Seite von Bruce Willis, Mickey Rourke, Jet Li und dem kalifornischen Gouverneur Arnold Schwarzenegger die Fauste gegen ein Diktatorischen Regime schwingt. 

Während des drehst entstanden laut der Brasilianischen Wochenzeitung "Veja" über 2 Millionen Dollar schulden, welche die Beleuchtungsfirma O2 nun versucht einzutreiben. 

Das Interesse Stallones und seinen Co-Produzenten, die Schulden scheint allerdings nicht besonders groß zu sein, denn auf Anrufe der Beleuchtungsfirma reagiert sein Anfang 2010 niemand mehr.

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(Quelle: www.spiegel.de)  02.08.2010

Baulöwe krallt sich Miramax

Im Jahre 1979 wurde die Indipendent Produktionsfirma Miramax  von den Brüdern Harvey und Bob Weinstein gegründet. Zu den frühen Erfolgen der Firma gehört der Tarantino Klassiker "Reserevoir Dogs".

Später verkauften die Beiden ihr Unternehmen an Disney, blieben jedoch als Manager an Board und es entstanden Filme wie "Good Will Hunting" und "Scream".

Nun heißt der neue Besitzer Ron Tutor, ein Bauunternehmer aus Los Angeles. Dieser stach in den Verhandlungen die beiden Gründer aus, die nach ihrem Ausstieg vor 5 Jahren ebenfalls mitboten. Für umgerechnet 506 Millionen kaufte dieser Die Firma mitsamt Rechten an über 700, teilweise Oscar prämierten Kinofilmen.

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(Quelle: www.spiegel.de)  30.07.2010

Synchronsprecherin Dagmar Altrichter gestorben

Nach langer Krankheit ist Dagmar Altrichter im Alter von 85 Jahren am Dienstag gestorben. 

Eine erfolgreiche Schauspielerin, die nicht nur auf der Bühne und vor der Kamera überzeugte, sondern auch vielen internationalen Filmgrößen wie Ingrid Bergmann, Angela Landsbury oder Janet Leigh als Synchronsprecherin  ihre Stimme lieh. 

Zuletzte war sie in dem Stück ihres Sohnes Andreas Schnabel in der  Rolle der Konsulin Mehlmann zu sehen.

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(Quelle: www.derstandard.at)  23.07.2010

Hollywoodfilme auf Katalonisch?

Es gibt seit Anfang 2010 tatsächlich ein Gesetz aus Barcelona, das verordnet, dass mindestens die Hälfte aller ausländischen Filmproduktionen auf Katalonisch synchronisiert werden müssen. Somit wird es "Harry Potter und die Heiligtümer des Todes" dieses Jahr für die spanische Bevölkerung auf Katalonisch zu sehen geben.  

Die US-Produktionen sind davon aber ganz und gar nicht begeistert und daher entschieden sich die Hollywood-Produzenten, ihre Filme ab 2011 weder in Spanisch, noch Katalanisch zu zeigen. 

Was wird das für die Filmbranche Spaniens bedeuten? Laut Tarrazón, dem Präsidenten des katalanischen Kino-Verbandes, wird dies mit Sicherheit einen Verlust von bis zu 15 Prozent für die gesamte Branche bedeuten.

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(Quelle: www.derstandard.at)  07.07.2010

Format 1080i/25 für ARD und ZDF?

Normalerweise war von ARD und ZDF immer die Ansage, dass das kleinere HDTV-Format 720p50 der europäische Standard für die Produktion sei. Nun dachte man plötzlich, es wäre die radikale Kehrtwendung nötig, von jetzt an das Format 1080i/25 verwenden zu müssen. Doch nun scheint man sich wieder umentschieden zu haben. Laut dem ZDF-Produktionsdirektor Dr. Andreas Bereczky wird das ZDF weiterhin im Format 720p50 senden und konvertieren.

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(Quelle: www.heise.de)  05.07.2010

Rundfunkgebühr für alle

"Hoch zufrieden mit der erzielten Lösung" sei sich Kurt Beck, der rheinland-pfälzische Ministerpräsident.

Zusammen mit seinem Kollegen Stephan Mappus aus Baden-Württemberg verkündete er, dass in Zukunft, nicht mehr für jedes Radio oder Fernsehgerät einzeln eine Gebühr eingetrieben werde, sondern eine allgemeine Haushaltsabgabe für jeden anfallen wird. 
Das bedeutet, dass in Zukunft auch diejenigen zur Kasse gebeten werden, die keine Rundfunkgeräte nutzen.

Somit wird jeder Haushalt und jede Firma eine Pauschale von 17,98 € entrichten müssen.

Störende Kontrollen werden dafür wegfallen, vor allem aber wird die Änderung zu einem Bürokratieabbau führen. So werden zum Beispiel Kinder, die ein eigenes Einkommen haben, nicht mehr für ihre eigenen Geräte bezahlen müssen.

Damit diese Neuerungen nicht auf Kosten derer stattfinden, die keine Rundfunkgeräte besitzen, soll es Regelungen geben, die Einzelne von der Abgabe befreien.

Ob das klappt wird sich zeigen.

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(Quelle: www.sueddeutsche.de)  10.06.2010

Hollywoods größter Antiheld ist tot

Am Freitag den 28. Mai 2010 starb der Hollywoodstar Dennis Hopper an den Folgen einer Prostatakrebserkrankung in seiner Heimat Kalifornien. Der gefeierte Schauspieler und Regisseur wurde 74 Jahre alt.

Hopper war nicht nur im Filmgeschäft tätig, sondern seit langem auch ein gefeierter Fotograf, Maler und begeisterter Kunstsammler. Erst vor kurzem wurde noch ein Bildband mit seinen schönsten Fotografien veröffentlicht. Sein Vermächtnis, wie er selbst es nannte.

Obwohl er nie den Oscar gewann, galt Dennis Hopper als einer der ganz Großen im amerikanischen Filmgeschäft. Doch wegen seiner unkonventionellen Art und seiner Drogenexzesse galt er auch zeit seines Lebens als Antiheld der Traumfabrik und stand sogar vor vielen Jahren auf der schwarzen Liste Hollywoods.

Hopper war in über 140 Filmen zu sehen und trat auch in zahlreichen TV-Serien auf. Sein wohl größter Kinoerfolg war “Easy Rider“, das legendäre Low-Budget-Roadmovie, bei dem Hopper selbst Regie führte und eine der Hauptrollen übernahm.

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(Quelle: http://www.spiegel.de)  31.05.2010

Preisträger von Cannes 2010
Die Festspiele sind zu Ende und es wurden allerhand Preise vergeben, wobei Autorenkinogrößen wie Ken Loach, Takeshi Kitano, Mike Leigh oder Alejandro Gonzalez Inarritu dieses Jahr nicht berücksichtigt wurden.  

Stattdessen begeisterte die Jury dieses Jahr ein Film aus Thailand, die Jury. Die Goldene Palme geht an den Film "Onkel Boonmee" von Apichatpong Weerasethakul. Er erzählt von einem Alten Mann der sich an seine Früheren Leben erinnern kann.

Den Grand Prix gewann "Des Hommes et des Dieux" von Xavier Beauvois.

Als beste Darstellerin wurde Juliette Binoche für ihre Rolle in "Copie Conform" gekürt. 
Den Preis für den Besten Schauspieler teilen sich dieses Jahr Javier Bardem und Elio Germano. Bardem wurde für sein Spiel im Film Biutiful von Alejandro Gonzalez Inarritu ausgezeichnet, während Germano die Jury in "La Nostra Vita" von Daniele Luchetti überzeugnte.

Zum ersten Mal lief ein Film aus dem Tschad im Wettbewerb und sogleich gewann Mahamat-Saleh Harouns Werk "Un homme qui crie" den Preis der Jury.

Der Prei für das beste Drehbuch ging nach Südkorea an Lee Chang-dong für das Buch zu seinem Film Poetry.

Für den besten Regisseur befand die Jury dieses Jahr Mathieu Amalric

In der Quinzane des Réalisateurs gewann der Mexikaner Michael Rowe für "Año Bisiesto" die Goldene Kamera für den besten Debütfilm. 

(Quelle: http://www.quinzaine-realisateurs.com/)  19.05.2010

Deutscher Beitrag in Cannes
Der ehemalige Student der Hochschule für Fernsehen und Film München, Philip Koch, zeigt seinen Film Picco in der Reihe Quinzane des Réalisateurs. Damit geht der Film ins Rennen um den Preis Camera D'or für den besten Erstlingsfilm. 
Philip Koch beschreibt den harten Alltag, Jugendlicher Straftäter in deutschen Haftanstalten.

(Quelle: http://www.quinzaine-realisateurs.com/)  19.05.2010

Die  DOK.fest Preisträger
Gestern Abend wurden in München die Preisträger der diesjährigen DOK.fests bekanntgegeben. 
In fünf Preise wurden vergeben.

In der Reihe DOK.internation, gewann der Film "Les Arrivants" von Claudine Bories und Patrice Chagnard den mit 10.000 Euro dotierten Preis, der vom Bayrischen Rundfunk und der Telepool GmbH vergeben wurde.

In der Reihe DOK.deutsch vergab die bayrische Landeszentrale für neue Medien BLM die 5.000 Euro an Boris Hars-Tschachotin für seinen Film "Sergej in der Urne".

Über die mit dem  FFF-Förderpreis für Dokumentarfilm verbundenen 5.000 Euro freuen sich dieses Jahr die Regisseure des Films "On the Other Side of Life",  Stefanie Brockhaus & Andy Wolff, sowie Knut Karger den Macher des Films "Was wird bleiben".

Den Preis in der Kategorie DOK.horizonte bekamen Eduardo de la Serna, Lucas Marcheggiano & Adriana Yurcovich für ihren Film El Ambulante.

Zu guter letzt wurde noch der mimikri media Förderpreis an Uli Stelzner, für den Film LA ISLA – ARCHIVOS DE UNA TRAGEDIA vergeben.

Zu den Begründungen der Jury...

(Quelle: www.dokfest.de )  30.04.2010

Oberhausener Kurzfilmtage eröffnet
Gestern, am 29. April, wurden wieder die alljährlich stattfindenden Oberhausener Kurzfilmtage vor rund 400 geladenen Gästen eröffnet.
Gezeigt werden Filme von 1902, als der Film begann "laufen zu lernen", bis heute, dem "Digitalen Zeitalter".

In Kooperation mit onlinefilm.org starten die Kurzfilmtage ein Internetprojekt, mit dem neue Vertriebswege über das Internet erschlossen werden sollen. Hiermit soll den Filmemachern, deren Filme auf den Kurzfilmtagen laufen, die Möglichkeit gegeben werden ihre eigenen Werke selbst vertreiben und gleichzeitig auch die Art der Veröffentlichung und den Preis bestimmen können.

Ein Anliegen der Macher der Kurzfilmtage ist es, in der weltweiten digitalen Bilderflut Qualitätsstandards zu setzen und eine Orientierung zu geben.
Das Internet eröffnet nun auch die Möglichkeit die gezeigten Kurzfilme einzusehen, auch wenn man nicht nach Oberhausen reist. 

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(Quelle: www.negativ-film.de )  30.04.2010

MGM Studios pleite
Selbst James Bond, wiederholter Retter der Welt und des Universums, am Ende ist er auch nicht vor der Finanzkrise gefeit. 
Das Filmstudio Metro-Goldwyn-Mayer, welches 2005 von einer Gruppe aus Medienunternehmen, u.a. Sony und Comcast, für fünf Milliarden Dollar übernommen wurde, ist pleite. Es hat sich ein Schuldenberg von ca. 3,7 Milliarden Euro angehäuft der nun nicht nur der nächsten James Bond Produktion im Wege steht, sondern den Verkauf des Studios unumgänglich macht.
In den Studios wurden in der Vergangenheit Klassiker wie Ben Hur und Doktor Schiwago gedreht.
Der 23. James Bond Film liegt nun aber vorerst auf Eis und das obwohl die Drehbuchautoren, Neal Purvis, Robert Wade und Peter Morgan bereits bekannt sind und Daniel Craig ein weiteres Mal als Agent 007 feststeht.
Dieser übt sich, ganz James Bond - untypisch bereits in Geduld und betont sein Vertrauen in die Produzenten,  Michael G. Wilson und Barbara Broccoli.

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(Quelle: www.spiegel.de )  21.04.2010

Cannes 2010
Die leichte Aversion die man auf dem Festival de Cannes gegen deutsche Filme hegte, sei überwunden. So dachte man , nachdem die deutsche Produktion, "Das weiße Band" letztes Jahr die goldene Palme gewann. Doch zu früh gefreut. Dieses Jahr wird kein einziger deutscher Film im Wettbewerb zu sehen sein.  Am Donnerstag wurden 16 der zum Wettbewerb eingeladenen Filme bekanntgegeben. Die Liste sei jedoch angeblich noch nicht komplett. Die meisten Werke mit denen Jurypräsident Tim Burton dieses Jahr das Vergnügen haben wird kommen dieses Jahr aus nicht europäischen Ländern.
Mit dabei sind Werke der bekannten Autorenfilmer Takeshi Kitano, Mike Leigh, Bertrand Tavernier und Alejandro González Inárritu. Außer Konkurrenz wird Riddley Scotts "Robin Hood" auf dem Festival Weltpremiere feiern.
Und ein kleines Trostpflaster für den deutschen Film gibt es dann doch noch. In der Reihe "Un certain regard"  findet sich Christoph Hochhäuslers Film  "Unter Dir die Stadt".

zur offiziellen Auswahl...

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(Quelle: www.spiegel.de )  20.04.2010

Regisseur Werner Schroeter verstorben

Am 12. April verstarb der Theater- und Filmregisseur Werner Schroeter. Er erlag im Alter von 65. Jahren seinem Krebsleiden.

Werner Schroeter gehörte zu den Größen des deutschen Autorenkinos und wurde erst vor kurzem bei der Berlinale für sein Lebenswerk geehrt.

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(Quelle: www.spiegel.de )  22.03.2010

Bestechungsvorwürfe gegen NDR Redakteur

Gerd. R. ein Redakteur des NDR soll vom Vorstandschef  der Klinik- und Tourismusgruppe Damp Holding Carl Hermann Schleifer bestochen worden sein. Sendezeiten, habe der Journalist dem Unternehmen  beschafft, so der Vorwurf. 
Zunächst scheinen diese ein wenig abwegig denn es gebe keine besonders große Anzahl an Berichten über das Unternehmen und auch ist fraglich, ob der zur Zeit beurlaubte Redakteur Gerd. R. in seiner Position überhaupt Einfluss auf Sendezeiten hätte nehmen können. 
200.000 Euro soll habe das Unternehmen an R. gezahlt, die als Ausgaben für Mediencoaching angegeben wurden. Zum einen erscheint den Ermittlern die Summe zu hoch und zum Anderen habe Schleifer der versiert im Umgang mit Medien sei kein solches Coaching nötig gehabt. Außerdem wird gegen zwei weitere Personen ermittelt zu denen auch die Frau des Redakteurs R. gehört.

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(Quelle: www.sz.de )  22.03.2010

Film- und Gesprächsreihe: "Soft Skills - Hard Work: Frauen im Regiefach"

Am 21. + 28. März und 11. + 18. + 25. April 2010 findet in den Kinos ARRI und Münchner Freiheit eine Sonntagsmatinee-Filmreihe zum Thema Frauen im Männerberuf Regie statt. 

Dabei zeigen fünf in Deutschland arbeitende Regisseurinnen jeweils in einer Sonntags-Matinee-Vorstellung einen ihrer Filme. Im Anschluss an den jeweiligen Film ist eine Diskussionsrunde mit Regisseurin und Publikum geplant.

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(Quelle: muenchen.de )  19.03.2010

Zoff an der DFFB um neuen Direktorenposten

Nach dem Ausscheiden des bisherigen Direktors der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin (DFFB) Reinhard Hauff ist um seine Nachfolge ein Streit innerhalb der Hochschule entstanden.
Die Kamerafrau Sophie Maintigneux, die Wunschkandidatin von Studentenschaft, Dozenten und Dozentinnen soll nach den Willen des Berliner Senates nicht eingesetzt werden. Der Senat favorisiert Jan Schütte und es scheint sicher, dass Jan Schütte das Amt des Direktors erhält.

Der Streit ist insofern brisant, da Sophie Maintigneux durch eine Abstimmung über die Kandidaten unter der Studentenschaft mit 47% der Stimmen als klare Siegerin hervorgegangen ist. Jan Schütte erhielt lediglich 18,5% der Stimmen und ist somit der vorletzte Kandidat. Zweitplatzierte ist Bela Tarr (27,7%) und Letztplatzierter Dr. Lars H. Gass (4,6%).

Wegen der großen Unverständnis für die Entscheidung des Berliner Senates bzw. die Vermutung eines politischen Kalküls auf Kosten der Studenten und das eindeutige Übergehen der Studentenschaft in der Wahl des neuen Direktors treten die Studenten der DFFB nun in Streik.

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(Quelle: cargo-film.de )  15.03.2010

Die Oscar Verleihung 2010
Gestern, dem 7. März, fand im Kodak Theatre in Los Angeles die alljährliche Oscar-Preisverleihung statt.

Zu den "großen Gewinnern" des Abends gehörte "The Hurt Locker", der unter anderem den Oscar für den besten Film,  das beste Drehbuch, den besten Ton, Tonschnitt und den besten Filmschnitt erhielt.  Kathryn Bigelow erhielt für ihr Kriegsdrama "The Hurt Locker" auch den Oscar für die Beste Regie. Sie ist damit die erste Frau, die mit dem Oscar in dieser Kategorie ausgezeichnet wurde.

Der als großer Favorit geltende 3D-SciFi-Film "Avatar" (von Bigelows ehemaligen Ehemann James Cameron) ging verhältnismäßig leer aus. Dieser erhielt die Oscars in den Kategorien "Beste Kamera", "Beste visuelle Effekte" und "Bestes Szenenbild".

Den Oscar für den besten fremdsprachigen Film erhielt "Das weiße Band" von Michael Haneke nicht, auch wenn er großspurig von diversen deutschen Filminstitutionen als Oscargewinner angekündigt wurde. Dieser Oscar ging dafür an einen etwas unbekannten Polit-Krimi aus Argentinien, mit dem Titel "El secreto de sus ojos - The secret of yher eyes" (von Juan José Campanella), der die Aufarbeitung eines staatlich angeordneten Mordes im Argentinien der 70er Jahre schildert.

"Bester Animationsfilm" wurde der von Pixar und Disney produzierte Abenteuerfilm "Oben".

"Bester animierter Kurzfilm" wurde "Logorama", eine amüsante und kreative Kurzgeschichte in einer Welt, die nur aus Markenlogos besteht. (Leider ist der Film nicht mehr frei im Internet verfügbar, aber für Interessierte findet sich die Originalfilmseite hier.)

Oh, raten Sie mal wer den Oscar in der Kategorie "Bester Nebendarsteller" bekam... "der Abräumer der Saison", der "übliche Verdächtige": Christoph Waltz. Er erhielt den Oscar für seine Nebenrolle in Quentin Tarantinos "Inglourious Basterds".

Einzelheiten zur Preisverleihung bei fr-online.de.

(Quelle: fr-online.de )  08.03.2010

Jüdische Filmtage 2010
Vom 14. bis 17. März  finden im Gabriel Filmtheater in München die Jüdischen Filmtage 2010 statt. 

Gezeigt werden 8 internationale Dokumentar- und Spielfilme. Die Filme befassen sich mit jüdischen Lebenswelten und kreisen um Fragen nach Identität, Verschiedenartigkeit der Kulturen und Koexistenz.

Angekündigt ist auch die Anwesenheit einiger der Regisseur/innen, so dass auch ein Gespräch mit diesen möglich sein wird. 

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(Quelle: www.juedischekulturmuenchen.de )  05.03.2010

Vom Buhlen um Oscar
Die Oscarverleihung steht vor der Tür und schon der erste Skandal. Einer der vier Produzenten des Films "The Hurt Locker" Nicolas Chartier, leistete sich einen gewaltigen Fauxpas als er an Freunde und, viel wichtiger, an Mitglieder, der Academy of Motion Picture Arts and Sciences (AMPAS), eine Email schrieb, in der er gegen Filme mit 500 Millionen Dollar Budgets wetterte. Aktionen dieser Art stehen nur leider Im Widerspruch zu den Gesetzen des Awards. Direkte Einflussnahme auf Akademie Mitglieder ist verboten, sowie abfällige Kommentare zu konkurrierenden Filmen. Chartier muss nun die Konsequenz für sein Handeln tragen. Kurzerhand nahm ihm AMPAS das Ticket für die Preisverleihung weg. Etwas Zynisches hat es aber doch, dass Chartier nun stellvertretend für den üblichen Ablauf im Vorfeld der Oscarverleihungen abgestraft wird. Für jeden Film im Rennen um das güldenen Männlein wird eine Art Wahlkampf betrieben, Produzenten und Regisseure tingeln durch Talkshows und beschwatzen Akademie Mitglieder auf eigens organisierten Parties. Wenig subtil, dafür aber recht ungeschickt, ist es natürlich, wie Chartier direkten Bezug auf einen anderen Film im Wettbewerb zu nehmen und diesen schlecht zu reden. Mehr…

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(Quelle: www.spiegel.de) 04.03.2010

"César" vergangenen Samstag in Paris verliehen
Am Samstag, dem 27. Februar, wurde in Paris der französische Filmpreis "César" verliehen. 

Das Drama "Der Prophet" von Jaques Audiard erhielt an diesem Abend 9 Filmpreise. Unter anderem für die beste Regie, beste Schauspieler und bestes Drehbuch.

Als bester ausländischer Film wurde "Gran Torino" von Clint Eastwood ausgezeichnet. Den "Ehren-César" erhielt Harrison Ford.

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(Quelle: ZeitOnline) 01.03.2010

Deutscher Filmpreis 2010

Haneke räumt ab

Deutsche Filmpreise scheinen manchmal harte Lobbyarbeit zu sein und sind zumeist vorhersehbar. Es war zu erwarten, ist nicht wirklich mutig oder originell und überrascht niemanden, "Das Weiße Band" (siehe unsere Kurzkritik unten auf der Seite) wurde als bester deutscher Film ausgezeichnet und erhielt 9 weitere Auszeichnungen, womit die Möglichkeiten, weitere herausragende Beispiele des Filmschaffens auszuzeichnen, bereits ziemlich begrenzt waren. 

Sibel Kekilli wurde als beste Hauptdarstellerin für ihre Rolle in "Die Fremde" (Feo Aladag) ausgezeichnet. "Sturm" (Hans-Christian Schmid)  wurde als zweitbester Film mit Silber sowie für die beste Filmmusik und besten Schnitt ausgezeichnet. Bronze als drittbester Film erhielt "Die Fremde". Vorstadtkrokodile wurde in der Kategorie "Bester Kinderfilm" und  "Das Herz von Jenin" als bester Dokumentarfilm prämiert. Bernd Eichinger wurde mit dem Ehrenpreis geehrt.

„Furioses“ Finale des Abends: Das neue Präsidentenpaar der deutschen Filmakademie (Iris Berben und Bruno Ganz) hat seinen kurzen Auftritt, bei dem sie gestelzte Witze von sich geben, das einem vom Zuhören flau wird, aber dies lag wohl eher nur am Lampenfieber.

Doch Finale wäre nicht Finale, wenn nicht DIE Koryphäen der deutschen Politik auftreten dürften: Zunächst betritt Kulturstaatsminister Bernd Neumann die Bühne und erfährt von Iris Berben, dass er doch einer ,,von ihnen“ sei, aber so, dass man ihr nicht wirklich glauben mag. 
Neumann darf daraufhin, seinen wohl bekannten und einstudierten Satz von der großen Relevanz und dem großen Erfolg des „Deutschen Films“ in der Welt aufsagen.

Nach der folgenden Überreichung der Lola in Bronze und Silber wird Bundeskanzlerin Angela Merkel auf die Bühne gebeten und darf die Lola in Gold(!) an den Produzenten von „Das weiße Band“ weiterreichen – ohne indes ein Wort an das Publikum zu richten oder den großen weißen Umschlag mit den Gewinnernamen öffnen und verlesen zu dürfen. Das macht aber nichts, denn so kommt man auch in die Tagesthemen und wird im Zusammenhang mit Gewinnern genannt. 
Das hat aber auch etwas Gutes, denn der Produzent kann seinen Enkeln eine Geschichte erzählen und eine Politikerin hat positive Publicity abbekommen - so einfach kann das sein.

(Quelle: Zeit) 24.04.2010

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