| Die Oscar Verleihung 2010 |
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Gestern, dem 7. März, fand im Kodak Theatre in Los Angeles
die alljährliche Oscar-Preisverleihung statt.
Zu den "großen Gewinnern" des Abends gehörte
"The Hurt Locker", der unter anderem den Oscar für
den besten Film, das beste Drehbuch, den besten Ton,
Tonschnitt und den besten Filmschnitt erhielt. Kathryn
Bigelow erhielt für ihr Kriegsdrama "The Hurt
Locker" auch den Oscar für die Beste Regie. Sie ist
damit die erste Frau, die mit dem Oscar in dieser Kategorie
ausgezeichnet wurde.
Der als großer Favorit geltende 3D-SciFi-Film "Avatar"
(von Bigelows ehemaligen Ehemann James Cameron) ging
verhältnismäßig leer aus. Dieser erhielt die Oscars in den
Kategorien "Beste Kamera", "Beste visuelle
Effekte" und "Bestes Szenenbild".
Den Oscar für den besten fremdsprachigen Film erhielt
"Das weiße Band" von Michael Haneke nicht, auch
wenn er großspurig von diversen deutschen Filminstitutionen
als Oscargewinner angekündigt wurde. Dieser Oscar ging dafür
an einen etwas unbekannten Polit-Krimi aus Argentinien, mit
dem Titel "El secreto de sus ojos", der die
Aufarbeitung eines staatlich angeordneten Mordes in den 70er
Jahren schildert.
"Bester Animationsfilm" wurde der von Pixar und
Disney produzierte Abenteuerfilm "Oben".
"Bester animierter Kurzfilm" wurde "Logorama",
eine amüsante und kreative Kurzgeschichte in einer Welt, die
nur aus Markenlogos besteht. (Leider ist der Film nicht mehr
frei im Internet verfügbar, aber für Interessierte findet
sich die Originalfilmseite hier.)
Oh, raten Sie mal wer den Oscar in der Kategorie "Bester
Nebendarsteller" bekam... "der Abräumer der Saison",
der "übliche Verdächtige": Christoph Waltz. Er
erhielt den Oscar für seine Nebenrolle in Quentin Tarantinos
"Inglourious Basterds".
Einzelheiten zur Preisverleihung bei fr-online.de.
(Quelle:
fr-online.de,
) 08.03.2010
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| Jüdische
Filmtage 2010 |
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Vom 14. bis 17. März finden im Gabriel Filmtheater in
München die Jüdischen Filmtage 2010 statt.
Gezeigt werden 8 internationale Dokumentar- und Spielfilme.
Die Filme befassen sich mit jüdischen Lebenswelten und
kreisen um Fragen nach Identität, Verschiedenartigkeit der
Kulturen und Koexistenz.
Angekündigt ist auch die Anwesenheit einiger der
Regisseur/innen, so dass auch ein Gespräch mit diesen
möglich sein wird.
mehr...
(Quelle:
www.juedischekulturmuenchen.de
) 05.03.2010
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| Vom Buhlen um Oscar |
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Die Oscarverleihung steht vor der Tür und schon der erste
Skandal. Einer der vier Produzenten des Films "The Hurt
Locker" Nicolas Chartier, leistete sich einen gewaltigen
Fauxpas als er an Freunde und, viel wichtiger, an Mitglieder,
der Academy of Motion Picture Arts and Sciences (AMPAS), eine Email schrieb, in der
er gegen Filme mit 500 Millionen Dollar Budgets wetterte.
Aktionen dieser Art stehen nur leider Im Widerspruch zu den
Gesetzen des Awards. Direkte Einflussnahme auf Akademie
Mitglieder ist verboten, sowie abfällige Kommentare zu
konkurrierenden Filmen. Chartier muss nun die Konsequenz für
sein Handeln tragen. Kurzerhand nahm ihm AMPAS das Ticket für
die Preisverleihung weg. Etwas Zynisches hat es aber doch,
dass Chartier nun stellvertretend für den üblichen Ablauf im
Vorfeld der Oscarverleihungen abgestraft wird. Für jeden Film
im Rennen um das güldenen Männlein wird eine Art Wahlkampf
betrieben, Produzenten und Regisseure tingeln durch Talkshows
und beschwatzen Akademie Mitglieder auf eigens organisierten
Parties. Wenig subtil, dafür aber recht ungeschickt, ist es
natürlich, wie Chartier direkten Bezug auf einen anderen Film
im Wettbewerb zu nehmen und diesen schlecht zu reden. Mehr…
mehr...
(Quelle:
www.spiegel.de) 04.03.2010
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| "César" vergangenen
Samstag in Paris verliehen |
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Am Samstag, dem 27. Februar, wurde in Paris der französische
Filmpreis "César" verliehen.
Das Drama "Der Prophet" von Jaques Audiard
erhielt an diesem Abend 9 Filmpreise. Unter anderem für die
beste Regie, beste Schauspieler und bestes Drehbuch.
Als bester ausländischer Film wurde "Gran Torino"
von Clint Eastwood ausgezeichnet. Den "Ehren-César"
erhielt Harrison Ford.
mehr...
(Quelle:
ZeitOnline)
01.03.2010
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| Berlinale
Bären 2010 |
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Zu Recht ging der Hauptpreis der Berlinale an den türkischen
Film "Bal" (Honig) von Semih Kaplanoglu über eine
Kindheit in Anatolien.
Den silbernen Bären erhielt in Abwesenheit Roman Polanski
für seinen Thriller "Der Ghostwriter" mit Pierce
Brosnan und Ewan McGregor. Polanski, der sich in seinem
Schweizer Haus unter Arrest befindet, schickte seine
Produzenten zur Preisverleihung. Den großen Preis der Jury
erhielt der rumänische Film "Wenn ich pfeifen möchte,
pfeife ich", von Florin Serban.
mehr...
(Quelle:
Berlinale) 20.02.2010
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| Berlinale FIlmkritiker-Preis |
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Auf der Berlinale wurde die Komödie "Salami Aleikum"
mit dem Kritiker-Preis als bester Debutfilm 2009 geehrt. Die
Nominierten für den Filmkritiker-Preis in weiteren Kategorien
stehen fest.
mehr...
(Quelle:
diepresse.com) 18.02.2010
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| Deutsche Filmakademie |
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Die Mitglieder der Deutschen Filmakademie wählten Iris
Berben und Bruno Ganz zum neuen Präsidentenpaar der Akademie.
Sie treten damit die Nachfolge von Senta Berger und Günter
Rohrbach an, welche seit der Gründung 2003 in dieser Position
waren.
(Quelle:
Deutsche Filmakademie) 15.02.2010
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| Empire Magazin |
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Das Empire Filmmagazin hat durch eine Umfrage die
schlechtesten Filme aller Zeiten ermittelt. Darunter finden
sich die alten Batman Verfilmungen, aber auch Trashfilm
-Klassiker wie z.B. "Plan 9 aus dem Weltall".
mehr...
(Quelle:
Tagesanzeiger) 04.02.2010
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| Sundance Film Festival |
Filmpreis geht an Schweizer Regisseur
Der schweizer Regisseur Christian Frei wurde für seinen
Dokumentarfilm "Space Tourists" mit dem "World
Cinema Directing Award" ausgezeichnet.
Der Film begleitet die amerikanische Weltraumtouristin
Anousheh Ansari, bei der 20 mio. teuren Verwirklichung ihres
Kindheitstraumes.
(Quelle:
Tagesanzeiger, Offizielle
Filmseite) 01.02.2010
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| Max-Ophüls-Preis an Nachwuchsfilmer
vergeben |
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Der diesjährige Preisträger des mit 18.000 Euro dotierten
Max-Ophüls-Preises heißt Maximilian Erlenwein. Er erhielt
den Preis für seinen ersten Spielfilm
"Schwerkraft".
Die Darsteller Nora von Waldstätten und Fabian Hinrichs überzeugten
die Jury ebenfalls und wurden auch ausgezeichnet.
mehr...
(Quelle:
Spiegel 25.01.2010)
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| Rüge für Rundfunkanstalten |
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Dieses Jahr fallen die Rundfunkgebühren für die
öffentlich-rechtlichen Anstalten wegen der Wirtschaftskrise
niedriger aus.
Die Bekräftigung von ARD, ZDF und Deutschlandradio die
Gebührenperiode 2009 bis 2012 mit einem ausgeglichen Haushalt
abzuschließen, geht der Kommission zu Ermittlung des
Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF) jedoch nicht weit
genug. Die KEF sieht immer noch genügend Einsparpotenzial im
Personalbereich von ARD und ZDF und bemängelt die
unterschiedlichen Kosten für Sendungen vergleichbarer
Machart.
Weiterhin sollen mehr Gebührenunwillige aufgespürt und
zur Zahlung "gebeten" werden. Die KEF regt die
Politik an, mehr Gebührenehrlichkeit zu fordern.
mehr...
(Quelle:
Spiegel) 25.01.2010
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| "SAG-Awards 2010" |
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Mit einem Screen Actors Guild Award durfte
sich Christoph Waltz bei der diesjährigen Preisverleihung
schmücken. Er gewann damit die höchste Auszeichnung der
US-Schauspielergewerkschaft für seine Rolle als SS-Offizier
in Quentin Tarantinos Film „Inglourious Basterds". Als
Folge dessen kann man sich vorstellen, dass er auch bei der
Oscarverleihung im März gute Chancen auf einen Preis haben
wird.
Ähnlich ging es außerdem Sandra Bullock, die
mit dem Preis für den Film "The Blind Side" als
beste Schauspielerin ausgezeichnet wurde.
mehr...
(Quelle:
Bild.de) 24.01.2010
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| "Stasi auf freiwilliger
Basis" |
Facebook weiß alles über seine Mitglieder
Als der österreichische Kabarettist Michael
Niavarani Facebook als 'Stasi auf freiweilliger Basis'
bezeichnete, erntete er damit viele Lacher und Applaus. Doch
offenbar kommt er damit der Wahrheit wesentlich näher als man
im Allgemeinen glauben möchte.
Ein Interview mit einem anonymen
Facebook-Mitarbeiter, das auf der Seite www.therumpus.net
veröffentlicht wurde, enthüllt erschreckende Details über
deren dubiose Arbeitsmethoden. Wenn man dem Mitarbeiter
glauben darf, löscht Facebook nichts und weiß alles über
seine 350 Millionen Mitglieder, selbst Dinge die die
Mitglieder selbst nicht wissen (z.B. wer wann welches Profil
anklickt). Sogar Nachrichten die die Mitglieder löschen und
selbst nie mehr einsehen können, bleiben auf dem
Facebook-Server erhalten. So wolle man durch die Analyse der
persönlichen Daten und des Verhaltens der einzelnen
Mitglieder die Seite den Bedürfnissen der Nutzer anpassen,
heißt es da.
Laut der Seite www.techcrunch.com
bezweifeln einige die Echtheit des Interviews. Facebook selbst
äußerte sich zu dem Interview nur dahingehend, dass es die
Glaubwürdigkeit dieses anonymen Mitarbeiters in Zweifel zog,
dessen Behauptungen aber in keinster Weise verneinte...
mehr...
(Quelle:
Süddeutsche Zeitung Online) 18.01.2010
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| ZDF
Verwaltungsrat - Massive Einflussnahme |
Politik und öffentlich-rechtlicher Status
Manchmal ist Gewinnen bei Machtspielen schlimmer, als
verloren zu haben. Der hessische Ministerpräsident Roland
Koch hat sich im ZDF Verwaltungsrat durchgesetzt, der Vertrag
des bisherigen ZDF Chefredakteurs, Nikolaus Brender, ein
kritischer Journalist, wird nicht verlängert. Gegen den
ausdrücklichen Wunsch des ZDF Intendanten Schächter haben
damit Politiker einen ihnen unliebsamen Entscheider aus der
Verantwortung entfernt. An Koch wird dieser Vorgang anhaften
bleiben, als Eingriff der Politiker, die sich die Journalisten
selbst aussuchen wollen, die über sie berichten werden.
Rundfunkfreiheit?
(Quelle:
Spiegel) 29.11.2009
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| Bayerischer Filmpreis 2010 |
Staatsregierung vergibt Preise im Wert von 300 000 €
Neben dem Deutschen ist der Bayerische Filmpreis die
wichtigste Auszeichnung im Bereich Kinofilme in Deutschland.
Auch dieses Jahr holte sich MICHAEL BULLY HERBIG wieder die
kleine Porzellanfigur Pierrot ab. Seine Verfilmung der
beliebten Kinderserie WICKI UND DIE STARKEN MÄNNER gewann in
der Kategorie bester Familienfilm.
JOSEPH VILSMAIER erhielt den Ehrenpreis, der ihm von
Ministerpräsident Horst Seehofer überreicht wurde.
Der Produzentenpreis ging an das Drama WÜSTENBLUME, die
Verfilmung des Bestsellers von Waris Dirie, und an DER GROßE
KATER.
Den Regiepreis erhielt JURAJ HERZ für seinen Film
HABERMANN. Außerdem wurde dessen Hauptdarsteller MARK WASCHKE
als bester Schauspieler gekürt.
Als beste Schauspielerin wurde BARBARA SUKOWA für ihre
Rolle in VISIONEN ausgezeichnet.
Als bester Nachwuchsdarsteller und beste
Nachwuchsdarstellerin wurde FRIEDRICH MÜCKE für FREINDSHIP
und KATHARINA SCHÜTTLER für ES KOMMT DER TAG mit dem Pierrot
belohnt.
Den Preis für das beste Drehbuch erhielt der Film
MÄNNERHERZEN und sein Autor SIMON VERHOEVEN.
mehr...
(Quelle:
Stern.de) 18.01.2010
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| Golden Globe 2010 |
Die 67. Verleihung der begehrten Trophäen
Am 17. Januar wurden in Beverly Hills wieder besondere
filmische Leistungen mit dem mit dem goldenen Globus gekürt.
In 25 Katgorien wurden Darsteller, Regisseure,
Drehbuchautoren, Musiker, sowie die Filme und Serien selbst
ausgezeichnet.
Das Sci-Fi-Spektakel AVATAR gewann in der Kategorie bestes
Drama und sein Regisseur JAMES CAMERON wurde zudem noch für
die beste Regie gekürt.
Auch an Deutschland ging dieses Jahr ein goldener Globus.
Im Bereich bester ausländischer Film gewann Michael Hanekes
Drama DAS WEIßE BAND.
In der Kategorie beste Komödie gewann HANGOVER den
begehrten Preis.
Der Preis für das beste Drehbuch ging an UP IN THE AIR,
der am 4. Februar in den deutschen Kinos anläuft.
Für seine legendäre Darstellung des SS-Offiziers Hans
Landa in Tarantinos Inglourious Basterds wurde der
Österreicher CHRISTOPH WALTZ mit dem Globe als bester
Nebendarsteller ausgezeichnet.
Die Preise für die besten Hauptdarsteller/Innen gingen an
JEFF BRIDGES, SANDRA BULLOCK, ROBERT DOWNEY JR. und MERYL
STREEP.
Der schon mehrfach für den Globe nominierte MICHAEL C.
HALL gewann dieses Jahr endlich den Preis für seine
Performance als charmanter Serienmörder Dexter Morgan in der
TV-Serie Dexter. JOHN LITHGOW gewann zudem noch einen Globe
als bester Nebendarsteller für seine Rolle des
Trinity-Killers in der vierten Staffel.
Den Cecil B. DeMille Award, die Auszeichnnug für das
Lebenswerk eines Filmschaffenden, deren Preisträger ebenfalls
auf der Golden Globe Verleihung bekannt gegeben wird, bekam
MARTIN SCORSESE.
Eine genaue Aufstellung aller Preisträger finden sie auf www.wikipedia.de
mehr...
(Quelle:
Spiegel) 18.01.2010
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| Nachruf für Eric Rohmer |
Ein Gründungsvater der Nouvelle Vague ist gestorben
Am Montag, den 11. Januar, verstarb Eric Rohmer im Alter
von 89 Jahren in Paris.
Rohmer gehörte zu den renommiertesten und bekanntesten
Vertretern des französischen Autorenfilms und gilt als einer
der ,,Gründerväter" der Nouvelle Vague.
mehr...
(Quelle:
Spiegel) 12.01.2010
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| Provokation und
Schabernack um jeden Preis |
Sacha Baron Cohen alias Brüno in Schwierigkeiten
Ein echter Terrorist und Mitglied der Al-Aksa-Brigaden, zu
dem die CIA den Kontakt herstellte, sei Aiman Matia Dschabra
Abu Eita, so prahlt Cohen, ausnahmsweise nicht kostümiert in
David Lettermans Talkshow bevor sein Film in die Kinos kam. So
was hätte das Publikum noch nie gesehen. Tatsächlich ist
Aiman Abu Eita aber kein Terrorist, sondern ein
palästinensischer Lebensmittelhändler, griechisch-orthodoxer
Christ und nebenbei Schatzmeister der Organisation "Holy
Land Trust" die sich um eine friedliche Lösung des
Israel Palästina Konflikts bemüht.
Mit Cohen traf er sich in einem Hotel nahe eines Armee
Stützpunkts auf israelisch kontrolliertem Gebiet zu einem
Interview. Nun verklagt er Cohen, vor einem amerikanischen
Gericht auf eine Summe in Höhe von 110 Million Dollar.
Cohen habe sich vor dem Interview als Schauspieler ausgegeben
der Dokumentationen drehe. Das Gespräch sei bis zum
Ende hin auch normal verlaufen, bis Cohen seltsame Fragen
stellte und wirre Kommentare abgab:„Euer König Osama sieht
aus wie ein schmutziger Magier". Als Abu Eita irritiert
um eine Wiederholung der Frage bittet, wird bewusst
völlig falsch übersetzt. Die Worte „Raus! Verschwinde
sofort!“ werden dem Geschäftsmann in den Mund gelegt.
Genau dieser letzte Teil des Interviews wird im Film Brüno
gezeigt. In der Folge erhielt Abu Eita Morddrohungen. Seit dem
leidet er unter Depressionen und Angstzuständen, fürchtet um
das Leben seiner Familie und auch sein Ansehen als
Geschäftsmann litt extrem unter dem Bild das Cohen von Eita
zeichnete. Nun droht Cohen nicht nur eine Gewaltige Geldsumme,
sondern auch die echten Al-Aksa-Brigaden, bei einem weiteren
Besuch im Westjordanland.
mehr
(Quelle:www.welt.de;
11.12.2009)
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